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Will-Talk zu Röttgen-Rauswurf: "Sie hat diesen Mann benutzt"

DPA"Er war betroffen, getroffen": CDU-Politiker Wolfgang Bosbach gibt bei "Anne Will" Einblicke, wie Norbert Röttgen auf seinen Rauswurf reagiert hat. Doch um die Gefühle des Umweltministers ging es schon nicht mehr. Es ging um die "brutale Entscheidung" von Angela Merkel - und um die Frage: Hat diese Kanzlerin noch eine Zukunft?

http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,833638,00.html
  1. #50

    der REst der Legislaturpüeriode wäre ein Spiessrutenlaufen für Rörrgen und die

    Zitat von muru Beitrag anzeigen
    hätte man Merkel vorgeworfen, hätte sie Röttgen im Amt belassen. Nun hat sie kurzen Prozess gemacht, weil Röttgen selbst nicht so schlau war zurückzutreten, nun ist das auch wieder falsch. Nachdem Röttgen den Wahlkampf in NRW total versemmelt hat, dachte er wohl, nun als Umweltminister weitermachen zu können als sei nichts gewesen.Die Opposition hat sich schon eingeschossen auf Röttgen und dann entläßt die Kanzlerin den Verlierer.
    Das gegnerische Lager rot/grün und ihre Unterstützer von der linken Presse sind ja ständig nur bemüht, die Politik der Regierung schlecht zu reden. Selbst aber würden sie Deutschland erst recht in den Ruin treiben.
    CDU geworden. Die Opposition ist nur stinkig, weil sie keinen wirklich relevanten Ansatzpunkt für ihre Kritiok mehr findet.

    Zwei Jahre Wahlkampf mit dauernden negativen Schlagzeilen gehen einfach nicht - konsequent und richtig. Der Wähler hätte ja nach der nächsten Wahl (wenn die CDU gewonnen hätte) befürchten müssen, Röttgen als Nachfolger von Merkel zu bekommen.
  2. #51

    Streng aber gerecht

    Wenn ein Akt unserer Angie richtig war, dann war es der Rauswurf des Herrn Röttgen. Nachdem Herr Röttgen als Nicht-Entscheider sich im Wahlkampf einen Namen gemacht hatte, brauchte er einen Entscheider. Den hat er in der konsequenten Frau Merkel gefunden.
    Es ist lächerlich, Merkels Akt als rücksichtsloses "Benutzen eines Mannes" zu bezeichnen. Sollen solche Worte die Zuschauer von der "Gutheit" der Kritiker überzeugen ? Kümmerlich, diese Wichtigtuerei gegenüber Merkel, weil man ihr nicht das Wasser reichen kann.
  3. #52

    Es ist schon faszinierend. Noch am Montag begründet Frau Merkel ihr Festhalten an Röttgen als Umweltminister mit der Notwendigkeit der Kontinuität - vor dem Hintergrund hätte er niemals Spitzenkandidat in NRW werden dürfen, wenn doch eben diese Kontinuität (im Sinne von Amtsführung) soooooo wichtig ist. Nun beißt die Gute ihn einfach weg. Und als Bürger habe ich es satt, mich so platt verarschen zu lassen. Die Herrschaften sollten sich wenigstens noch die Mühe geben, sich über ihre Argumentationen Gedanken zu machen und nicht immer die Intelligenz der Bürger beleidigen.

    Wieder mal ein Beleg dafür - Apha-Tierchen in der Politik und Wirtschaft sind nicht wirklich von Vorteil. Man bekommt nicht die Besten, sondern nur die Härtesten. Und wie Glaubwürdigkeit in der Politik darunter leidet, wird immer deutlicher - nicht zuletzt auch in einer NRW-Wahlbeteiligung von nur 60 Prozent. Das heißt: 40 Prozent der Wahlberechtigten geht das alles mittlerweile am Selbigen vorbei. Eine Katastrophe.
  4. #53

    ... mir kommen die Traenen ueber das harte Los ....

    des Norbert Roettgen. Dieser ist und war sich des rauen Klimas bewusst, welches in der Politik herrscht. Oft genug hat er es zu seinen Gunsten genutzt. Jetzt bekam er die gerechte Quittung fuer sein einzig und allein auf Karriere ausgerichtetes Handeln. Ich nehme ihm keine einzige seiner sogenannten Ueberzeugungen ab. Und tschuesssss!
  5. #54

    Hierzu fällt mir ein,

    Zitat von ir² Beitrag anzeigen
    Schon befremdlich wie immer noch der "starke Mann" für die "Energiewende" hoch gehalten wird. Das was die grünen Schlümpfe unter Energiewende verstehen, ist doch längst ad absurdum geführt.
    Update!: Die Energiewende ist schon gescheitert!
    Das Klimagespenst ist international längst zur Lachnummer geworden, nur in Deutschland fristet es noch ein Dasein als Wiedergänger in Medien und Politik.
    Was F. Merkel braucht, ist der Mut den Deutschen das klar zu sagen, und keinen "starken Mann" auf einem toten Pferd.
    zu Ostern, ich glaube Karsamstag, habe ich doch tatsächlich einen Hasen in meinem Garten gesehen, der Eier bemalte. Es gibt also doch einen Osterhasen.

    Ausserdem hat mir der Schornsteinfeger erzählt, dass mit den neuen Kaminen auch wieder zu Weihnachten verschiedentlich Sancta Claus, also der Weihnachtsmann, in den Alu-Röhren steckengeblieben ist. Er hätte schon einige aus den Rohren gezogen. Also gibt es auch den Weihnachtsmann.

    Mehr ist nicht zu Ihrem Beitrag zu sagen.
  6. #55

    Zitat von robinson1959 Beitrag anzeigen
    stimme Ihnen soweit zu, vermute aber doch noch etwas anderes!
    was denn?
  7. #56

    Frau Höhler und Herr Kubicki haben recht

    Wie recht Frau Höhler und Herr Kubicki mit ihrer bei Frau Will vorgetragenen Analysen haben, zeigt doch schon die Über-Überschrift des SPON-Artikels: "Will-Talk zu Merkels Röttgen-Rauswurf". Es wird nämlich primär über Röttgen diskutiert! Und nicht, wie es dringend geboten wäre, über Frau Merkel und den Zustand der CDU, in den sie selbige geführt hat. Kubicki sagt, in 2-3 Tagen wird man nur noch über die Energiewende reden und nicht mehr über die umfassenden Gründe der kontinuierlichen Wahlniederlagen der CDU. Frau Höhler sagt, das Verhalten von Frau Merkel müsse uns empören. Höhler und Kubicki haben leider recht und es wäre schön, wenn wenigstens SPON sich ausnahmsweisemal widersetzen und die Regentschaft von Merkel ganz nüchtern sezieren würde.
  8. #57

    Zitat von catarinense Beitrag anzeigen
    Und am Ende bleibt KEINER übrig, der die einstige Macht der CDU erfolgreich führen kann. Die besten "Köpfe" sind weg - oder bleiben uns erspart, je nach politischer Präferenz. Eines ist jedoch klar, die CDU ist nach der Ära Merkel erst mal "kopflos" .. ... Der Horst wird´s in Bayern zeigen, wie man sich trotz sinkender Werte in die Herzen der Wähler poltert.
    Um Röttgen ist es nicht schade, von dem Kaliber wird sich schon wieder einer finden. Ein Nachfolger für Merkel wird ja erst im Falle einer Wahlniederlage bei der nächsten Bundestagswahl gebraucht, und dann hat der ja mindestens 4 Jahre Zeit, sich zum Kanzlerkandidaten zu profilieren.

    Viel schlimmer finde ich aber die Art des Abservierens, vor allem die Vorbereitung durch den aalglatten Opportunisten Seehofer, dem jedes Mittel und jedes Opfer Recht ist, umsich in Bayern zu profilieren. Nach dem Auftritt war Röttgen demontiert, selbst wenn er als Umweltminister einen guten Job gemacht hätte. Aber die Qualifikation für's Amt ist in der Politik ja eh höchstens zweitrangig.
  9. #58

    Zitat von hajotor Beitrag anzeigen
    Jeder wird es sich wohl in Zukunft überlegen, sich für etwas einspannen zu lassen und dann bei "Versagen" ganz fix entsorgt zu werden.
    Es wurden ja schon einige "Kronprinzen" erledigt.
    das ist eine sehr einseitige Aussage die den Medien hinterher geplappert wird.
  10. #59

    Dazu fällt mir ein,

    Zitat von einsteinalbert Beitrag anzeigen
    ist und bleibt gefährlich. Wer sich gegen sie stellt - ein unbedachter Satz genügt schon - ist weg vom Fenster - wenn sie sich bedroht fühlt. Sie umgibt sich gerne mit Abnickern. Personen mit Rückgrat mag sie nicht.

    Das D oder S im Parteinamen von Merkels und Seehofers Truppe hat keinen hohen Stellenwert. Das C dagegen ist der pure Hohn.
    treffen sich nach der Sommersaison 3 Haie. Sagt der erste, ich war an der Coppacabana, einfach toll, junge schöne knackige Weiber, Super. Der Zweite, ich war vor Florida, super, dicke und fette Amerikanerinnen, einfach super. Dei beiden zum Dritten, wo warst Du. Sagt der, ich war vor Sylt. Fragen die beiden, Sylt, war das nicht zu kalt? Kalt, ja, aber die beste Beute. Alles rückgratlose Politiker mit riesigen Lebern. Müsst ihr nächstes Jahr auch mal hin.








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