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Wir machen uns mal frei: Mein Leben als (Nerven-)Säge

CorbisKolumnist Jens Lubbadeh hat ein Laster, das andere terrorisiert: Er schnarcht laut, sehr laut. Aus Sorge um seine Gesundheit und seine Freundin macht er sich auf die Suche nach Ursachen. Nur eine Verwandlung in eine Star-Wars-Figur scheint ihn retten zu können.

http://www.spiegel.de/gesundheit/psy...856503,00.html
  1. #10

    Korrelationen...

    Zitat von gisela.grah-kautzky Beitrag anzeigen
    Schnarchen ist aus meiner Erfahrung ein ernährungsbedingtes Symptom. ... Aber der Erfolg ist da: Das Schnarchen ging von Tag zu Tag zurück und ist heute ganz weg. ...
    Gut, Sie beobachten eine zeitliche Korrelation. Woher wissen Sie nun, dass das eine kausal für das andere steht? Herausfinden können Sie das, wenn Sie die Ernährungsumstellung rückgängig machen: wenn eine Kausalität gegeben ist *muss* das Schnarchen wieder recht schnell anfangen!

    Wahrscheinlich hat ihr Mann durch vernünftige Ernährung einfach 10-20 Kilo verloren und deswegen mit dem Schnarchen aufgehört. Deutliches Übergewicht ist nämlich ein ganz wesentlicher Auslösefaktor sowohl für Schnarchen, als auch für Schlaf-Apnoen.

    Wie schon geschrieben haben Sie nämlich weder Zucker, noch Kohlenhydrate ersetzt, nur wenig nahrhaftes Weißmehl durch Vollkornmehl, was an sich aufgrund des Ballaststoffgehaltes sehr zu empfehlen ist. Aber das wussten Sie als Ernährungsberaterin ja sicher auch schon so.

    Viele Laien fallen gerne auf Korrelationen rein und übersehen weitere Faktoren, die die eigentliche Kausalität bilden, die aber nicht sofort offensichtlich sind. Oder glauben Sie etwa daran, dass der Storch die Kinder bringt, nur weil in einigen untersuchten Gegenden in Jahren mit besonders vielen Störchen auch gehäuft Kinder zur Welt kamen? Nicht wirklich, oder? ;-)
  2. #11

    kleiner Tipp

    Man kann auch ganz erstklassig im Sessel schlafen (zumindest können das viele Millionen, solange der Fernseher läuft). Ich kenn's nur aus dem Familienkreis, hilft hier ganz gut gegen Schnarchen. OK, ist vielleicht keine Dauerlösung (Rücken und so), hilft aber zumindest wenn's ganz schlimm ist. Oder - hat sonst einer der Mitlesenden damit Erfahrung ? aj
  3. #12

    Ich oute mich....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kolumnist <i>Jens Lubbadeh</i> hat ein Laster, das andere terrorisiert: Er schnarcht laut, sehr laut. Aus Sorge um seine Gesundheit und seine Freundin macht er sich auf die Suche nach Ursachen. Nur eine Verwandlung in eine Star-Wars-Figur scheint ihn retten zu können.

    Schnarchen kann auch gefährlich sein - SPIEGEL ONLINE
    ...ich schnarche unheimlich viel und laut...leider. Liegt laut HNO Ärztin am großen Gaumenzäpfchen....hmmm...Lösung: Atemmaske mit Überdruck...dazu aber vorher ins Schlaflabor damit man das Krankenschein bekommt..Wartezeiten für Kassenpatienten...wow...andere Lösung (hat ein Bekannter von mir gemacht)...Zäpfchen verkleinern lassen (also im Prinzip wegschneiden)...hat gewirkt...schnarcht jetzt leise bis kaum mehr...aber....kann nicht mehr so viel auf einmal trinken/schlucken (ich meine hier nicht Alkohol)...z.B. ein Glas Wasser auf ex austrinken ist nicht mehr...er muss mehrere Schlucke nehmen.... nehmen...hmm....fände ich nicht so toll wenn es mich so einschränkt....also alles nicht so dolle die Lösungen...ich schnarche erst mal weiter.
  4. #13

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kolumnist <i>Jens Lubbadeh</i> hat ein Laster, das andere terrorisiert: Er schnarcht laut, sehr laut. Aus Sorge um seine Gesundheit und seine Freundin macht er sich auf die Suche nach Ursachen. Nur eine Verwandlung in eine Star-Wars-Figur scheint ihn retten zu können.

    Schnarchen kann auch gefährlich sein - SPIEGEL ONLINE
    -nicht soviel saufen
    -extra (schalldichte,abgelegene)Schlafkammer
    -abspecken
    -auf der Seite schlafen
    -kalter Waschlappen auf's Gesicht bei Schnarchbeginn
    -ignorieren
  5. #14

    Höhlenschutz

    Danke. Bei aller Tragik ein herrlicher Schmunzelartikel! Seit einem viertel Jahrhundert teile ich mein Bett mit einem Schnarchmonster. Und ja, ich bekenne mich schuldig: Trotz der Sorgen um seine Gesundheit hätte ich ihn am liebsten abertausende Male nachts um die Ecke gebracht! Bemühungen, Gründe für seine Schnarchattacken herauszufinden, sind im Sande verlaufen. Denn: Der Beste ist zum Glück in jeder Hinsicht kerngesund! Nun bilde ich mir seit knapp einem Jahr ein, dass er nachts nur seinen Job gut macht – nämlich mit seinem Schnarchen die Höhle vor gefährlichen Tieren zu schützen. Seitdem schlafen wir »beide« deutlich entspannter.
  6. #15

    Mein Tipp: getrennte Schlafzimmer.

    Dann interessiert das keinen Menschen mehr. Und hört merkwürdigerweise auf.

    Schnarchen war in ahistorischen Zeiten des Menschen ein Abschreckungsmittel im Tiefschlaf und hat sich bis in die Neuzeit gehalten. Das kriegt man nicht aus dem Kleinhirn raus, diese markerschütternden Warnsignale an Säbelzahntiger und Mammute.
  7. #16

    Die beste aller Lösungen...

    habe ich bereits gefunden ...

    Ich schnarche, zugegebenermassen, wie ein abgestochener Elch, meine Freundin hat mich deswegen auch, lächend, gerügt und mich gebeten, solange zu warten, bis sie einschläft...

    In der darauffolgenden Nacht habe ich dann wirklich gewartet, mir auf die Lippen gebissen, bis meine Liebste dann wirklich sant entschlummert war ... und selber zu schnarchen anfing, sanfter zwar, da ihr Resonanzkörper deutlich kleiner als der meine ist, doch unüberhörbar.

    Als ich ihr dies am darauffolgenden Morgen kundtat, glaubte sie mir zwar anfangs nicht, aber seitdem habe ich kein Wort mehr über mein Schnarchen gehört ;-)


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