CorbisEigentlich ist Kolumnist Jens Lubbadeh total allergisch gegen Pferde. Trotzdem hat er eine Woche lang Reiturlaub in der Camargue gemacht. Dabei lernte er die Tücken des Reitsports kennen. Zum Glück bewahrte ihn eine gutmütige Pferdemutti vor dem Schlimmsten.
http://www.spiegel.de/gesundheit/ern...-a-869454.html
Reiten ist eine der schönsten Sportarten, wobei ich nicht das dümmliche im Kreise zockeln in der Reithalle oder dem Außengelände meine, sondern Ausritte in der Natur, bei der man Geist und Seele baumeln lassen kann und sich eine Einheit zwischen Tier und Mensch ergibt.
Leider sind die meisten deutschen Reit- und Fahrvereine spießige Klubs der gegenseitigen Bewunderung, in denen Geld, Position, Ausstattung, Pferdepreise und vielerlei idiotischer Ergeiz im Vordergrund stehen.
Ich habe es da besser: 7 eigene Pferde, einen fest angestellten Pferdepfleger für alle damit verbundenen Arbeiten und Landschaft satt um mich herum. Allerdings nicht in Europa.................
Vielen Dank!!! Was für ein toller Artikel! Muss man sich doch sonst als passionierte Reiterin von den Kumpels anhören, dass Reiten nicht anstrengend sei...
Witzig. Ich kam auch in der Camargue zum ersten Mal mit Pferden in Kontakt. Und war sofort infiziert. Zuhause nahm ich dann Reitunterricht. Aber nur kurz. SO wollte ich nicht reiten, sondern so wie in der Camargue.
Inzwischen (seit mehr als 20 Jahren) habe ich ein eigenes Pferd, das ich obendrein auch noch selbst eingeritten und ausgebildet habe. DAS ist Reiten.