DPAJulian Assange sperrt sich gegen eine Auslieferung nach Schweden - er fürchtet nach eigenen Worten, von dort weiter an die USA überstellt und dort hingerichtet zu werden. Die schwedische Regierung betont nun, diese Sorge sei völlig unbegründet.
Schweden will Julian Assange nicht in Todeszelle ausliefern - SPIEGEL ONLINE
natürlich ist es unbegründet, schweden ist keine südamerikanische bananenrepublik.
diese paranoide angst hat nur assange selbst entwickelt und seine jünger die von einer dubiosen vt-site zur nächsten taumeln und denen der sinn für reales anhanden gekommen ist.
dies wird dann teils noch von autoren geschürt, die noch um ihren platz im deutschen journalistenhimmel kämpfen, die versuchen diesen ganzen unfug mit ihrem namen zu adeln.
Auch wenn er nicht Todesstrafe erhalten würde, ein Verfahren gegen Assange in den USA wäre eine politische Verfolgung und würde sich vermutlich ähnlich menschenrechtswidrig gestalten wie das Verfahren gegen Manning. Schweden sollte einfach garantieren, dass Assange nicht an die USA ausgeliefert wird. Dann sollte sich Assagen dort dem Verfahren stellen.
Mit welchem Recht unterwirft die USA Bürger anderer souveräner Staaten, die keine Straftaten in USA begangen haben, ihrem Recht?
Und liefern mit dieser Aussage selbst den besten Beweis, dass alle bisherigen Sorgen begründet waren.
> "Wir werden niemals eine Person ausliefern, der die Todesstrafe droht", so die Vize-Direktorin. < Darum ging es doch garnicht und schon wird versucht, die Perspektive zu dem Thema Assange neu zu formen und umzudeuten. Es ging um die generelle Auslieferung. Durch diese dumme Aussage versucht Frau Riddselius sich als humanitären Werten besonders verpflichtet darzustellen und gibt im Grunde zu, dass es im Kern um nichts anderes geht: Zugriff auf Assange zwecks Auslieferung an die USA. Macht es denn soviel Unterschied, ob er in den USA ausgeknipst wird oder den Rest seines Lebens in irgendeinem Loch verreckt?
So subtil wird heutzutage Politik gemacht.
Wenn Transparenz irgend etwas damit zu tun haben sollte, sich für seine Handlungen gegenüber dem Gemeinwesen zu verantworten, dann muss Assange sich dem rechtsstaalichen Verfahren wegen Vergewaltigung gegen ihn in Schweden stellen. Alles andere würde die Ideale, die Wikileaks (vielleicht) einmal hatte, verhöhnen. Gründe, warum die Regeln ausgerechnet für einen selbst und diesem Fall nicht gelten sollen, die findet jeder immer schnell - vom Geheimdienst über den Oberaufklärer bis zum Revolutionär. Aber nicht vergessen: auch Robespierre endet unter (seinem eigenen!) Schafott...
Wenn die USA in Assange einen Landesverräter sieht, wie im Artikel gesagt, dann müsste Assange ein US-Bürger sein. Oder ist jeder zwangsläufig ein US-Bürger, wenn er etwas gegen die USA sagt?
Schweden ist zur Auslieferung an die USA verpflichtet, sofern die USA auf die Todesstrafe verzichten. Sie würden A. also zu einem politischen Schauprozess ausliefern.
Warum wird A. nicht von der schwedischen Staatsanwaltschaft in der Botschaft Ecuadors vernommen? Wo ist das Problem, wenn man die Vorwürfe klären will? Aber darum geht es wohl nicht.
Die Haltung Ecuadors ist vorbildlich.