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Windkraftbranche unter Druck: Fressen oder gefressen werden

APDie deutsche Solarbranche ist schon stark angeschlagen, jetzt geraten auch die Hersteller von Windkraftanlagen zusehends unter Druck. Chinesische Konkurrenten holen auf. Jetzt geht es darum, durch Übernahmen oder Partnerschaften schnell zu wachsen - oder unterzugehen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...827143,00.html
  1. #1

    wussten wirs nicht schon vorher ?

    Jetzt kommt genau das, was Kritiker bereits seit längerem prophezeit haben: stark subventionierte Branchen wie Solar- und Windkraft schwimmen nur solange im Hype mit, bis der Subventionstropf langsam aber sicher dicht gemacht wird. Von der Zeche, die bisher der Stromkunde zahlt, weil hochsubventionierter Stroms durch das Strom-Oligopol kostenmäßig auf ihn umgelegt wird, spreche ich lieber erst gar nicht.
  2. #2

    Die Deutschen fangen schlau an

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die deutsche Solarbranche ist schon stark angeschlagen, jetzt geraten auch die Hersteller von Windkraftanlagen zusehends unter Druck. Chinesische Konkurrenten holen auf. Jetzt geht es darum, durch Übernahmen oder Partnerschaften schnell zu wachsen - oder unterzugehen.

    Windkraftbranche unter Druck: Fressen oder gefressen werden - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Und da haben wir es wieder die Deutschen fangen schlau an und da ist jemand der es dann viel billiger nachahmt.
    Also auf wieder zu neuen Ufern in anderen Dingen der Technik nur so kann chinesische Wirtschaft uns wenig anhaben.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die deutsche Solarbranche ist schon stark angeschlagen, jetzt geraten auch die Hersteller von Windkraftanlagen zusehends unter Druck. Chinesische Konkurrenten holen auf. Jetzt geht es darum, durch Übernahmen oder Partnerschaften schnell zu wachsen - oder unterzugehen.

    Windkraftbranche unter Druck: Fressen oder gefressen werden - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Natürlich, weder Solarzellen noch Windkraft sind Hightech. Also stehen wir da im Wettbewerb mit Billiglohnländern und den können wir nicht gewinnen, es sei denn wir lassen uns auf eine Lohnspirale nach unten ein.

    Nur Highechprodukte, die eben nicht einfach in China kopiert werden können, ermöglichen noch eine hohe Gewinnspanne und gute Löhne.

    Deshalb ist Deutschland ja auch Produktionsstandort von hochwertigen, teuren Autos. Aber auch da wird ja heftig dran gesägt.

    Erst wenn die letzte Fabrik geschlossen, die letzte Industrie vertrieben und die letzte Produktion unrentabel geworden ist, werdet ihr merken, dass der Staat gar kein Geld hat.
  4. #4

    China

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die deutsche Solarbranche ist schon stark angeschlagen, jetzt geraten auch die Hersteller von Windkraftanlagen zusehends unter Druck. Chinesische Konkurrenten holen auf. Jetzt geht es darum, durch Übernahmen oder Partnerschaften schnell zu wachsen - oder unterzugehen.

    Windkraftbranche unter Druck: Fressen oder gefressen werden - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    China wird auch den Wind dominieren:
    1)
    Seltene Erden, hier Neodym:
    97% Produktion in China:
    für stärkste Magnete für maximalen Wirkungsgrad der Stromerzeugung.
    China Rare Earth Permanent Magnet !
    Produkte:
    Neodym-Eisen-Bor-Magnet (NdFeB)
    Ohne Neodym keine Starkmagneten - Serie "Industriemetalle - Achilles-Ferse der | Aktuell | dradio.de
    für:
    Neodym - Das Klima-Metall und das chinesische Monopoly

    2)
    Chinesische Windkraft:
    Goldwind Global
    Goldwind Global

    Es gibt auch die ohne Permanentmagneten, die sind aber nicht so wartungsarm ... und China hat sie auch.

    kein weiterer Kommentar nötig ... bis auf:

    Es gibt keine wesentliche Branche, wo national subventionierte Technologien Firmen zu global Playern gemacht haben (kleine Ausnahme vielleicht Luft- und Raumfahrt, wobei bei letzterer gerade mit SpaceX einiges geradegebogen wird). Die national subventionierten waren ganz einfach nicht fit für den Weltmarkt ... wo sollen sie's auch herhaben.
  5. #5

    Man sollte endlich anfangen zu suchen!

    Zitat von rurei Beitrag anzeigen
    China wird auch den Wind dominieren:
    1)
    Seltene Erden, hier Neodym:
    97% Produktion in China:
    für stärkste Magnete für maximalen Wirkungsgrad der Stromerzeugung.
    China Rare Earth Permanent Magnet !
    Produkte:
    Neodym-Eisen-Bor-Magnet (NdFeB)
    Ohne Neodym keine Starkmagneten - Serie "Industriemetalle - Achilles-Ferse der | Aktuell | dradio.de
    für:
    Neodym - Das Klima-Metall und das chinesische Monopoly

    2)
    Chinesische Windkraft:
    Goldwind Global
    Goldwind Global

    Es gibt auch die ohne Permanentmagneten, die sind aber nicht so wartungsarm ... und China hat sie auch.

    kein weiterer Kommentar nötig ... bis auf:

    Es gibt keine wesentliche Branche, wo national subventionierte Technologien Firmen zu global Playern gemacht haben (kleine Ausnahme vielleicht Luft- und Raumfahrt, wobei bei letzterer gerade mit SpaceX einiges geradegebogen wird). Die national subventionierten waren ganz einfach nicht fit für den Weltmarkt ... wo sollen sie's auch herhaben.
    Diese selten Metalle wurde bisher preisgünstig aus China erworben, sodass man keine eigenen Vorkommen erschließen musste.

    Jedoch sind auch Lagerstätten außerhalb Chinas vorhanden, die jetzt mit Hochdruck erschlossen werden müssen.

    Schatzsuche: Seltene Erden bald auch aus Deutschland? | Umwelt | IQ - Wissenschaft und Forschung | Bayern 2 | Radio | BR.de
    Bergbau im Erzgebirge lebt wieder auf - Länderspiegel - ZDFmediathek - ZDF Mediathek
  6. #6

    Nein, dass wussetn wir noch nicht....

    Zitat von stefanbodensee Beitrag anzeigen
    Jetzt kommt genau das, was Kritiker bereits seit längerem prophezeit haben: stark subventionierte Branchen wie Solar- und Windkraft schwimmen nur solange im Hype mit, bis der Subventionstropf langsam aber sicher dicht gemacht wird. Von der Zeche, die bisher der Stromkunde zahlt, weil hochsubventionierter Stroms durch das Strom-Oligopol kostenmäßig auf ihn umgelegt wird, spreche ich lieber erst gar nicht.
    denn zum einen wird der Subventionstopf nicht dicht gemacht und zum anderen ist - zumindest der Windstrom - nicht hochsubventioniert. Wenn wir die AKW durch den Staat versichern und den Müll unseren Kindern und Enkeln hinterlassen, sind eben auch dies Subventionen, die leider nur nicht bilanziert werden (weil die zugehörigen Kosten erst sehr viel später entstehen).
    Wer nach Fukushima noch immer meint, die Kosten für Windenergie seien zu hoch, hat aber auch rein gar nichts daraus gelernt.
    Würden die wirklichen Kosten für den Atomstrom bezahlt werden, wäre die Windenergie längst wettbewerbsfähig. Die Atomkonzerne dürfen aber noch immer die Versicherungsprämien auf den Staat abwälzen (weil sonst nicht finanzierbar) und den Müll in unsichere Endlager kippen (wobei das Risiko wie z.B. in der Asse dann wiederum der Steuerzahler trägt).
    Dass der Stromkunde die Zeche zahlt ist nur gerecht, den schließlich benötigt er den Strom auch. Und die kinder und Enkel für den Strom beazhlen zu lassen, ist und bleibt ungerecht. Der einzige Vorteil ist, dass diejenigen, die die Zeche am Ende zahlen sich nicht wirklich wehren können, weil sie nicht wählen dürfen oder - noch besser - noch gar nicht geboren sind!
  7. #7

    Würde mich interessieren, wie die Kosten so einer Anlage aussehen. Was kostet das Neodym, was kostet der Generator, was kostet der Transport und was die Genehmigungsverfahren, Trafohäuschen und Infrastruktur.
    Womöglich wir der Strom ja billiger, wenn zumindest der Anlagenpreis auf China-Niveau sinkt. Dann verschwinden eben Jobs, die es vor 10 Jahren noch nicht gab und es werden die dringend benötigten Fachkräfte frei.

    Wieder ein super Unternehmensberater. Was ist daran schlimm, wenn eine Firma zurechtschrumpft, um sich dem Markt anzupassen? Aber nein: Fusion um zu wachsen, bzw. um das Schrumpfen des Marktes zu vertuschen.
  8. #8

    Kampagne gegen regenerative Energien

    Zitat von stefanbodensee Beitrag anzeigen
    Jetzt kommt genau das, was Kritiker bereits seit längerem prophezeit haben: stark subventionierte Branchen wie Solar- und Windkraft schwimmen nur solange im Hype mit, bis der Subventionstropf langsam aber sicher dicht gemacht wird. Von der Zeche, die bisher der Stromkunde zahlt, weil hochsubventionierter Stroms durch das Strom-Oligopol kostenmäßig auf ihn umgelegt wird, spreche ich lieber erst gar nicht.
    Schon auffällig:

    Zu früheren Zeiten wurde Energieerzeugung durch Kohle, seit Jahrzehnten wird Energieerzeugung durch Kernkraft massiv staatlich subventioniert, die Rückbau- und Lagerungskosten der Atomindustrie werden noch vielen nachfolgenden Generationen aufgehalst.

    Wenn jetzt Wirtschafts-Kommentatoren und Politiker in den Medien breit aufgestellt darüber lamentieren, dass Photovoltaik- und nun auch Windkraft zu stark subventioniert würden, wirkt das auf mich doch etwas wie eine Kampagne entsprechender Interessengruppen:

    Es ist doch unstreitig, dass die für unsere Zukunft wichtigen regenerativen Energien (u.a. Vermeidung von CO2 Emission, Alternative nach Erschöpfung fossiler Energien) ohne staatliche Förderung nicht auf die Beine gekommen wären.
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die deutsche Solarbranche ist schon stark angeschlagen, jetzt geraten auch die Hersteller von Windkraftanlagen zusehends unter Druck. Chinesische Konkurrenten holen auf. Jetzt geht es darum, durch Übernahmen oder Partnerschaften schnell zu wachsen - oder unterzugehen.

    Windkraftbranche unter Druck: Fressen oder gefressen werden - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Das Märchen von der "Anschubfinanzierung" durch das EEG löst sich so langsam in Luft auf. Nach der Insolvenzwelle in der PV-Industrie kommt auch die WKA Branche nicht ungeschoren davon. Den unvoreingenommenen Fachleuten aus der Stromwirtschaft war das von Anfang an klar, aber die Ideologen bei den Grünen und die Opportunisten in den anderen Parteien waren diesbezüglich faktenresistent. Die EEG-Umlagekosten erreichen ein Niveau welches Politisch nicht mehr durchsetzbar ist, und als Folge dessen bricht der EE-Subventionsmarkt zusammen. Jetzt werden die Schuldigen gesucht; natürlich immer bei den anderen.


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