Der Protest von Winzern gegen den Bau einer Mosel-Hochbrücke hat Berlin erreicht. Britische Weinkritiker und eine schwarz-grüne Allianz von Politikern und Publizisten trafen sich zum Kampftrinken in einem China-Restaurant. Als Hauptfeind wurde die SPD-Landesregierung in Mainz ausgemacht.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...688501,00.html
Was in der Diskussion über den Hochmoselübergang zumeist außer acht gelassen wird sind die negativern wirtschaftlichen Auswirkungen. Die Region an der Mosel zwischen Bernkastel-Kues und Traben-Trarbach zählt zu den beliebtesten Reisezielen ganz Deutschlands. Ein großer Teil der Bevölkerung lebt vom Tourismussektor. Die Hochmoselbrücke gefährdet den Tourismusstandort und mit ihm die wirtschaftliche Existenz von mehr als 1000 Menschen.
Zur Zeit gibt es im deutschen Bundetag eine Petition gegen den Hochmosleübergang. Helfen Sie mit die völlige Verschwendung Ihres Steuergeldes zu verhindern:
https://epetitionen.bundestag.de/ind...petition=10681
In schöner Regelmäßigkeit scheinen Politiker die Landschaft mit irgendwelchen Verkehrsprojekten verschandeln zu wollen.
War mit meinen Eltern dort für 2 Wochen. Eine schöne Gegend, aber mit DER Brücke vergeht einem alles...
Nicht vergessen bei der ganzen Diskussion um den Hochmoselübergang sollte man die Tatasache, dass man diese Trassenführung wollte. Die Winzer aus den umliegenden Orten sind vor 30 Jahren anch Mainz gefahren, um dort für den Bau der Brücke an besagter Stelle zu demonstrieren; mit Erfolg. Die ursprüngliche Trassenführung der A60, heute B50neu, ca. 20 Flusskilometer unterhalb der jetzigen Trasse wurde verworfen.
Einer der Gründe für damaligen Proteste war der finanzielle Vorteil der Winzer. Der Bund hat das Land für den Bau der Brücke von den Winzern erworben, die Winzer pachteten ihre Weinberg wieder zu günstigen Konditionen vom Bund zurück - in der Hoffnung die Brücke würde nie gebaut.
Vielleicht sollten sich einige Winzer von heute mal mit ihren Kollgen und Vätern unterhalten und nachfragen warum man die Brücke unbedingt haben wollte.
Oh, toll Frau Künast: "Wir werden dafür kämpfen, das diese Brücke nicht kommt".
Vielleicht sorgt die Tante erstmal in ihrem eigenen Wahlkreis (Recklinghausen in NRW) dafür, das da irgendwelche Projekte "nicht umgesetzt" werden. Findet die Mosel mit Ach und Krach auf der Landkarte, war noch nie da, mischt aber da in der Lokalpolitik mit.
Die Alte muß unbedingt zum Psyschiater, bei den Komplexen die die hat. Soll sie sich doch als Spitzenkadidatin in RP aufstellen lassen, aber dann muß man ja seinen Wohnsitz aus Berlin wegverlegen und kann nicht mehr beim In-Chinesen agitieren...
...auf dem Bild sieht die Brücke doch sehr schön aus. Im übrigen sind alle Bewohner der Gegend, die ich kenne sehr stolz auf und verliebt in ihre andere Moseltalbrücke...
Eine lustige "Wahlkampfrunde", die sich da beim Chinesen zusammen gefunden hat. Frage mich, warum die Brücke dem Wein schaden soll - das gleiche Gezeter wie im Rheingau (RÜD-Bingen). Der Riesling ist die Königin der Reben (bin selbst am Rande des Rheingaus aufgewachsen) - aber zuviel davon kann auch den Verstand vernebeln...
Schöner Bericht. Und so international. Ein China-Restaurant als Weinstube, da werden sich die britischen Weinkenner sicher gefreut haben über den Shanghai 89er. Dazu die schwarz-grüne Allianz, das Versicherungsmodell der Zukunft. Ökologische Teppiche im AKW, handgeküpft in Afghanistan.
Und als Hauptgegner der Problembär vom Nürburgring. Dazu noch die Weinberaterin der Queen. Wieder einmal steht die Eifel im Weltinteresse. Zudem wird Künast wahrscheinlich bald den Hosenband-Orden bekommen. Dieser Beck ist schon ein Pechvogel, au weia.
Nicht vergessen bei der ganzen Diskussion um den Hochmoselübergang sollte man die Tatasache, dass man diese Trassenführung wollte. Die Winzer aus den umliegenden Orten sind vor 30 Jahren anch Mainz gefahren, um dort für den Bau der Brücke an besagter Stelle zu demonstrieren; mit Erfolg. Die ursprüngliche Trassenführung der A60, heute B50neu, ca. 20 Flusskilometer unterhalb der jetzigen Trasse wurde verworfen.
Einer der Gründe für damaligen Proteste war der finanzielle Vorteil der Winzer. Der Bund hat das Land für den Bau der Brücke von den Winzern erworben, die Winzer pachteten ihre Weinberg wieder zu günstigen Konditionen vom Bund zurück - in der Hoffnung die Brücke würde nie gebaut.
Vielleicht sollten sich einige Winzer von heute mal mit ihren Kollgen und Vätern unterhalten und nachfragen warum man die Brücke unbedingt haben wollte.