APEntscheidung in letzter Instanz: Der Oberste Gerichtshof Großbritanniens urteilt, dass WikiLeaks-Gründers Julian Assange nach Schweden ausgeliefert werden darf. Schweden verlangt die Auslieferung wegen Vorwürfen der sexuellen Belästigung und Vergewaltigung.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...835864,00.html
Ich hoffe dieser von sich selbst eingenommene Mensch bekommt das Urteil, dasser verdient (und sei es seine bewiesene Unschuld).
Nur weil er für manche ein "Linker Held" ist, darf man nicht davon ausgehen, dass er unschuldig ist / ihm das nur aus politischen Gründen vorgeworfen wird.
Was ich politisch von ihm halte (und das ist zugegebenermaßen sehr wenig) darf dabei keine Rolle spielen. Würde mir soetwas angelastet, müsste ich mich auch dafür verantworten.
Spitzenvorschlag.
Da alle europ. Überweisungen über SWIFT ablaufen, bzw. an dieses Verfahren gebunden sind und die Europäer es den USA erlauben, hier ungehindert Einsicht zu erhalten ( Ob die vorher überhaupt fragen steht auf einen anderen Blatt ) ist der Willkür eh schon Tür und Tor geöffnet.
Genauso wie der willkürliche Ausschluss von Banken und Organisationen aus diesem Verfahren....
Dann mal los. Aber ich denke Piraten mit ihren "Mucke aus dem Internet muss umsonst bleiben" Hauptcredo ist momentan erfolgreicher und wesentlicher hipper las die von Ihnen genannten Organisationen.
Geändert von ( um Uhr)
Mit schönen Grüssen aus Hamburg/Barmbek
falls diese Nachricht ins Forum gelangt
Aus den vorliegenden Kommentaren lese ich heraus, dass die Schreiber die "wahren Hintergründe und Ereignisse" kennen und deshalb von Assanges Unschuld wissen. Ihr Lieben, wie wäre es, wenn ihr eure Sympathie für diesen Menschen erst einmal außen vor lasst und unabhängige Gerichte entscheiden lasst.
Und erspart uns Allen doch eure paranoiden Verschwörungstheorien.
Ich schliesse mich der Mehrheit an, für mich ist das alles auch nur eine Farce.
Der britischen Justiz kann man kaum einen Vorwurf machen, die hatten vermutlich aufgrund der Rechtslage keine andere Wahl und mussten sich fügen. Die schwedische Justiz finde ich hingegen gruselig, allerdings nur was ein paar kuriose Fälle und Gesetze betrifft, die dort allgemein bekannt sind und dort herrschen.
Vergewaltigungsvorwürfe gegen Assange sind absolut lächerlich. Das wird sich hoffentlich während der Verhandlung in Schweden sehr bald raustellen, spätestens wenn die beiden Klägerinnen unter Eid aussagen müssen...
Sollte Assange freigesprochen oder verurteilt werden, dann schwebt immer noch das Damoklesschwert seiner Auslieferung an die USA über ihm. Und das ist gewiss nicht lustig, wenn man bedenkt, dass sogar Frau Clinton seine Auslieferung sehnlichst wünscht.
Dem Mann sind womöglich am Ende 3 Frauen zum Verhängnis geworden. Zwei, mit denen er mal (im gegenseitigen Einvernehmen!) etwas Spass hatte und eine gehörnte Frau in Amerika, die damals mal etwas peinliches erlebt hat, als ihr Ehemann sie betrogen hat.
Seht euch doch den Assange mal ganz genau an. Sieht so ein Vergewaltiger aus? Der ist doch ganz eindeutig und offensichtlich nichtmal kräftig genug für sowas, lol! Ich kann mich jedenfalls noch lebhaft an die Details erinnern, wie das damals ablief. Assange hatte kurz hintereinander Geschlechtsverkehr mit zwei verschiedenen Frauen, so what? Sämtliche Protagonisten waren zu diesem Zeitpunkt weder verheiratet oder sonstwas, sondern promiskuitive Singles auf der Suche nach einem Partner.
Also wenn das ein Verbrechen sein soll, dann ist Assange natürlich schuldig. Und ich bin dann auch schuldig, aber sowas von!
hmmm... Sie meinen also, "kreative Unruhestiftung" verleiht Strafimmunität (oder sollte es)?
Sehen Sie, es sind gerade die Medien, die sich Assange zu Feinden gemacht hat. Die lassen sich nämlich nicht gerne verschaukeln, und das hat Assange mit ihnen veranstaltet. Dazu gab es vor einiger Zeit einen sehr interessanten TV-Betrag... der SPIEGEL jedenfalls wird Assange wie auch dessen vorgebliche US-Auslieferungsparanoia nie mehr ernst nehmen.Wo bleibt eigentlich der Aufschrei der Medien?? Wenn dieses Beispiel Schule macht, trifft es demnächst vielleicht investigativ arbeitende Journalisten.
Na dann demonstrieren Sie mal. Nur zu.Weltweit organisierte Demos gibt es, auch in Frankfurt, wo ich wohne. Ich werde mich natürlich daran beteiligen.
Julian Assange sollte einfach in Hungerstreik treten. Dann würden, wie bei Julia Timoschenko, sicherlich auch die Ärzte von der Berliner Charité eingeflogen kommen. Herr Westerwelle würde sich genötigt fühlen seinen Senf dazu abzugeben. Auch die zweite und dritte Reihe unserer Polit-Kasperln würde was ganz, ganz wichtiges zu sagen haben.
Oder etwa nicht?
Dummerweise ist Julian Assange kein rechtskräftig verurteilter Kleptoktrat wie Frau Timoschenko. Kein Arschkriecher des "Westens". Also wird wohl die Empörung ausbleiben. Kein Westerwelle wird sich über die Haftbedingungen aufregen. Kein Spiegel und keine BILD Zeitung wird uns unser täglich Bildlein eines dahin siechenden Julian bringen.
Mann wie ich diese Scheinheligkeit, diese Doppelmoral unserer Politiker und unserer Massenmedien hasse. Ich hoffe, sie bekommen - eines nicht all zu fernen Tages - die Quittung dafür!