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Winnenden-Prozess: Zeugin nimmt belastende Aussage zurück
Die Familie des Amokläufers von Winnenden war vor der Tat offenbar doch nicht über die Mordfantasien ihres Sohnes informiert. Das sagte eine Notfallseelsorgerin jetzt vor dem*Landgericht Stuttgart und korrigierte damit ihre zuvor gemachten Angaben.
http://www.spiegel.de/panorama/justi...730766,00.html
- #80 25.11.2010 12:51 von
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Dies ist eine Forderung mit der Sie bei der Gesellschafft bestimmt eine MErheit bekommen könnten. sofern diese Menschen nicht weiter Nachdenken.
Denn die selben Menschen haben alle gejubelt als unsere Biathletinnen mehrmals Gold geholt haben. Und unsere Schützen die ebenfalls Gold geholt haben werden da auch bejubelt. Nur fallen die nicht von den Bäumen.
Wenn diese Menschen nicht früh Anfangen wird es nahezu unmöglich einen entsprechenden Nachwuchs in der Zukunft bei den sportlichen Wettbewerben wie Olympia zu stellen. - #81 25.11.2010 12:59 von
Gold oder Leben?!
- #82 25.11.2010 13:10 von
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Das mit dem instinktiv schießen beim Trap bzw. beim Skeet ist schlicht falsch. Hier kommt es genauso auf Konzentration an wie bei den anderen Disziplinen auch. Nur kommt hier noch ein extrem kontrolierter Bewegungsablauf hinzu, sowie Reaktionsschnelligkeit hinzu.
Was die Frage der Schule und den Amokläufen angeht.
Leider wird dort nicht der Zusammenhang gesucht. Die Gesellschaft will sich nicht eingestehen das die meisten Probleme der jungen Menschen genau dort entsteht.
Vor vielen Jahren hat nach einem Amoklauf an einer amerikanischen Schule ein Schulpsychologe sinngemäß gesagt: "In diesem speziellen Fall gibt es wohl keine Opfer, sondern nur Täter".
Ich habe diesen Satz als sehr markaber und auch unangemessen empfunden. Allerdings hatte ich eine gute Schulzeit.
Aber der Schulpsychologe (nicht von dere betroffenden Schule, soweit ich mich erinnere) hatte nicht unrecht mit der Aussage: "Hätten die Eltern der getöteten Schüler ihre Kinder und das Verprügeln eines einzelnen verharmlost müssten sie nicht an ihrem Grab stehen, und hätten die Lehrer eingeschritten müssten sie nicht an den Gräbern ihrer Kollegen stehen."
Die Kinder und Jugendlichen verbingen teilweise deutlich mehr Zeit in der Schule als überall sonst. Wenn nicht ernsthaft angefangen wird die Problematik zu untersuchen wo anscheinened die Ursachen mit entstehen, wird wieder irgend ein Jugendlicher oder eine Jungendliche versuchen ihre Probleme mit massiver Gewalt zu lösen.
Aber dann sind es wieder die bösen Medien und die noch böseren Schusswaffen.
P.S.:
Nach all den Berichten über Schulen, gerade hier in Berlin, würde ich heute bestimmt auch nicht mehr gerne zur Schule gehen. - #83 25.11.2010 13:24 von
Intoleranz
Selbst wenn die Mehrheit der Deutschen gegen einen solchen Sport ist oder die Mehrheit der Deutschen dagegen ist, dass Jugendliche mit Schusswaffen trainieren, so gibt es doch eine Minderheit die gerne Biathlon schaut und die gerne den Schießsport betreibt. Wer sich einfach über diese Minderheiten hinwegsetzt ist in meinen Augen intolerant. Und hier sind wir beim eigentlichen Problem. Nicht die Schusswaffe ist die Gefahr sondern der Mensch der sie bedient. Ist es nicht die steigende Intoleranz und das so sein und so denken müssen wie die Allgemeinheit, die Menschen dazu treibt zum Amokläufer zu werden?
Anerkennung und das Gefühl dazu zu gehören wirken eher präventiv. Dieses Gefühl kann vielen Jugendlichen in Vereinen vermittelt werden. OK das kann auch der Schachclub, doch ist Schach genau so wenig jedermanns Sache wie es der Schießsport ist. Um der Freizeitgestaltung eines jeden gerecht zu werden brauchen wir den Schachclub ebenso wie den Schützenverein.
Jedem, der Schützen für Rambos hält schlage ich vor mal ein Training eines Vereines zu besuchen. Bei schießen geht es nicht um Aktion sondern um Ruhe und Konzentration. Wenn man den Bogen weit spannt so etwas wie Meditation. Das Bogenschießen wird inzwischen sogar als Therapie in Psychosomatischen Kliniken eingesetzt.
Um Kritikern vorweg zu nehmen, ich plädieren nicht dafür, dass Waffen in die Hand von psychisch Kranken gehören, ich möchte vielmehr aufzeigen, was der Schießsport wirklich ist, nämlich eine durchaus adäquate Tätigkeit, um zur inneren Ruhe zu finden. Yoga und Autogenes Training ist da nämlich auch nicht jedermanns Sache. - #84 25.11.2010 21:44 von
Doping?
Sagen Sie mir bitte, wo her Sie diese Erkenntnis nehmen. In der Loipe kommt es auf Schnelligkeit an, was den Puls nach oben treibt. Am Schießstand muss der Puls wieder runter sonst gewinnt man nicht mal den sprichwörtlichen Blumentopf, weil man dann die Klappscheibe nicht mehr trifft.
Dazu kommt noch das das Schwarze im stehenden und im liegenden Anschlag unterschiedliche Durchmesser haben. Meine Frage also was bringt hier Doping? In der Loipe Schnelligkeit – keine Treffer am Schießstand weil der Puls rast was sich auf die Waffe überträgt und ein ruhiger Puls am Schießstand, durch div. Mittelchen, bedeutet fehlende Schnelligkeit in der Loipe. Also nochmals meine Frage was bringt Doping im Biathlon?
Vor ca. 2 bis 3 Jahren brachte die Zeitschrift Visier einen Artikel zum Doping im Schießsport, gerade als der Radsport und ganz speziell die Tour de France massiv am Pranger stand, dabei kam man zu dem Ergebnis das Schützen Doping keinerlei Vorteile bringt. - #85 26.11.2010 13:25 von
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