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WikiLeaks-Gründer: Assange will Senator in Australien werden
Getty ImagesSchweden will ihn wegen Vergewaltigung, die USA wegen Geheimnisverrat, noch sitzt er im brititschen Hausarrest - doch WikiLeaks-Gründer Julian Assange ficht all das nicht an. Jetzt will er für den australischen Senat kandidieren. Das könnte teuer werden für sein Heimatland.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...821963,00.html
- #1 17.03.2012 14:20 von
- #2 17.03.2012 15:20 von
- #3 17.03.2012 17:23 von
Wer weiß...
…vielleicht kandidiert Assange, um sich dafür einzusetzen, dass australische Staatsbürger, gegen die seitens der USA Strafverfahren angestrengt werden, nicht an die USA ausgeliefert werden.
Irgendwie schon selbstherrlich… die USA liefert eigene Staatsbürger grundsätzlich nicht (an Den Haag) aus, erwartet aber, dass man Assange wegen "Geheimnisverrats" an die USA ausliefert.
Zitat: …Die Regierung von Präsident Bush forderte lange eine Immunität für US-Bürger, die der Strafgerichtshof aber nicht gewähren wollte. Mit mehr als 50 Staaten haben die USA bilaterale Abkommen geschlossen, die eine Auslieferung von US-Bürgern aus diesen Ländern nach Den Haag verhindern sollen. Im Jahr 2003 strich die US-Regierung die Militärhilfe für 35 Länder, die solche Abkommen noch nicht unterzeichnet hatten. …
Das US-Verständnis von Recht und Gerechtigkeit ist sehr befremdlich… "entweder ihr tanzt nach unserer Pfeife oder ihr seid ab sofort nicht mehr unsere Freunde, sondern die Bösen".
Mich würde die US-Position in diesem Fall interessieren, wäre Assange russischer, chinesischer oder französischer Staatsbürger...
…Moment, ich muss mal aus dem Fenster sehen, ob schon ein schwarzer Lieferwagen mit abgedunkelten Scheiben vorfährt… - #4 17.03.2012 18:20 von
- #5 17.03.2012 18:51 von
normales Bürgerrecht
- #6 17.03.2012 20:03 von
- #7 17.03.2012 20:26 von
Auslieferungen werden durch Abkommen zwischen Staaten geregelt. Dabei ist es äußerst unüblich, dass Bürger von dem eigenen Land in ein anderes ausgeliefert werden. Man müsste klären, was das Abkommen zwischen Australien und den Vereinigten Staaten regelt, ich denke kaum dass er Angst haben muss, wenn er erst einmal in Australien ist.
- #8 17.03.2012 20:30 von
- #9 17.03.2012 23:52 von
Interessante Geldbeschaffungsmasche.
Eine weitere Intention wird die möglicherweise vor Strafverfolgung schützende Immunität eines Senators sein.
Wann hört dieser Typ endlich auf, anderer Leute Zeit und Geld
für seine Privatkriege zu veruntreuen?
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