urteilen die "User"? Die Mehrheit kennt doch nicht mal den Schuldenstand der eigenen Kommune.
Völliger Nonsens, ich verstehe nicht, warum so ein Witz auch noch mit einem Artikel beim Spon geehrt wird.
Undurchsichtige Urteile, fragwürdige Finanzierung - die großen Rating-Agenturen Fitch, Moody's und Standard&Poor's*stehen in der Kritik. Nun hat ein Österreicher ein neues Modell entwickelt:*"Wikirating". Auch hier*wird die Kreditwürdigkeit von Firmen und Ländern bewertet, von Internetnutzern.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...810733,00.html
urteilen die "User"? Die Mehrheit kennt doch nicht mal den Schuldenstand der eigenen Kommune.
Völliger Nonsens, ich verstehe nicht, warum so ein Witz auch noch mit einem Artikel beim Spon geehrt wird.
Es scheinen sehr viele Leute gerade den Artikel gelesen zu haben. Jedenfalls ist die Wikirating-Homepage momentan ziemlich lahm bzw. nicht erreichbar. SpOn stachelt hier also indirekt mal wieder zu DDoS-Angriffen auf unschuldige Websites an. ;-)
Und auf welcher Grundlage urteilen die "Bürger" bei einer Bundestagswahl? Die Mehrheit kennt doch nicht mal den Namen der Politiker, die sie wählen.
Völliger Nonsens, ich verstehe nicht, warum so ein Witz in unserem Lande auch noch mit dem Wort "Demokratie" geehrt wird. (Ironie aus)
...oder ist deren Rating nicht auch völliger Nonsens. Was dabei rauskommt, ist nicht gut. Da wird die USA, obwohl deren Schuldenstand wie auch der Ausblick sehr miserabel sind, weiterhin besser bewertet als Italien. Und keiner bei S&P versucht auch nur eine Erlärung. Weil es keine gibt, sondern weil man versucht, den € irgendwie abzuschaffen, denn er schadet dem Dollar.
Kann man unabhängige Ratingargenturen eigentlich aufbauen, oder gibt es immer Abhängigkeiten?
Ratingsargenturen werden auch nur von Geldgebern finanziert und diese haben dann immer einen Einfluß auf ihre Ergebnisse.
Zur Zeit sind es die amerikanische Banken die diesen Einfluss ausüben und somit auch die Weltgeschicke lenken.
Aber wenn man so eine Oragnisation wie die Stiftung Warentest aufbauen will, dann sollte man ehrlicherhalber dazu auch erwehnen, dass sie auch nicht mehr unabhänig ist, denn sie werden nun seit Jahren auch von der Wirtschaft finanziert und dem entsprechend beurteilen sie auch die Produkte.
Eine unabhängie Ratingargentur ist nur ein Wunschdenken, man möchte eine Argenbtur schaffen, die die eigenen Interessen da durchsetzt und mehr nicht.
HR
Was bisher wohl keiner verstanden hat - es kommt nicht so sehr darauf an, wie gut oder "genau" ein Rating ist, sondern darauf, für wie glaubwürdig es gehalten wird.
Schlechtes Rating = Schlechte Refinanzierungsmöglichkeiten wird zu schlechterem Rating und schlechteren Refinanzierungsmöglichkeiten, ceteris paribus.
Soll heißen, solange es für diese Seite nur Leute gibt, die das Rating beeinflussen, aber keine (oder wenige), die es für eine Investition zu Rate ziehen, wird es keine Wirkung erzielen.
Aber eine nette Idee ist es trotzdem. :-)
Die Ratings von den 'grossen' Agenturen sind in ihrer Qualität bekanntlich auch non- sense, das haben sie bewiesen. Bei der Publikumsumfrage wird das Rauschen wohl gewaltig sein. Entsprechende Filter und Gewichtungen könnten hilfreich sein, aus dem Rauschen ein wahrscheinlich mindestens so nützliches Signal heraus zu filtern, wie das die kommerziellen Agenturen können. Die werden auch noch von denen bezahlt, die sie bewerten, es kann wohl niemand behaupten, dass das nicht zu Verzerrungen führt.
Wenn das mit Wikirating nicht klappt: siehe Infinite-Monkey-Theorem... :-)