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Winnenden-Prozess: Zeugin nimmt belastende Aussage zurück

Die Familie des Amokläufers von Winnenden war vor der Tat offenbar doch nicht über die Mordfantasien ihres Sohnes informiert. Das sagte eine Notfallseelsorgerin jetzt vor dem*Landgericht Stuttgart und korrigierte damit ihre zuvor gemachten Angaben.

http://www.spiegel.de/panorama/justi...730766,00.html
  1. #70

    .

    Zitat von Rainer Helmbrecht Beitrag anzeigen
    Darf ich die Gegenfrage stellen, wann und wo ich Sportschützen da benennt habe? Feststehend ist, dass Waffen eine besondere Anziehungskraft haben und wenn (auch) Sportschutzen die Möglichkeit haben, immer wieder mal Combat-Schießen probieren. Aber auch Combat-Schützen ....
    Rainer, Sie haben im betreffenden Beitrag dem Schuetzenverein den Vorwurf gemacht, dass der Taeter dort das Schiessen gelertn hat. Das ist dann ein Vorwurf an die Sportschutzen.
    Dass Millionen von jungen dt. Maennern das Schiessen bei der Bw und NVA erlernt haben erwaehnen sie mit keinem Wort.
    Wenn also vom Erlernen des SPORTschiessens eine Gefahr fuer die Gesellschaft ausgehen soll, dann erst recht durch das Erlernen des (gefechtsmaessigen) Schiessens beim Militaer.
    --- Geben Sie mir da Recht? ---
    Dies wurde noch NIEMALS als Problem empfunden, da es nicht medienkonform ausschlachtbar ist.

    Ihr Beispiel mit dem Kampfsportler ist eine infarme Unterstellung, wenn Sie darauf anspielen wollen, dass ein Sportschuetze sich mal "messen" moechte indem er seine Sportwaffe als "Tatwaffe" einsetzen moechte.
  2. #71

    Umgang mit Waffe ist per youtube erlernbar

    Zitat von Ekmek Beitrag anzeigen
    Was soll das heissen er habe es nicht gelernt? Offensichtlich wusste er wie man mit einer Waffe umgeht, er wusste wie man sie lädt, und wie man damit abschiesst. Er hat es ausprobiert, hat die Waffen dazu bekommen, und wusste was er damit anrichten kann.
    Ich persönlich habe keine Ahnung wie .....
    Die Bedienung einer Waffe koennen Sie bei youtube sehen. Das Internet zeigt heute alles.
    Magazin rein, Schlitten zurueckziehen, Sicherungshebel umlegen -fertig!
    Sich dumm stellen zieht nicht. Fuer wie dumm halten Sie die Foristen?
  3. #72

    Btw

    Zitat von Ekmek Beitrag anzeigen
    Was soll das heissen er habe es nicht gelernt? Offensichtlich wusste er wie man mit einer Waffe umgeht, er wusste wie man sie lädt, und wie man damit abschiesst. Er hat es ausprobiert, hat die Waffen.....
    Uebrigens, die Bedienung einer scharfen Pistole unterscheidet sich in keinem Fall von der BEDIENUNG einer Gaspistole/Schreckschusspistole, die man ab 18 Jahren kaufen kann.
  4. #73

    Training

    Zitat von Ekmek Beitrag anzeigen
    „… Meiner Meinung nach braucht kein einziger Jugendlicher in Deutschland sowas zu lernen. …“
    Und was machen wir mit so genannten „Zappelphilippen? Richtig wir stopfen sie mit Medikamenten wie Ritalin voll statt ihnen mit einer Sportarten die zu Ruhe und Ausgeglichenheit erziehen eine Alternative anzubieten!
    Zitat von Ekmek Beitrag anzeigen
    „… Das er bei noch besserem Training noch mehr Leute hätte erschiessen können, finde ich macht die Sache jetzt auch nicht wahnsinnig viel besser. …“
    Vielleicht hätte ihn ein Wirkliches Training aber auch was anders beigebracht nämlich Verantwortungsbewusstsein, Regeltreue, sozialer Kompetenz und Zuverlässigkeit. Sind das nicht Eigenschaften die wir von Jugendlichen fordern?
  5. #74

    Selbstverteidigung in Notwehr, aber keine Selbstjustiz!

    Zitat von Tilvur Beitrag anzeigen
    Wenn ihr dann Waffen zu Hause habt, ist das Beste, was euch passieren kann, dass euch nur die Wohnung ausgeräumt wird, im schlimmsten Fall hat der Typ, der nur Kohle für seinen Stoff wollte, dank euch beim nächsten Einbruch dann eure Waffe in der Tasche.
    Auch kein schlechtes Beispiel, Tilvur.
    Ja, die Waffenbesitzgegner haben auch gute, manchmal sogar bessere Argumente.
    Das Beispiel von mir mit dem Einbrecher würde ich natürlich in der Praxis anders lösen; denn der Einbrecher würde fliehen, wenn er entdeckt werden würde und es besteht kein Anlass zur Notwehr oder gar nachzuschießen. Naja Festnahme wäre möglich, aber das ist eine andere Sache und überlasse ich der Polizei und versuche eine möglichst genaue Täterbeschreibung zu liefern.

    Mich ärgern eigentlich die extremen Einzelfälle, wenn Menschen schon einmal lebensgefährlich verletzt wurden und die Täter die Opfer weiterhin bedrohen, sie umzubringen zu wollen und es letztlich auch erfolgreich schafften.

    Gut man könnte zynisch sagen, das Opfer ist selbst schuld, wenn es sich nicht erfolgreich wehrt, wenn es die Möglichkeit dazu gegeben hätte.

    Der autonome Mensch im 21. Jahrhundert hat alle Verantwortung des Selbstschutzes total verlernt und auf andere Institutionen abgewälzt, selbst wenn man im Augenblick der Gefahr der einsamste Mensch der Welt ist; denn bei diesen Fällen trifft man nicht auf einen zufälligen Lustmörder, wie es den beiden armen jugendlichen Opfern in Bodenfelden erging.

    Ja, man könnte die Argumente der Waffengegner auch auf den Staat übertragen. Wozu Soldaten, wenn doch ein anderer Staat, der uns erobern will, es gut mit uns meint. Einfach sich nicht wehren, dann passiert schon nichts. Aber das ist ein anderes Thema.
  6. #75

    Anti-militarismus Ja, aber in erster Linie Jugendschutz

    Zitat von suum.cuique Beitrag anzeigen
    Wenn also vom Erlernen des SPORTschiessens eine Gefahr fuer die Gesellschaft ausgehen soll, dann erst recht durch das Erlernen des (gefechtsmaessigen) Schiessens beim Militaer.
    --- Geben Sie mir da Recht? ---
    Dies wurde noch NIEMALS als Problem empfunden, da es nicht medienkonform ausschlachtbar ist.
    Ich gebe ihnen gerne Recht, dass auch das schiessen lernen beim Militaer ein Problem ist. Allerdings, und das ist wahrscheinlich der Hauptunterschied beim Militaer werden immerhin nur erwachsene die nicht mehr zur Schule gehen ausgebildet. Zwischen ca. dem 13 und 18 Lebensjahr gehen viele Menschen durch schwierige Phasen ihrer Persönlichkeitsentwicklung mit starken Emotionen und Selbstzweifeln. Das schlechte Schule da nicht immer hilfreich sind ist sicher richtig, zu einem gewissen Masse ist dies aber auch einfach ein notwendiger biologischer Reifungsprozess.
    Es wäre ja schonmal ein Fortschritt wenn wir uns darauf einigen könnten, dass wenigstens Jugendliche nicht mit Waffen ausgerüstet und ausgebildet werden sollten. Da können sich die Waffenfreunde nicht mal beschweren, dass sie gegenüber Autofahrern benachteiligt würden...
  7. #76

    Fussball, Cello spielen, Basketball, Schwimmen, Schach, Karate, Hockey, Schlagzeug

    Zitat von Time-witness Beitrag anzeigen
    Und was machen wir mit so genannten „Zappelphilippen? Richtig wir stopfen sie mit Medikamenten wie Ritalin voll statt ihnen mit einer Sportarten die zu Ruhe und Ausgeglichenheit erziehen eine Alternative anzubieten!
    Schon traurig irgendwie, wenn ihnen ausser Schiessen keine einzige andere Sportart oder Freizeitbeschäftigung einfällt... vielleicht hätte der Junge seine Mitschüler nicht erschossen, wenn er mit ihnen Fussball gespielt hätte, anstatt sich alleine auf seine Ruhe und Ausgeglichenheit zu konzentrieren.
  8. #77

    Zu zwei Punkten in ihren Beiträgen

    Zitat von Ekmek Beitrag anzeigen
    „… Ich gebe ihnen gerne Recht, dass auch das schiessen lernen beim Militaer ein Problem ist. Allerdings, und das ist wahrscheinlich der Hauptunterschied beim Militaer werden immerhin nur erwachsene die nicht mehr zur Schule gehen ausgebildet …
    Es wäre ja schonmal ein Fortschritt wenn wir uns darauf einigen könnten, dass wenigstens Jugendliche nicht mit Waffen ausgerüstet und ausgebildet werden sollten. Da können sich die Waffenfreunde nicht mal beschweren, dass sie gegenüber Autofahrern benachteiligt würden...“
    Im Wehrpflichtgesetz heißt es unter § 1 Allgemeine Wehrpflicht: „… (1) Wehrpflichtig sind alle Männer vom vollendeten achtzehnten Lebensjahr an, die Deutsche im Sinne des Grundgesetzes sind …“
    Und hier sind wir an einem Punkt der das deutsche Waffenrecht berührt. Einerseits ist man als Bürger in Uniform dazu da diesen Staat mit den schwersten Waffen zu verteidigen auf der anderen Seite muss man sich, falls man noch nicht 25 Jahre ist, einen „Idiotentest“ stellen falls man sportlich mit einer großkalibrigen Waffe schießen will.

    Zitat von Ekmek Beitrag anzeigen
    Schon traurig irgendwie, wenn ihnen ausser Schiessen keine einzige andere Sportart oder Freizeitbeschäftigung einfällt... vielleicht hätte der Junge seine Mitschüler nicht erschossen, wenn er mit ihnen Fussball gespielt hätte, anstatt sich alleine auf seine Ruhe und Ausgeglichenheit zu konzentrieren.
    Nach einer Studie der Uni Bremen gehören Legal-Waffenbesitzer mehrheitlich zu den psychisch stabilen und sehr verantwortungsbewussten Personen. Damit übertreffen sie die Kontrollgruppe von Nicht-Waffen-Besitzern in den Aspekten: Verantwortungsbewusstsein, Regeltreue, sozialer Kompetenz und Zuverlässigkeit.
    Nach zu lesen hier: http://www.waffenrecht.uni-bremen.de/
  9. #78

    wenn....

    Zitat von Ekmek Beitrag anzeigen
    Schon traurig irgendwie, wenn ihnen ausser Schiessen keine einzige andere Sportart oder Freizeitbeschäftigung einfällt... vielleicht hätte der Junge seine Mitschüler nicht erschossen, wenn er mit ihnen Fussball gespielt hätte, anstatt sich alleine auf seine Ruhe und Ausgeglichenheit zu konzentrieren.
    wenn der Junge ausgeglichen und ruhig gewesen waere , waere er auch nicht Amok gelaufen. Ausserdem war der Junge nicht Mitglied in einem Sportschuetzenverein.
    Wie werden wohl mit der Erkenntnis leben muessen, dass es einfach keine Sicherheit gibt und dass es keine Patentrezepte gegen kranke Amoklaeufer existieren. Alles andere ist ein Versuch ein Gefuehl von Sicherheit zu sugerieren.
  10. #79

    Für ein titelfreies SpOn-Forum.

    Zitat von suum.cuique Beitrag anzeigen
    .....
    Ihr Beispiel mit dem Kampfsportler ist eine infarme Unterstellung, wenn Sie darauf anspielen wollen, dass ein Sportschuetze sich mal "messen" moechte indem er seine Sportwaffe als "Tatwaffe" einsetzen moechte.
    Ich habe nichts unterstellt und es gibt auch Sportschützen die z.B. Trapschießen betreiben, da wird mehr oder weniger instinktiv geschossen, also ohne große Überlegung, nur eine Art Jagdtrieb. Allerdings sind das auch keine Amokläufer. Die Sportschützen und die Spiele Industrie behaupten einfach dass sie unschuldig sind, aber keiner versucht eine Begründung zu suchen, woran es denn liegen könnte.

    Es gibt Hooligans beim Fußball, aber nicht beim Schach, es muss schon etwas mit Gewalt zu tun haben, aber erzeugt Gewalt auch Amok oder erzeugt ohnmächtige Wut nicht eher Amokläufer. Warum mehr Jungs, als Mädchen, warum eher junge Menschen als ältere.

    Unsere Universitäten haben für jeden Scheiß einen Professor, nur nicht für Probleme das Lebens.

    MfG. Rainer








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