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WikiLeaks-Gründer: Assange empört sich über seine Autobiografie
Ein britischer Verlag veröffentlicht die Autobiografie von Julian Assange - und der WikiLeaks-Gründer ist wütend. Er wollte das Buchprojekt eigentlich kippen, dabei soll er einen beträchtlichen Vorschuss kassiert und schon ausgegeben haben.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...787725,00.html
- #20 22.09.2011 13:49 von
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sie meinen, die Wirkung beruht darauf, daß viele Leute gar nicht den Unterschied von Realität und der Beschreibung der selben kennen? Daß das Konstrukt "Wahrheit" gar nicht hinterfragt wird, dahingehend ob es in komplexen Zusammenhängen überhaupt eine ware, das heisst auch umfassende, Beschreibung gibt? Daß, wer mit der Behauptung die Wahrheit zu besitzen Menschen manipuliert, ein Demagoge ist?
hm, bedenkenswert, aber ob Sie gerade mit diesem trockenen Stoff die Jünger einer der frischen, jungen Religion erreichen, das wage ich zu bezweifeln. - #21 22.09.2011 13:56 von
- #22 22.09.2011 14:35 von
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ich finde die Idee, die hinter WikiLeaks steckt gut und wichtig, aber Herr Assange ist für mich nichts weiter als ein Hanswurst. Wenn die Macher von WikiLeaks intelligent sind sollten sich schnellst möglich von diesem Wichtigtuer trennen. Einer meiner Vorposter sagte es wer einen Vertrag unterschreibt sollte er ihn auch erfüllen, Pech gehabt für ihn.
- #23 22.09.2011 14:56 von
die Macher von Wikileaks
Wer sind denn die "Macher" von Wikileaks?? Ich würde mich erst einmal informieren.
Aber lassen wir doch Assange mal außen vor: Der Artikel vertritt also die Meinung, dass es vollkommen ok ist, wenn alle (also auch Staaten, Geheimdienste, Spinner, Konzerne etc.) über eine Einzelperson alles wissen. Weil diese Einzelperson ja auch Informationen über eben diese Staaten, Organisationen, Firmen etc. bereitgestellt hat.
HALLO! - #24 22.09.2011 15:36 von
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habe ich getan und scheinbar äußert sich Herr Assange dazu ziemlich widersprüchliche Aussagen ob er nun der oder ein Gründer wäre oder eher so etwas wie der Pressesprecher von WikiLeaks ist.
wenn man dem Wiki und anderen Einträgen glauben kann http://de.wikipedia.org/wiki/WikiLeaksGegründet wurde WikiLeaks 2006 laut eigener Darstellung von chinesischen Dissidenten, Journalisten, Mathematikern und Technikern von Start-up-Unternehmen aus den USA, Taiwan, Europa, Australien und Südafrika. Die Gründer sind laut WikiLeaks-Website anonym. Julian Assange war Initiator und die treibende Kraft in einer Gruppe von fünf Personen beim Beginn des Projekts und der Registrierung der Domains wikileaks.org, wikileaks.cn und wikileaks.info am 4. Oktober 2006. Von Assange ist sowohl bekannt, dass er sich „nicht als einen Gründer“ bezeichnen wolle, als auch, dass ihm die Betonung genau dieses Begriffes wichtig war.[6][7][8] - #25 22.09.2011 19:21 von
Selber HALLO!
Diese Einzelperson fand es vollkommen OK, wenn alle (also auch Staaten, Geheimdienste, Spinner, Konzerne etc.) alles was in Dipomatenpost über andere Einzelpersonen geschrieben wurde erfahren können.
Das das für die so Betroffenen ganz andere Konsequenzen haben kann, war der Einzelperson <beep> egal. - #26 22.09.2011 21:17 von
Marketing
Für bestimmten "Wahrheiten", die Wikileaks veröffentlicht hat, habe ich kein Geld zahlen müssen, bekomme ich auch das "unauthorised autobiography" umsonst?
Wenn nicht, dann mache ich nicht mit, außerdem das Buch soll Anderer lesen, der sich für Klatsch und Tratsch interessiert.
Es gibt ja letztendlich wichtige und unwichtige Wahrheiten.... - #27 23.09.2011 21:00 von
oh je...
Das ist leider genau die dumme Mischung aus Weinerlichkeit und Selbstgerechtigkeit, die wir von Assange himself inzwischen gewöhnt sind.
Alle Geheimdienste der Welt sind hinter ihm her, und nachdem er sich in SChweden krass daneben benommen hat, wittert er selbstverständlich eine Kombination aus CIA-Kampagne und feministischer Weltverschwörung - ist aber anscheinend völlig davon überrascht, daß man seinen Server angreift und ihm den Geldhahn zudreht.
Deswegen mußte er ja auch die brisanten Dateien kreuz und quer im Netz verteilen...
Durch seine unfaßbare Nachlässigkeit sind jetzt Bürgerrechtler in Lebensgefahr - aber er hat natürlich keine Schuld! Gott bewahre!
Im Gegenteil, er wartet noch mit guten Ratschlägen auf: Die jetzt um ihr Leben fürchtenden Bürgerrechtler haben ja schließlich Zeit genug gehabt, Maßnahem zu ergreifen, also zu imigrieren, unterzutauchen oder sich zu erschießen.
Daß Paßwort ändern einfacher gewesen wäre, kommt ihm gar nicht in den Sinn.
Und jetzt fällt ihm plötzlich ein, daß Autobiografien "Prostitution" sind - nachdem er den Vorschuß verbraten hat.
Das Problem ist nicht, daß hier einem Helden der Wahrheit kleine Macken angekreidet werden, sondern Assange völlig resistent gegen jegliche Selbstkritik die verfolgte Unschuld spielt. - #28 23.09.2011 21:19 von
...
Wozu eine neue Wistleblower-Seite?
Früher haben Leute, die eine Sauerei publik machen wollten, sich direkt an den Spiegel, den Observer oder die Times gewandt. Was spricht dagegen, das auch weiterhin so zu handhaben?
Was ist so Wunderbares daran, sich an eine Whistleblower-Plattform zu wenden - deren Guru sich dann an den Spiegel, den Observer und die Times wendet?
Whistleblower-Plattformen bringen nicht mehr Transparenz und Wahrheit in die Welt, sondern bestätigen einerseits Paranoiker in ihrem Wahn, die Medien in D würden manipuliert und zensiert und nützen andererseits dem Ego des Wistelblower-Betreibers. - #29 23.09.2011 21:39 von
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Sie vergessen dabei eine Kleinigkeit:
Früher - in den dunklen Zeiten vor Wikeleaks - hat sich jemand, der eine Sauerei aufdecken wollte, einfach an die Zeitung seines Vertrauens gewand (z. B. SPIEGEL, Observer, Times...) gegen eine mehr oder minder üppige Aufwandsentschädigung.
Heute - oder bis vor kurzem - wendet er sich an Wikileaks, ohne Aufwandsentschädigung versteht sich, weil es ja um die Wahrheit geht, und die ist sowieso unbezahlbar, gell?
Nur dummerweise wendet sich Assange dann an den SPIEGEL, den Observer und die Times - und man darf annehmen nicht für Nöppes, weil ja das wichtige Wikeleaks-Projekt auch irgendwie finanziert werden muß.
Es war also nicht nur der SPIEGEL, der hier gut verdient hat, sondern auch Assange.
Und der hat obendrein für seine "Autobiografie" einen Vorschuß kassiert und auch schon verbraten. Was erwartet der Mann denn? Daß der Verlag den Vorschuß als "freundliche Spende" abschreibt?
Ferner ist anzunehmen, daß Assange auch weiterhin an seiner von ihm selbst geschmähten "Autobiografie" prächtig verdient.
Wer hier also den besten "Schnitt" macht ist noch nicht so ganz raus, wer das mit der größtmöglichen Verlogenheit tut, allerdings schon.
Was die "total überwachte Gesellschaft" betrifft, die liefert die Daten für ihre totale Überwachung überwiegend selbst, via Face-Book oder "Payback-Karte", um durch Preisgabe intimster Daten 1% Rabatt bei DM oder Kaufhof zu bekommen.
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