Die Politik sollte sich da raushalten. Das kann nur schlimmer werden, vor allem, wenn die von der Laiin da zumzupfuschen beginnt. Nehmen Sie es wie ein Mann. Wenn Sie sich in ein gehobenes Bekleidungsgeschäft oder in ein Nobelautohaus verirren sollten, da läuft's ähnlich ab. Das ist der Preis der Exklusivität.
Wenn man es geschafft hat, Privatpatient zu werden, sollte man auch in der Lage sein, jedem Arzt auf Augenhöhe (mindestens) zu begegnen. Ich muss mich in 95 Prozent aller Fälle gegen das Erwerbsstreben von Ärzten wehren. Vor allem, wenn der gerade schöne neue Geräte angeschafft hat.
Also geht man nur zum Arzt, wenn es unvermeidlich ist (ist ohnehin gesünder), und man geht nur bestens präpariert. Das dürfte dank Internet kein Problem sein. Exzellente Lateinkenntnisse (die vor allem bei jüngeren Ärzten ohnehin eher bescheiden sind) oder gar ein Doktorgrad wirken wahre medizinische Wunder. Geradezu heitere (Sprech-)Stunden erleben Sie, wenn Sie der Doktor sind und der Arzt nur der Arzt.

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