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Wir machen uns mal frei: Biester im Bett

DDPOb New York, Tokio oder Berlin - Bettwanzen haben sich mittlerweile in Hotels auf dem ganzen Planeten eingenistet. Neulich bat eine von Wanzen Befallene unseren Kolumnisten Jens Lubbadeh um einen sonderbaren Freundschaftsdienst.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...847448,00.html
  1. #1

    na danke

    bringen Sie ihre Sachen zu Freunden, aber blos nicht in die eigene Wohnung.
  2. #2

    Meines Wissens ist es nicht das Bettzeug, sondern Ritzen im Bettgestell, im Parkett und im Reisekoffer. Nur zum Essen begeben sich die Wanzen ins Bett und gehen anschließend wieder nach hause.

    Es helfen wohl Klebefallen (doppelseitiges Klebeband) auf den Pfaden oder Heißluft, um die Zimmer zu behandeln.
  3. #3

    Heißluftherd

    Zitat von Oberleerer Beitrag anzeigen
    Es helfen wohl Klebefallen (doppelseitiges Klebeband) auf den Pfaden oder Heißluft, um die Zimmer zu behandeln.
    Heißluft?
    Das muss aber verdammt eine heiße Luft sein, um die Tierchen und ihre Eier in ihren Verstecken "auszuräuchern". Da kommt vermutlich eher die Tapete von der Wand.

    Ist aber vielleicht eine schöne Ausrede für Brandstifter: "Ich wollte bloß mit Hitze die Wanzen abtöten."
  4. #4

    Da hilft nix!

    Hatten die Tierchen auch mal in der Wohung. Da half nur eines: Alles entsorgen und den Kammerjäger holen! Nach dreimaliger Behandlung waren sie dann weg.
  5. #5

    Zitat von schneemann3 Beitrag anzeigen
    bringen Sie ihre Sachen zu Freunden, aber blos nicht in die eigene Wohnung.
    Ha,ha - hab ich auch dabei gedacht :)
  6. #6

    optional

    Von der Frostmethode für Cimex habe ich noch nichts gehört. Aber vielleicht hat Ihre Bekannte ja auch Pediculus capiti, die Kopflaus. Hier ist das Einfrieren probat.
  7. #7

    Tipp

    Ich bin auch viel auf Reisen und muss sagen Bettwanzen sind mir schon in allen Ländern über den Weg gelaufen. Ich habe mir einen Matratzenbezug von www.matratzen-bezug.de gekauft und nehme diesen überall hin mit. Somit kann man sich einigen Ärger und Stiche ersparen ;-)
  8. #8

    Alles wegschmeißen und die Wohnung wechseln oder Insektizide anwenden. Das heißt in der Regel Begasung mit Pyrethroiden, die noch jahrelang im Teppichboden und an der Tapete haften, wirkt auch auf Menschen, ist eine Art Nervengift. Schlafstörungen, Depressionen etc. können auftreten. Flugbegleiter und Supermarktangestellte können davon berichten. Googeln Sie mal.
  9. #9

    So ein Blödsinn

    Zitat von cassandros Beitrag anzeigen
    Heißluft?
    Das muss aber verdammt eine heiße Luft sein, um die Tierchen und ihre Eier in ihren Verstecken "auszuräuchern". Da kommt vermutlich eher die Tapete von der Wand.

    Ist aber vielleicht eine schöne Ausrede für Brandstifter: "Ich wollte bloß mit Hitze die Wanzen abtöten."
    Es geht nicht darum, das Haus anzuzünden, sondern die Wanzen UND ihre Eier bei 70°C abzutöten. Der "Spaß" kostet 1.500,- Euro (irgendein Spezialofen), deshalb entschied ich mich - ich hatte sie nämlich kürzlich -für die klassische Methode: alles wegwerfen, was nicht unbedingt wichtig ist, den Kammerjäger rufen, um die Wohnung zu vergiften (das kostet "nur" 150,-) und neu einrichten. So lange bei Freunden wohnen (glücklich, wer welche hat) und dabei pingelig darauf achten, keine einzige Wanze zu verschleppen. Meine Schuhe habe ich regelmäßig eine Stunde bei 70° im Backofen behandelt, dauernd Wäsche gewaschen,... der reinste Alptraum.

    Jetzt wohne ich in einer nahezu leeren Wohnung, habe 10 kg Gips in jede noch so kleine Ritze geschmiert (die Biester können nämlich wandern! und hinter dem Rigips vom Badezimmer ist bestimmt nicht jedes Fallrohr hermetisch zugegegipst), habe sogar Steckdosen, Lichtschalter, Wasseranschlüsse und den Spülkasten mit Klebeband versiegelt und schalfe nur noch bei geschlossenem Fenster. Denn die Nachbarn haben sie auch.

    Ums neue Bett habe ich doppelseitiges klebeband geklebt (darüber auch an der Decke. Die krabbeln nämlich die wände hoch, um an mein Blut zu kommen!). Meine Wertsachen und Erinnerungsstücke liegen in einer Ecke, fest verschlossen in 20 Müllsäcken, denn die Bettwanze kann bis zu 40 Wochen ohne Blutmahlzeit Überstehen. Im Sommer 2013 wird also erst dieses Intermezzo beendet sein.

    Hätte ich einen Freund, der Besitzer einer Tiefkühltruhe ist, Hätte ich übrigens weniger Sachen weggeworfen und stattdessen Plastiksäcke mit meiner Habe für 24h hineingelegt. Leider ist die Tiefkühltruhe in Großstädten nicht so verbreitet wie auf dem Land, wo man Erbsen und Schweinehälften einzufrieren pflegt.


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