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Wiederaufbau: Geber sagen Jemen 5 Milliarden Euro an Hilfen zu
Der krisengeplagte Jemen erhält Hilfen seiner Nachbarn. Eine Geberkonferenz der Weltbank sagte dem Land Hilfen über 5 Millionen Euro zu. Das meiste Geld kommt aus Saudi-Arabien.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...853929,00.html
- #1 04.09.2012 19:02 von
- #2 04.09.2012 19:12 von
Völlig daneben
Ihr "Beitrag" zeugt von völliger Unkenntnis des Landes und seiner Bevölkerung! Die allermeisten Jemeniten, die ich auf diversen Reisen im Land kennenlernen durfte, sind hart arbeitende Menschen mit oftmals 2-3 Jobs, um ihre Familie ernähren zu können!
Im Übrigen können Sie doch sicherlich erklären, warum Geschäfte, Banken, Museen etc. teilweise bis in den späten Abend geöffnet haben, wenn doch angeblich "praktisch die gesamte Bevölkerung" ab "mittags voll auf kath" ist.
Widmen Sie sich in Zukunft besser dem Züchten von Ziegen, anstatt über Menschen und Länder zu urteilen, von denen Sie offensichtlich keine Ahnung haben. - #3 04.09.2012 19:41 von
voellig daneben
leider tragen banken und museen aber nicht gerade dazu bei, dass man was zu beissen hat. wenn sie ihre augen vor der tatsache verschliessen wollen, dass fast das gesamte suesswasser zur kathproduktion verwendet wird, statt um lebensmittel herszustellen, bitte. das wird ihnen aber so ziemlich jede ngo bestaetigen. auch das auswaertige amt nennt die kathproduktion und konsum als groesstes hindernis bei der entwicklung.
wittmen sie sich in zukunft besser dem grinden, vonwas auch immer, anstatt ueber menschen und laender zu urteilen, die sie als ueberheblicher westlicher tourist durch ihre rosarote brille wahrgenommen haben. - #4 04.09.2012 20:59 von
Endlich mal eine gute Nachricht: Geberkonferenz für einen failed state bei der wir nicht den Löwenanteil blechen müssen.
- #5 04.09.2012 23:37 von
...rausgeworfenes Geld
Der Vorposter hat recht. In ein paar Jahren geht in Sanaa sowieso das Wasser aus, weil die Grundwasservorräte erschöpft sind und das meiste Wasser über nicht kontrollierbare Pumpen in die Kat Produktion geht. Gut, dass es nicht unser Geld ist.
- #6 05.09.2012 07:40 von
Nicht streiten!
Sie haben doch beide recht.
Meine jemenitischen Freunde (Exil-Politiker, demokr.Opposition) würden gern den Kathanbau einschränken und nur am Freitag erlauben, damit die faulen Kerle ihren hart arbeitenden Frauen die Arbeit abnehmen; gleichzeitig die Frauen bilden/ausbilden und sie die Politik vor Ort machen lassen und die zahlreichen Waffen einsammelnn und unschädlich machen lassen. Wobei faul auch relativ ist: auch für Kath muß man arbeiten und Arbeit ist auch im Jemen knapp.
In jedem Fall gilt: Das Geld ist doch nicht für die armen Menschen, ob Kath kauend oder nicht, gedacht. Der Löwenanteil geht an die al-Mutamar- Partei (Saleh; übrigens noch sehr aktiv!)
Übrigens: Das arabische SatellitenTV (Al-Jazeera, Al-Arabia, Al-Alam) berichtett davon, daß 5000 Al-Qaida-Kämpfer aus Salehs Pool mit Saudi-Airlines nach Syrien geflogen wurden. Wozu bloß?
Unsere deutschen Panzer in Saudi-Arabien werden wir im nächsten geplanten Bürgerkrieg im Jemen bewundern können, wetten? - #7 05.09.2012 08:47 von
na endlich
...lesen wir mal was von "Aufbau" statt "Zerstörung", von "Hilfe" statt "Unterdrückung" und von "Geberstaaten" statt "Troika".
Dennoch gibts es wohl einige, welche sich in den ersten 5 Beiträgen gegenseitig versuchen, im Klugscheißen zu überbieten; welche die ohne Negativschlagzeile ihren Morgenkaffee nicht genießen können.
Bitte neu fokusieren...
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