DPADemut galt einst als hohe Tugend, doch dann verlor der Begriff an Bedeutung. Heute wächst die Sehnsucht nach Werten wieder. SPIEGEL ONLINE sprach mit Persönlichkeiten aus Politik, Kultur, Sport und der Kirche über die Rückkehr einer verlorenen Haltung.
http://www.spiegel.de/panorama/gesel...829604,00.html
Unsere Gesellschaft huldigt
einem Vulgär-Materialismus.
Wie können wir demütig sein,
wenns uns - in einer Hinsicht zuminest -
so gut geht.
Was die Werte angeht, die flöten gegangen sind:
Nietzsche hat uns vor langer Zeit
den Spiegel vorgehalten - geholfen hat es wenig.
Wohl weil Demut über das Herz kommt,
nicht über den Kopf.
Jeder, der heute glaubt, daß er mitreden will, quasselt von Demut. Was heute alles als Demut bezeichnet wird, ist ein Witz.
War das nicht schon immer so? Könige, Feldherren oder sonstige Initiatoren wurden auch nur nach ihren Erfolgen gemessen. Welcher Schlimmbeutel in Wirklichkeit dahinter, steckt(e) interessiert(e) keinen. Selbst die Geschichtsschreibung schaut(e) oft milde darüber hinweg, manch eine(r) bekam sogar einen Heiligenschein - sowohl religiöse als auch weltliche.