Wir machen uns mal frei: Kahlkopf für immer

CorbisVon nichts kommt nichts. Das sieht die Haarmittel-Industrie natürlich anders. Haarwässerchen und Shampoos gegen Haarausfall sind unter Männern äußerst beliebt. Nur bringen sie leider nichts, wie Kolumnist Jens Lubbadeh am eigenen Leib erfahren musste.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...852439,00.html
  1. #1

    Ich fühlte mich genauso betrogen wie die Ex-DDR: Keine blühenden Landschaften, nirgends.

    Dann kennt er die DDR nicht aus eigener Anschauung ! Ich empfehle Bildbände mit Vorher- Nacher-Fotos gegen Gedächtnisschwund oder zur Wissensauffrischung !
  2. #2

    Achtung!

    mir doch egal ...
  3. #3

    Stimmt so nicht

    Ich bin 39, bei mir ging der Haarausfall vom Scheitel ausgehend vor 13-14 Jahren los. Ich habe mich dann vor ca. 12 Jahren entschieden, ein Medikament mit dem Wirkstoff Finasterid zu nehmen. Ich nehme das Medikament, dass ursprünglich aus der Prostata-Krebs-Nachsorge stammt. Kostet pro Tag keine 20cent. Zusätzlich habe ich am Anfang besagtes "Sprühmittel" genommen. Dieses wirkt nur bei den Haarwurzeln, die noch nicht tot sind, da sie diese reaktivieren. Nach ca. 4-6 Wochen waren am "kahlen" Scheitel kleine Häärchen zu sehen... Diese wurden mit der zeit dicker und haben sich zu "normalen Haaren" entwickelt.. Man sah bereits nach ca. 2 Jahren überhaupt keinen Unterschied zu der Zeit, bevor der Haarausfall losging. Ich habe schulterlange Haare, Locken, mein Scheitel ist dicht wie eh und je... ein HOCH auf die Medizin... :)
    Man sollte immer einen Hautarzt zu Rate ziehen und sich nicht einfach irgendwelche "Mittelchen" besorgen. Wenn die Haarwurzeln tot sind, kann man sprühen was man will... Ist leider so... Von den Shampoos, die die Lebensdauer der Haare verlängern sollen, ist abzuraten. Humbug! Bei erblich bedingtem Haarausfall verhindert der körpereigene Stoff DHT die Nahrungszufuhr zur Haarwurzel, diese verkümmert und der Haarkanal kann das Haar irgendwann nicht mehr halten. Nur durch die Blockade des DHT kann der erblich bedingte Haarausfall wirksam gestoppt werden... DIe Nebenwirkungen der Pille verschwinden nach ca. 2 Wochen. Seitdem nehme ich sie wie meinen morgendlichen Kaffee.
  4. #4

    Bei mir hats geklappt (glaube ich)

    Mein Hautarzt (selber mit Halbglatze) nahm meine Psyche ernst und empfahl mir Finasterid. Trick: Die Tabletten eines bestimmten Prostata-Mittels, welches ausschließlich aus Finastrid besteht, vierteln, das drückt den Preis erheblich. Mache ich seit 8 Jahren und ich habe zumindest das Gefühl, den Ausfall gestoppt zu haben. Ob's ohne auch so geblieben wäre kann ja keiner sagen aber zumindest fühle ich ich besser.
  5. #5

    Ergänzung

    Der oben beschriebene Libido-Verlust ist - in der Tat - erschreckend und ich kann nur sagen, dass ich in den ersten zwei Wochen weder Lust noch irgendwelche lustvollen Gedanken hatte. Ist aber dann doch mal eine interessante Erfahrung... ;) Nachdem sich der Körper an das Medikament (was es ist!!!) gewöhnt hatte, war jedoch wieder alles beim alten... ich weiß aber aus persönlichen Gesprächen, dass diese "Angst" durchaus vorhanden ist und viele Männer sich deswegen NICHT trauen, es auszuprobieren. Ich kann jeden nur ermutigen, das zu tun... Das ist natürlich meine subjektive Erfahrung, aber da zwei meiner Brüder ebenfalls das Medikament nehmen und die gleichen Erfahrungen gemacht haben, finde ich dass die Angst deutlich überbewertet ist...
  6. #6

    Mittelchen

    Diese "Mittelchen" haben früher nix genutzt und nutzen heute nix. Das könnte ich an Hunderten Glatzen meiner männlichen Freunde und Verwandten beweisen, die alle mal solches Zeug ausprobiert haben. Daher weiter nach dem Motto: Ganze Glatze ist besser als gar keine Haare.
  7. #7

    interessant !

    Zitat von aka-d-miker Beitrag anzeigen
    Ich bin 39, bei mir ging der Haarausfall vom Scheitel ausgehend vor 13-14 Jahren los. Ich habe mich dann vor ca. 12 Jahren entschieden, ein Medikament mit dem Wirkstoff Finasterid zu nehmen. Ich nehme das Medikament, dass ursprünglich aus der Prostata-Krebs-Nachsorge stammt. Kostet pro Tag keine 20cent. Zusätzlich habe ich am Anfang besagtes "Sprühmittel" genommen. Dieses wirkt nur bei den Haarwurzeln, die noch nicht tot sind, da sie diese reaktivieren. Nach ca. 4-6 Wochen waren am "kahlen" Scheitel kleine Häärchen zu sehen... Diese wurden mit der zeit dicker und haben sich zu "normalen Haaren" entwickelt.. Man sah bereits nach ca. 2 Jahren überhaupt keinen Unterschied zu der Zeit, bevor der Haarausfall losging. Ich habe schulterlange Haare, Locken, mein Scheitel ist dicht wie eh und je... ein HOCH auf die Medizin... :)
    Man sollte immer einen Hautarzt zu Rate ziehen und sich nicht einfach irgendwelche "Mittelchen" besorgen. Wenn die Haarwurzeln tot sind, kann man sprühen was man will... Ist leider so... Von den Shampoos, die die Lebensdauer der Haare verlängern sollen, ist abzuraten. Humbug! Bei erblich bedingtem Haarausfall verhindert der körpereigene Stoff DHT die Nahrungszufuhr zur Haarwurzel, diese verkümmert und der Haarkanal kann das Haar irgendwann nicht mehr halten. Nur durch die Blockade des DHT kann der erblich bedingte Haarausfall wirksam gestoppt werden... DIe Nebenwirkungen der Pille verschwinden nach ca. 2 Wochen. Seitdem nehme ich sie wie meinen morgendlichen Kaffee.
    Und Sie haben nicht zufällig den Firmennamen/ Hersteller parat ?

    Und die Typenbezeichung inklusive Nummer ?

    Aber was weg ist ist weg ?!, oder haben evtl. einige Haare die Chance wieder hervorzukommen ?

    Wie war das bei Ihnen ?
  8. #8

    Finasterid-Tabletten

    Die wirksame Tagesdosis liegt bei 1mg, oben genannte Mittel aus der Prostatakrabs-Nachsorge sind in der Regel 5mg-Einheiten. Wie der Vorgänger sagt: Vierteln, passt... 100er-Packung (deutsche Laden-Apotheke) kostet ca. 70,-€ (macht 400 Tagesdosen) :)
  9. #9

    Natürlich nutzen die Mittelchen was:

    Zitat von Peter.Lublewski Beitrag anzeigen
    Diese "Mittelchen" haben früher nix genutzt und nutzen heute nix. Das könnte ich an Hunderten Glatzen meiner männlichen Freunde und Verwandten beweisen, die alle mal solches Zeug ausprobiert haben. Daher weiter nach dem Motto: Ganze Glatze ist besser als gar keine Haare.
    Sie steigern oder ermöglichen dem Hersteller einen Umsatz, der ohne die Versprechen niemals möglich gewesen wäre.