Zitat von
freigeist56
Bei den Römern und Griechen:
eine Haltung wie Herr/ Knecht - eine gering geschätzte Haltung da Unterwürfig.
Im Jüdischen und christlichen Kontext:
sich beugen vor Gott . Für Nietzsche gehört Demut zu den gefährlichen, verleumderischen Idealen, hinter denen sich Feigheit und Schwäche, daher auch Ergebung in Gott verstecken.
Mir gefällt alleine "Demut" überhaupt nicht da es immer Materiell oder als Unterdrückungs-Mechanismus definiert wird - es bezeichnet die Haltung des Geschöpfes zum Schöpfer analog des Verhältnisses von Knecht zum Herrn.
Demut vor der Schöpfung und Mitgefühl gegenüber allen Lebewesen - diese Einstellung als moralischen Grundsatz würde uns weiterhelfen. Dies würde aber von uns allen radikale Änderung unserer Lebensweise erfordern. Keine verschmutzten Weltmeere, keine Milliarden geschundenen Kreaturen in unserer perversen Essenskultur, keine Milliarden ausgerotteter Lebewesen aufgrund unserer perversen Lebenskultur, keine Millionen Tote Menschen aufgrund unserer perversen Machtkultur...usw,usw,..
Dies hat aber in der Realität keine Chance da der Mensch gesteuert durch Arroganz, Überheblichkeit und Hochmut anscheinend nicht in der Lage ist darüber ernsthaft nachzudenken. Er hält sich für Intelligent und für die Krone der Schöpfung....Welch eine Überschätzung seiner Möglichkeiten - In Wahrheit sind wir Dumm und sägen den Ast auf dem wir sitzen...unausweichlich.
Mein Trost - unsere schöne Erde hat noch einige tausend Millionen Jahre Zeit um andere Modelle zu testen....wir werden die Zeitspanne der Dinos nicht erreichen und werden das Leben auf dieser Welt nicht vernichten können. Der Erde ist es sowieso egal ob wir hier sind oder nicht.