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Winterreifen: Worauf Sie beim Kauf achten müssen

dapdDie Temperaturen sinken - höchste Zeit für Winterreifen. Wer sich neue Pneus zulegt, bekommt die wichtigsten Informationen zu den Reifen inzwischen auf einen Blick: Ab dem 1. November ist das Reifenlabel Pflicht. Bei ihm sollen Verbraucher ablesen, wie laut, spritsparend und sicher die Reifen sind.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/w...-a-863961.html
  1. #40

    3 Wachbetonplatten 50x50 cm...

    Zitat von det-c Beitrag anzeigen
    Ich bin immer lieber mit einem Hecktriebler gefahren im Winter(auch wenn ein Fronttriebler vor der Tür stand). Die Trennung von Rädern, die lenken, und Rädern, die antreiben, machen für mich den Winterbetrieb einfacher. Das Beste war ein Heckantrieb-Escort mit Waschbetonplatte im Kofferraum (wirtschaftliches Risiko fast Null, Fahrspass 100%)
    ... wiegen ca. 100kg (viel weniger hat im Winter wiederum keinen Effekt). Sie erhöhen den Verbrauch um mind. 0,5 l/100km, ein Mehrverbrauch, den ein Fronttriebler nicht hat weil der schwere Motor sowieso auf die Antriebsräder drückt.
    Waschbetonplatten im Kofferraum haben bei einem schweren Unfall die Eigenschaft, dass sie die Rückbank herausreißen und ihnen Schädel und/oder Genick brechen können.
  2. #41

    Allwetterreifen

    Lassen Sie sich von falschen "Experten" kein X für ein U vormachen: Allwetterreifen sind eine gute Wahl für jene, die den zweimaligen Reifenwechsel im Jahr scheuen, keinen Lagerplatz haben oder einfach einen guten Kompromiss suchen. Ich habe das jahrelang praktiziert und bin damit gut gefahren.

    Allerdings gibt es auch ein paar Nachteile: Ein Reifen, der als Generalist auftritt, kann in der jeweiligen Disziplin nicht ganz so gut sein wie der Spezialist. Da ich aber in Berlin unterwegs bin, reichten die Winterfähigkeiten aus.

    Ein weiterer Nachteil war die höhere Verschleißanfälligkeit. Und für mein jetziges Auto waren Allwetterreifen so teuer, dass sich der Kauf reiner Winterreifen plus Stahlfelgen schon wieder rechnete.

    Wenn Ihnen allerdings "Experten" vom Kauf abraten, dann haben die nur im Sinn, dass Sie für ZWEI Reifensätze Geld ausgeben sollen anstatt nur für einen. Es geht nur ums Geld, nicht um die Sicherheit. Schließlich fahren wir keine Rallyes.
  3. #42

    Grob geschätzt

    Zitat von Stefan_G Beitrag anzeigen
    ... wiegen ca. 100kg (viel weniger hat im Winter wiederum keinen Effekt). Sie erhöhen den Verbrauch um mind. 0,5 l/100km, ein Mehrverbrauch, den ein Fronttriebler nicht hat weil der schwere Motor sowieso auf die Antriebsräder drückt.
    Waschbetonplatten im Kofferraum haben bei einem schweren Unfall die Eigenschaft, dass sie die Rückbank herausreißen und ihnen Schädel und/oder Genick brechen können.
    Das ist wohl grob geschätzt. Im Winter ist der Verbrauch wegen der längeren Warmlaufphase ohnehin höher als im Sommer. Ob ein bisschen Gewicht da soviel ausmacht?
  4. #43

    Kann man auch nur grob schätzen

    Zitat von rennflosse Beitrag anzeigen
    Das ist wohl grob geschätzt. Im Winter ist der Verbrauch wegen der längeren Warmlaufphase ohnehin höher als im Sommer. Ob ein bisschen Gewicht da soviel ausmacht?
    Im Stadtverkehr kann 8% Mehrgewicht schon 5-6% Mehrverbrauch bedeuten, auf der Autobahn bei konstanterer Geschwindigkeit natürlich weniger. Aber der Mehrverbrauch in der Warmlaufphase kommt natürlich noch oben drauf.
    Für mich zählen vor allem auch die unnötigen Gefahren, die mit einer solchen Art Ballast verbunden sind.
  5. #44

    Dann halt mal anders gesehen

    Zitat von rennflosse Beitrag anzeigen
    Lassen Sie sich von falschen "Experten" kein X für ein U vormachen: Allwetterreifen sind eine gute Wahl für jene, die den zweimaligen Reifenwechsel im Jahr scheuen, keinen Lagerplatz haben oder einfach einen guten Kompromiss suchen. Ich habe das jahrelang praktiziert und bin damit gut gefahren.

    Allerdings gibt es auch ein paar Nachteile: Ein Reifen, der als Generalist auftritt, kann in der jeweiligen Disziplin nicht ganz so gut sein wie der Spezialist. Da ich aber in Berlin unterwegs bin, reichten die Winterfähigkeiten aus.

    Ein weiterer Nachteil war die höhere Verschleißanfälligkeit. Und für mein jetziges Auto waren Allwetterreifen so teuer, dass sich der Kauf reiner Winterreifen plus Stahlfelgen schon wieder rechnete.

    Wenn Ihnen allerdings "Experten" vom Kauf abraten, dann haben die nur im Sinn, dass Sie für ZWEI Reifensätze Geld ausgeben sollen anstatt nur für einen. Es geht nur ums Geld, nicht um die Sicherheit. Schließlich fahren wir keine Rallyes.
    Man kann es auch anders sehen - 2 Satz Reifen halten auch doppelt so lange wie ein Satz Reifen - also was solls..........
  6. #45

    Sinnlose Diskussion....

    Wer viel fährt, braucht nicht zu überlegen, ob sich WR für "lohnen". Wer zu wenig fährt, um zwei Satz Reifen in vernünftiger Zeit zu verschleißen, kauft einfach gute WR und fährt damit ganzjährig. Ist nicht verboten und geht mit den heutigen WR ohne großen Mehrverbrauch. Die Breitreifenspinner sollten sich überlegen, ob sie zur täglichen Fortbewegung nicht lieber den Bus nehmen und sich ihr geliebtes Auto neben das Bett stellen.
    Wer meint bei WR sparen zu können, hat nicht verstanden, wann kritische Fahrbahnzustände zu erwarten sind ==> Bus fahren.
  7. #46

    ...

    Wir sollten uns alle mal bewusst machen dass ein Auto gerade mal 4 Kontaktflächen zur Strasse hat. Und jede dieser Auflage-Flächen ist nicht grösser als eine Postkarte.
    Also ich für meine Verhältnisse möchte mich im Winter nicht darauf verlassen dass es nur trocken und kalt bleibt. In jeder Gegend Deutschlands ist es Möglich dass es eine festgefahrene Schneedecke gibt. Und mal ehrlich, wer lässt dann sein Auto stehen weil er nur Sommerreifen drauf hat? Ist ja nur mal kurz zur Post.
    Auch bei jeder noch so zurückhaltenden Fahrweise ist eine Notfall-Vollbremsung nicht 100%ig auszuschliessen.

    ich bin erschrocken wieviele Verkehrsteilnehmer hier nicht nur mit Ihrer eigenen Gesundheit spielen (das wäre mir noch egal) aber diese Spezialisten, die im Winter mit Sommerreifen unterwegs sind, und das auch noch gut heissen, gefährden mutwillig andere Verkehrsteinehmer mit Ihrer Ignoranz.
  8. #47

    Harte Sanktionen für Lkw fehlen völlig...

    Zitat von oddah Beitrag anzeigen
    ...möchte mich im Winter nicht darauf verlassen dass es nur trocken und kalt bleibt. In jeder Gegend Deutschlands ist es Möglich dass es eine festgefahrene Schneedecke gibt. ........
    aber diese Spezialisten, die im Winter mit Sommerreifen unterwegs sind, und das auch noch gut heissen, gefährden mutwillig andere Verkehrsteinehmer mit Ihrer Ignoranz.
    Leider war der Gesetzgeber wieder hart gegen den Privatmann und großzügig gegenüber der Lobby. Noch immer gibt es keine generelle Winterreifenpflicht für Lkw. Für nicht GgVS-Transporte gibt es weder Fahrverbote noch eine umfassende Winterreifen und Kettenpflicht. Die letzten Winter haben aber gezeigt, dass vor allem Lkw ohne oder mit minimaler Winterbereifung den Autobahnverkehr in Steigungsstrecken äußert wirkungsvoll zum Stillstand gebracht haben.

    Deshalb muss eine durchgängige, unbedingte Winterreifenpflicht für Lkw in- und ausländischer Herkunft von Anfang November bis Ende Februar her. Wer diese nicht befolgt, wird zwei Wochen an die Kette gelegt.
  9. #48

    Zitat von oddah Beitrag anzeigen
    Wir sollten uns alle mal bewusst machen dass ein Auto gerade mal 4 Kontaktflächen zur Strasse hat. Und jede dieser Auflage-Flächen ist nicht grösser als eine Postkarte.
    Also ich für meine .....
    Ging fast ein Jahrhundert lang ohne diese dämliche Winterreifenpflicht durch die Hintertür.
  10. #49

    Aufgewärmter Artikel

    Alljährlich der gleiche Quark, garniert mit Reifenwerbung. Die 7 Grad C° Regel ist, wie Foristen festellen, Unsinn. Bei trockener und nasser Straße haben gute Sommerreifen bessere Haftung und kürzeren Bremsweg als Winterreifen. Deswegen sind Sommerreifen auch im Winter zulässig!! - Auf winterlichen Straßen (z.B. Mittelgebirgslagen) geht's nicht ohne Winterreifen. Das ist zurecht ein Muss für **alle** KfZ...! Alternative insbesondere für Flachländler und Gelegenheitsfahrer: Rechtzeitig vor Wintereinbruch die Karre stehenlassen.








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