Wir machen uns mal frei: Der letzte Schrei

CorbisImmer Ärger mit den Nachbarn: Auch Kolumnist Jens Lubbadeh plagt sich mit einem Hausmitbewohner, der in regelmäßigen Abständen schreit. Irgendwann ist es still, endlich Ruhe! Doch dann zieht plötzlich ein seltsamer Geruch durchs Haus.

http://www.spiegel.de/gesundheit/psy...843761,00.html
  1. #30

    Zitat von almeda Beitrag anzeigen
    naja und zum thema scheinchen ausstellen, wenn der arzt den tod bescheinigen muss, kenn ich auch einiges, denn das gibt richtig ordentlich kohle, für denjenigen, der das machen darf... ob nun ein augenarzt ran kann, bin ich mir nicht sicher... auf jeden fall wird nachbar 0 nach der langen zeit wohl doch bei seiner mama weilen... der leichenwagen kam dann wohl später, denn die stille blieb ja... witzige geschichte
    Laut Ärztlicher Abgaben ordnung darf der artz eigentlich max. nur 50 EUR nehmen, aber das wissen die angehörigen nur nicht, und wann man sie darauf aufmerksam macht, das der Totenschein viel zu teuer ist bekommt man viel zu oft zu hören "ach naja der arzt weiß schon was er macht", wenn wir als bestatter die ärtze darauf aufmerksam machen, dann werden wir schlecht gemacht bei den angehörigen (der artz kommt ja vor dem bestatter).

    das mit der echnung ist nur ein problem mit den ärzten, am besten ist wenn nur die hälfte ausgefüllt ist und wir quer durch die stadt fahren müssen, damit der arzt die papiere richtig ausfüllt (ist ja nicht so das alles genau beschrieben ist wo man was hin schreibt) und dann kommt eine Rechnung von 134 EUR für die falsche austellung der Todesbescheinigung.
    Das macht freude:-)
  2. #31

    ...

    "Das passiert schon hin und wieder. Typische Fälle sind sozial schwache Gebiete in Großstädten. In einem funktionierenden nachbarschaftlichen Umfeld, wo die Leute aufmerksam aufeinander achten, ist das aber eher selten."

    In sozial schwachen Gebieten funktioniert also die Nachbarschaft nicht und überall sonst schon? Wo bitte achten denn in Großstädten Leute noch aufmerksam aufeinander, wenn sie nicht miteinander verwandt oder befreundet sind. In meinen Augen ist es ein Kennzeichen von Großstädten, dass Nachbarschaft nicht großgeschrieben wird. Da kommt dann bei merkwürdigem Lärm die Angst vor der Blamage bei unnötigem Klingeln vor der Sorge um die Nachbarn.
  3. #32

    Briefschlitze

    Zitat von langenscheidt Beitrag anzeigen
    (...) Gibt es sie doch, kann es keine Türschlitze als Briefkästen geben. (...)
    Also da muss ich widersprechen. Ich habe viele, viele Jahre in einem Haus gelebt, wo heute noch die Türen Türschlitze haben. Die Briefkästen wurden nachgerüstet, im Treppenhaus. Und der Postbote hatte damals wie heute einen Haustürschlüssel. Ach so: 4 Etagen damals, nach Dachausbau 5, dort - im fünften - ohne Türschlitze ;).
  4. #33

    Gut geschrieben!

    Also ich lese normalerweise wenig bis gar nicht (außer es handelt sich um etwas nützliches wie Computerliteratur) - aber diese Geschichte war es definitiv wert. Ich wurde sogar eben durch ein Klingeln unterbrochen, habe danach aber weder Glotze noch sonst etwas angeschmissen, sondern bin schnell zurück, um die Geschichte zu ende zu lesen.
    Vielen Dank!
  5. #34

    Notarztwagen

    Der Notarzt wird von einem Rettungsassistenten mit dem NEF (Notarzteinsatzfahrzeug) zum Einsatzort gebracht, und trifft sich dort mit den Rettungsassistenten vom RTW (Rettungstransportwagen). Erst wenn der Notarzt den Patienten im RTW begleitet, wird dieses Fahrzeug zum NAW (Notarztwagen). Das muss ein SPON-Autor IMHO nicht so genau wissen, so lange es in seinem Artikel nicht um die Organisation des Rettungsdienstes geht.
    Kleiner Schwank aus meiner NA-Ausbildung: über den Pager (ähm, ist schon ne Weile her) kam, ein paar Minuten nach der Adresse, der Zusatz: "Pat ist schwarz". Ich war verwundert, gelinde gesagt. Was soll die Hautfarbe für unsere Anfahrt für eine Rolle spielen? Dann machte der Fahrer auch noch die Sirene aus und fuhr mit normalem Tempo weiter. Die Erklärung dafür gab mir der NA: die vor Ort anwesenden Kollegenhatten damit durchgegeben, dass der Mensch schon so lange gelegen hatte, dass die Haut sich teilweise so verfärbt hatte. Da gab es bestimmt nichts mehr zu Reanimieren.
  6. #35

    meine Nachbarn...

    1.) putzt alle 1-2 Stunden die Zähne, zu erkennen an dem Geräusch wenn man die Zahnpasta am Beckenrand in die Zahnbürste klopft
    2.) Sexsucht.... alle 3-4 Stunden das Geräusch von Bienen und Blümchen und am Ende halt.... warum man nur die Frau hörte? Nach 4 Monaten war Schluß
    3.) Adelheid hat einen Gartenzwerg
    offenbar ein Nachtarbeiter, täglich 2:00 am-2:30 am mit voller Lautstärke besagtes Volkslied UND eine Spielkonsole auf voller Lautstärke. Meist war um 2:30 Ruhe.
    Und all jenes wurde von der Hausverwaltung ignoriert, denn einen Monat nachdem ich einzog, ging die Verwaltung in andere Hände über, und plötzlich lebten so allerlei eher prekäre Existenzen "nebenan" und bei meinem Auszug war der Speicher auf dem Dachboden komplett verwüstet, bei Einzug hingegen konnte man dort Picknick machen, so sauber war das. Geschehen so in einem 92-Parteien Mietshaus in Gießen
  7. #36

    was viel schlimmer ist,

    ist die allzeit geoeffnete Haustuer. Nun, vielleicht moegen diese seltsamen Mieter die Hitze im Sommer, die Kaelte im Winter, Omnipaesente Diebe deren Dank ihnen sicher ist, und nicht vergessen soll alles fliegende und kriechende Ungeziefer sein, das zusaetzlich fuer ein froehlichen Miteinander sorgt. Igitt, Igitt, da moechten wohl nur gruene (Partei) Menschen und Menschinnen wohnen, aber kein ordentlicher normaler Mensch.
  8. #37

    Zitat von langenscheidt Beitrag anzeigen
    Man wohnt nicht im Erdgeschoss, wenn es keine weiteren überliegenden Etagen gibt. Gibt es sie doch, kann es keine Türschlitze als Briefkästen geben. Dann wäre die Haustür immer offen und jeder hat uneingeschränkt Zutritt und Postboten müssten über mehrere Etagen Post und Zeitungen verteilen. Letzteres ist in der modernen Zeit ausgeschlossen.
    Genau das ließ mich auch zweifeln. Kein Postbote hat mehr die Zeit, Etagen abzuklappern und Briefe einzeln einzuwerfen. Aber nur, weil es Briefschlitze im Haus gibt, heißt es nicht, dass die Haustür dann immer offen sein müsste. Die Postboten kommen ja mit Schlüssel rein.