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WikiLeaks-Gründer: Assange empört sich über seine Autobiografie

Ein britischer Verlag veröffentlicht die Autobiografie von Julian Assange - und der WikiLeaks-Gründer ist wütend. Er wollte das Buchprojekt eigentlich kippen, dabei soll er einen beträchtlichen Vorschuss kassiert und schon ausgegeben haben.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...787725,00.html
  1. #10

    Drohne

    Assange hat seinen Beitrag zum "Weltgeschehen" geleistet. Zurück ins Glied. Alles Weitere obliegt Anderen.
  2. #11

    Nun das hätte er sich

    früher überlegen müssen. Wer einen Vertrag abschließt und dafür auch bezahlt wird muss diesen auch erfüllen oder Schadenersatz leisten. Nach seiner Philosophie ist es ja auch kein Unrecht etwas zu veröffentlichen an dem man keine Rechte besitzt. Was beklagt er sich jetzt?
  3. #12

    gehässige Kampagne

    Zitat von Steinwald Beitrag anzeigen
    ok, der typ ist echt ein barschkoch. unfassbar. anfangs dachte ich ja wie viele, dass er wegen seines wirklich guten projekts womöglich von dunklen mächten torpediert würde, aber mittlerweile muss man einfach sagen, diese widerliche vollpfeife hat so etwas gutes wie wikileaks einfach ohne zutun von aussen in den matsch gehämmert. man sollte ihn und diesen anderen freak da, den schrat mim bart, einfach deftigst ignorieren und irgendwo werden sich ja wohl leutz finden, die ne whistleblower seite machen, ohne das als humus für ihre neurosenzucht zu nutzen.
    Was weisst Du denn schon was da passiert ist? Du liest hier ein par Zeilen und hast natürlich sofort eine Meinung, Du gut informierter Sondermensch!

    So und jetzt mal für alle anderen: Indem hier seine Person angegriffen wird, bringt man natürlich auch die Idee Wiki-Leaks in Verruf (was das eigentliche Ziel ist). WENN es denn wirklich so ist, das er das Geld bis jetzt behalten hat, drängt sich doch der Gedanke auf, das er es möglicherweise doch dringend braucht, schließlich ist er - ganz offensichtlich zu Unrecht - eines Kapitalverbrechens angeklagt.
    Der ganze Trubel mit Domscheidt-Berg ist das Ergebniss der alten und erfolgreichen Taktik, einen Keil zwischen die Menschen zu treiben. Wer daran zweifelt, braucht sich nur darüber informieren, was der CCC über seine Erfahrungen mit Domscheidt-Berg zu sagen hat.
    Traurigerweise funktionieren die Rezepte der Mächtigen noch: Erst eine Anklage, dann wird eine Weile gar nicht mehr berichtet, sein Team wird gespalten, bzw. es werden Leute gekauft, die ihn mit Schmutz bewerfen, und nun wird seine Integrität untergraben.
    Man muss sich klar machen, wie sehr Assange den Mächtigen in die Suppe gespukt hat, dann versteht der eine oder andere vielleicht, was jetzt warum passiert.
  4. #13

    Gegner von Assange müssen sich schämen

    Julian riskiert sein Leben, seine Gesundheit, sein Geld, einfach alles, um die Whistleblower zu unterstützen. Sein Projekt wurde ein sensationeller Erfolg, der Mann hat damit längst Weltgeschichte geschrieben und Millionen Menschen auf diesem Planeten inspiriert.

    Worum geht es ihm? Ganz einfach, es geht ihm um die Wahrheit, mehr nicht. Tja, es war ja wirklich nur eine Frage der Zeit, wann ihm die Wahrheit zum Verhängnis werden würde, nicht wahr?

    Was wirft man ihm vor? Dass er den Mut gehabt hat, die Wahrheit zu veröffentlichen? Dass er promiskuitiv ist? Ist er manchen Menschen womöglich ein wenig zu heterosexuell? Wir wissen doch schon längst, dass es keinen perfekten Menschen auf dieser Welt gibt. Zweifelt etwa jemand daran?

    So, jetzt betrachtet mal bitte die Situation als völlig neutraler Beobachter. Aus meiner Sicht sind die Gegner von Julian Assange quasi so eine Art Lynchmob. So nach dem Motto "Da ist ein Hacker! Auf ihn mit Gebrüll!"

    Nein Freunde, dieser Mann ist vielleicht kein Engel, aber ein Dämon ist er mit absoluter Sicherheit auch nicht! Ich kann selbstverständlich lebhaft nachvollziehen, dass ein Mensch in seiner Position ziemlich mächtige Feinde und Gegner hat. Darüber hinaus profitieren viele von ihm, womöglich ohne es ihm zu danken. Das ist nicht richtig so, meine sehr geehrten Damen und Herren!

    Ich bin auf der Seite von Julian Assange. Ich bin auf der Seite der Whistleblower. Und ich bin auf der Seite von allen Unterstützern von Einigkeit und Recht und Freiheit! Ihr sollt wissen, dass es keine Alternative gibt. Entweder man ist für die Wahrheit, oder man ist es nicht. Insofern sollten sich alle Gegner von Julian Assange gefälligst in Grund und Boden schämen. Denn wo liegt das Problem?

    Was wirft man ihm vor? Wie lautet die Anklage? Was hat er falsch gemacht?

    Julian wenn du mich hören kannst, also ich bin auf deiner Seite! Und Millionen andere Menschen weltweit auch, das nur mal so nebenbei. Selbstverständlich wollen seine Gegner ein Exempel statuieren, vor allem diese merkwürdige amerikanische Aussenministerin namens Clinton. Irgendwie schon ein wenig komisch, das ausgerechnet eine gehörnte Frau (Stichwort Lewinsky) am lautesten brüllt, auch wenn sie sich in letzter Zeit ein wenig zurückgehalten hat.

    Was auch immer passieren wird, der Mann ist unschuldig. Er ist eventuell ein Nerd, er ist eventuell ein wenig paranoid, er ist eventuell ein wenig eitel und er ist eventuell ein wenig freaky. Aber er ist ein Mensch wie du und ich - mit dem kleinen Unterschied, dass er sein Leben, seine Gesundheit, seine Reputation und sein Geld riskiert hat, um...

    ...die Wahrheit zu sagen.
  5. #14

    Wahrheit und Fakten

    Zitat von Nonvaio01 Beitrag anzeigen
    mir ist es egal, solange Wiki Leaks weiterhin besteht und den Buerger mit der Wahrheit versorgt.

    Mich interressiert sein buch genausowenig wie die Klage gegen Ihn. Mich interressieren nur fakten und keine Persohnen Kult.
    Der wahre Wahrheitssucher stellt sich immer zuerst die Frage: Was ist Wahrheit?
    Der Faktensucher benutzt die Bibliothek (oder heutzutage Google).

    Oder anders: Fakt ist, daß es einen Gott geben KÖNNTE. Aber ist das auch WAHR? Fakten werden von Menschen geschaffen und sind deshalb nicht unbedingt Wahrheit. Wahrheiten sind nicht notfolglich Fakten, da es Wahrheiten gibt, die als Faktum noch überhaupt nicht begriffen und erfaßt wurden.
    Also stellen Fakten nicht notfolglich die Wahrheit dar, oder andersherum.

    So gesehen mag Wikileaks als eine neue und für unsere Zeit bedeutende Informationsquelle dienen. Aber Wikileaks mit Fakten UND/ODER Wahrheit gleichzusetzen ist schon reichlich abenteuerlich! Wer diesen Widerspruch nicht sehen kann oder will und somit Wikileaks nicht immer wieder auch kritisch in Frage stellt (wie jede andere Informationsquelle), ist im Grunde genommen blind!

    Herr Assange hat, wie viele andere Demagogen auch, die allgemeine Begriffsschwäche der Menschen begriffen und seine Suppe damit gekocht. Das ist soweit die einzige Leistung, die man wohl anerkennen kann. Der Rest ist Schweigen...
  6. #15

    Zustimmung!

    Zitat von Faramir Beitrag anzeigen
    früher überlegen müssen. Wer einen Vertrag abschließt und dafür auch bezahlt wird muss diesen auch erfüllen oder Schadenersatz leisten. Nach seiner Philosophie ist es ja auch kein Unrecht etwas zu veröffentlichen an dem man keine Rechte besitzt. Was beklagt er sich jetzt?
    Kurz und schmerzlos auf den Punkt gebracht!
  7. #16

    Oh Schwitz!

    Zitat von abominog Beitrag anzeigen
    Julian riskiert sein Leben, seine Gesundheit, sein Geld, einfach alles, um die Whistleblower zu unterstützen. Sein Projekt wurde ein sensationeller Erfolg, der Mann hat damit längst Weltgeschichte geschrieben und Millionen Menschen auf diesem Planeten inspiriert.

    Worum geht es ihm? Ganz.....
    Beim Lesen Ihres Beitrags hatte ich Bilder im Kopf. Ich sah in staubigen Kitteln gebückt um einen Thron herumlaufende Untertanen, die immer wieder murmelm: "Yes Master". Gnädig läßt der Angebetete aus Blumen geflochtene indische Halsumhänge verteilen, untermalt mit der Musik von fünf Sitar-Spielern. Es schwebt der Geruch von Brennhölzern aus Sandal-Wood.

    Das war schon fast ein Trip! Danke!
  8. #17

    3545345

    Zitat von Nonvaio01 Beitrag anzeigen
    mir ist es egal, solange Wiki Leaks weiterhin besteht und den Buerger mit der Wahrheit versorgt.

    Mich interressiert sein buch genausowenig wie die Klage gegen Ihn. Mich interressieren nur fakten und keine Persohnen Kult.
    dann sind Sie bei WL falsch, da gibt es schon seit längerem keine Möglichkeit mehr etwas hochzuladen. Es ist nur noch Ausschlachten der alten Geschichten und Personenkult. Ich schau jetzt mal nicht auf die Seite, bin mir aber sicher, da ist immer noch der neue Hiland in der Denkerpose drauf.
  9. #18

    das hinkt etwas

    Zitat von tweet4fun Beitrag anzeigen
    Der wahre Wahrheitssucher stellt sich immer zuerst die Frage: Was ist Wahrheit?
    Der Faktensucher benutzt die Bibliothek (oder heutzutage Google).

    Oder anders: Fakt ist, daß es einen Gott geben KÖNNTE. Aber ist das auch WAHR? Fakten werden von Menschen geschaffen und sind deshalb nicht unbedingt Wahrheit. Wahrheiten sind nicht notfolglich Fakten, da es Wahrheiten gibt, die als Faktum noch überhaupt nicht begriffen und erfaßt wurden.
    Also stellen Fakten nicht notfolglich die Wahrheit dar, oder andersherum.

    ...
    Könnte ist hier das Fakt. Gott in keinster Weise.
    Wenn etwas Fakt ist, ist es Tatsache
    http://de.wikipedia.org/wiki/Tatsache
    damit haben sie Gott immer noch nicht bewiesen.
    Wenn der Papst sagt es gibt Gott iats das noch lange keine Faktum und Wahr ist es schon lange nicht.
    Allerdings könnte eine Wahrheit trotzdem existieren
    sie ist nur nie bewiesen worden und ZUM FAKT gemacht worden.
  10. #19

    Nun ja...

    Zitat von felisconcolor Beitrag anzeigen
    Könnte ist hier das Fakt. Gott in keinster Weise.
    Wenn etwas Fakt ist, ist es Tatsache
    http://de.wikipedia.org/wiki/Tatsache
    damit haben sie Gott immer noch nicht bewiesen.
    Wenn der Papst sagt es gibt Gott iats das noch lange keine Faktum und Wahr ist es schon lange nicht.
    Allerdings könnte eine Wahrheit trotzdem existieren
    sie ist nur nie bewiesen worden und ZUM FAKT gemacht worden.
    ...vielleicht hatte ich mich etwas widersprüchlich ausgedrückt. Da ich kein Religionsmensch bin, war mein Beispiel vielleicht auch etwas gewagt. Immerhin befinden wir uns aber auf einer Linie!


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