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WikiLeaks-Veröffentlichung: USA stellen Manning vors Kriegsgericht

Ihm wird der größte Geheimnisverrat in der Geschichte der USA vorgeworfen. Dafür muss sich Bradley Manning jetzt vor einem Militärgericht verantworten.*Dem mutmaßlichen WikiLeaks-Informanten droht eine lebenslange Haftstrafe.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...813303,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ihm wird der größte Geheimnisverrat in der Geschichte der USA vorgeworfen. Dafür muss sich Bradley Manning jetzt vor einem Militärgericht verantworten.*Dem mutmaßlichen WikiLeaks-Informanten droht eine lebenslange Haftstrafe.

    WikiLeaks-Veröffentlichung: USA stellen Manning vors Kriegsgericht - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Selbst der Verteidiger fordert 30 Jahre. Nicht zu fassen.
    Da soll ein Exempel statuiert werden.
    Wenn der Enthüller von Kriegsverbrechen mindestens 30 Jahre bekommt, was haben denn dann z.B. die Helikopterpiloten bekommen, die fröhliche Hatz auf Journalisten gemacht haben?
    Bronze Star?
  2. #2

    in relativ kurzer Zeit werden sich alle Verhältnisse auf diesem Planeten grundlegend ändern - es wird, nach ein paar heftigen Jahren der Wirrnisse, gerechter und friedlicher zugehen hier.
    Egal, wievile Jahre Manning auch ausfassen wird, er wird nicht alles absitzen müssen.
    Und - er ist jetzt schon ein Held.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ihm wird der größte Geheimnisverrat in der Geschichte der USA vorgeworfen. Dafür muss sich Bradley Manning jetzt vor einem Militärgericht verantworten.*Dem mutmaßlichen WikiLeaks-Informanten droht eine lebenslange Haftstrafe.

    WikiLeaks-Veröffentlichung: USA stellen Manning vors Kriegsgericht - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Ist halt der US-Schurkenstaat. Erbärmlich für Deutschland sowas als Verbündete zu bezeichnen.
  4. #4

    ein Exempel muss sein

    Die Taten des Manning - so sie ihm denn nachgewiesen werden können - sind ein solcher Vertrauensbruch gegenüber seinem Dienstherrn, dass eine geringe Bestrafung nicht in Frage kommt. Er hat Informationen aus dem Innersten einer Regierung an die Öffentlichkeit gebracht. Er hat Informaten in aller Welt bloßgestellt. Damit hat er diese diskreditiert und als Quelle disqualifiziert. Viel schlimmer aber ist, dass er sie für Racheaktionen exponiert hat.
    Ein Staat muss solche Informationen unter allen Umständen schützen. Als Soldat unterliegt er der Militärjustiz. Das wusste er vorher. Alles was kommt hat er - wenn er es war - verdient.
    Etwas anderes wäre es gewesen, wenn er kein Regierungsbediensteter wäre, z.B. Journalist. Ebenso wäre es zu rechtfertigen gewesen, wenn er Korruption oder anderes Fehlverhalten seiner Regierung offenbart hätte.
  5. #5

    Die Causa Manning

    Zitat von niska Beitrag anzeigen
    Selbst der Verteidiger fordert 30 Jahre. Nicht zu fassen.
    Da soll ein Exempel statuiert werden.
    Wenn der Enthüller von Kriegsverbrechen mindestens 30 Jahre bekommt, was haben denn dann z.B. die Helikopterpiloten bekommen, die fröhliche Hatz auf Journalisten gemacht haben?
    Bronze Star?
    entlarvt endgültig den eloquenten Marionettenclown Obahma.

    Die Realität zeigt, was hinter dem Mann steht - genau dieses primitive, zynische Lächeln der Helikopterpiloten.

    Good shot!
  6. #6

    volle zustimmung

    Zitat von niska Beitrag anzeigen
    Selbst der Verteidiger fordert 30 Jahre. Nicht zu fassen.
    Da soll ein Exempel statuiert werden.
    Wenn der Enthüller von Kriegsverbrechen mindestens 30 Jahre bekommt, was haben denn dann z.B. die Helikopterpiloten bekommen, die fröhliche Hatz auf Journalisten gemacht haben?
    Bronze Star?
    der fall manning und die öffentlichen reaktionen illustrieren bestens, wie es um die demokratische verfaßtheit der usa steht. vor 40 jahren wäre der gefreite als held gefeiert worden.

    mfg, carsten
  7. #7

    Zitat von niska Beitrag anzeigen
    Selbst der Verteidiger fordert 30 Jahre. Nicht zu fassen.
    Da soll ein Exempel statuiert werden.
    Wenn der Enthüller von Kriegsverbrechen mindestens 30 Jahre bekommt, was haben denn dann z.B. die Helikopterpiloten bekommen, die fröhliche Hatz auf Journalisten gemacht haben?
    Bronze Star?
    Für das Massaker an 24 unschuldigen Zivilisten in Haditah wurde der Verantwortliche US-Soldat Frank Wuterich gerade (23.01.2012) zu drei Monaten Haft verurteilt. Er muss die aber nicht absitzen und er ist weiter beim US-Militär beschäftigt, wenn auch mit einem niedrigeren Dienstgrad.
  8. #8

    Grandioser Optimist!

    Zitat von lorberost Beitrag anzeigen
    in relativ kurzer Zeit werden sich alle Verhältnisse auf diesem Planeten grundlegend ändern - es wird, nach ein paar heftigen Jahren der Wirrnisse, gerechter und friedlicher zugehen hier.
    Egal, wievile Jahre Manning auch ausfassen wird, er wird nicht alles absitzen müssen.
    Und - er ist jetzt schon ein Held.

    ...ihren "think positiv" spirit möcht ich haben.
    (oder war das blanker Zynismus?)
  9. #9

    Das kann ich so nur bestätigen...

    Zitat von keinideologe Beitrag anzeigen
    Die Taten des Manning - so sie ihm denn nachgewiesen werden können - sind ein solcher Vertrauensbruch gegenüber seinem Dienstherrn, dass eine geringe Bestrafung nicht in Frage kommt. Er hat Informationen aus dem Innersten einer Regierung an die Öffentlichkeit gebracht. Er hat Informaten in aller Welt bloßgestellt. Damit hat er diese diskreditiert und als Quelle disqualifiziert. Viel schlimmer aber ist, dass er sie für Racheaktionen exponiert hat.
    Ein Staat muss solche Informationen unter allen Umständen schützen. Als Soldat unterliegt er der Militärjustiz. Das wusste er vorher. Alles was kommt hat er - wenn er es war - verdient.
    Etwas anderes wäre es gewesen, wenn er kein Regierungsbediensteter wäre, z.B. Journalist. Ebenso wäre es zu rechtfertigen gewesen, wenn er Korruption oder anderes Fehlverhalten seiner Regierung offenbart hätte.
    ...da brauchts kein weiteres Kommentar.


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