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Wie PC-Laien Probleme lösen: Warum einfach, wenn ...

Technikferne Menschen verstricken sich oft heillos beim Versuch, eine Lösung für einfache Computer-Probleme zu finden. Meist werden dann Kinder oder jüngere Kollegen zur Hilfe gerufen. Kein Grund für Überheblichkeit, findet Felix Knoke - und liefert schlimme Beispiele für Rechner-Wahnsinn.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...765742,00.html
  1. #750

    Wenn ich schon im Betreff stehe...

    Zitat von Tamarind Beitrag anzeigen
    Es musste ja zu dem Punkt kommen, wo man als lächerlich und blöd bezeichnet wird.
    Das hat aber, soweit ich das überschauen kann, niemand hier getan.
    Ich habe am Anfang meiner Computer-Hobby-Karriere viel von einem Experten gelernt. Er ist ein Diplom-Ingenieur, hat seit ein paar Jahrzehnten eine Computerschule, betreut viele Unternehmen. Er kennt die Soft- und Hardware in- und auswendig. Er hat mir mal gesagt, dass mein Desktop zu voll beladen sei und ich da mal unnötige Sachen unbedingt löschen sollte, weil die Funktionen dadurch langsamer werden. Das passt genau zu meiner Theorie, und ich denke mal dass er mehr Ahnung hat als Sie ...
    Wie viel "Ahnung" ich habe, können Sie nicht wissen und ich werde damit auch nicht hausieren gehen.
    Grundsätzlich richtig ist, dass man auf dem Desktop möglichst nichts speichern sollte außer den Links (Verknüpfungen) zu oft gebrauchten Programmen oder Daten.
    Habe eben im alten Laptop gesehen: Nur noch 25% Speicherkapazität waren frei. Natürlich wird das System dadurch langsamer, da können Sie noch so viel gegen argumentieren ...
    Was meinen Sie mit "Speicherkapazität"? Hier vermutlich den freien Platz auf der Festplatte, oder?
    Inwiefern sollte das System dadurch langsamer werden? Wie groß ist denn die Festplatte und ist sie in Partitionen aufgeteilt?
    Nehmen wir an, die Festplatte wäre 60 GB groß. Wenn da noch 25% frei sind, wären das 15 GB. Wo soll denn da die Verlangsamung herkommen?
    Habe auch eben die Lüftungsschlitze mit Wattestäbchen geprüft, bis so weit von innen wie möglich: alles piccobello sauber, kein bisschen Dreck oder Staub, nicht eine Spur! Wenn da alles so restlos verstopft wäre, dass dadurch solche Ausfälle entstehen, dann müsste davon etwas bemerkbar sein ...
    Kommt drauf an. Wirklich beurteilen kann man das nur, nachdem man das Gehäuse (teil)zerlegt hat.
  2. #751

    Fragezeichen

    Zitat von TS_Alien Beitrag anzeigen
    RTM ist kein schlechter Tipp. ...
    Rotterdam? Rastertunnelmikroskop? Registered Trade Mark? ???
  3. #752

    Wieso so kompliziert?

    Zitat von derlabbecker Beitrag anzeigen
    ... halten Sie mal besser die Klappe:
    'Search programs and files' aufrufen (wie das auf Deutsch heisst weis nich nicht, mein Windows spricht Englisch :-)), cmd eingeben, Enter. im erscheinenden Commandfenster dir > Dateiliste.txt eingeben, Enter
    Das wars.

    In Linux macht man es übrigens fast so ähnlich im Terminal-Fenster.
    Das Problem ist dass mittlerweile jeder der unfallfrei im Web Surfen kann oder ein Spiel bedienen kann meint er hätte Ahnung von Computern :-)
    Windows Taste +r cdmd eingeben schon ist man drin.
  4. #753

    Nun ja

    Zitat von juerv1 Beitrag anzeigen
    Natürlich kann ein System auch langsamer werden, wenn die nach Platte längerer stark fragmentiert ist. Aber dann startet man halt alle sechs Monate mal den Defragmentierer.
    Seit Vista macht Windows das selbstständig, sobald der Rechner längere Zeit untätig ist.
    Es sei denn, man hat den Dienst mit einem dieser "Tuning"-Programme ausgeschaltet.
  5. #754

    Zitat von DeeKay Beitrag anzeigen
    Ich kenne sowas. Mein inzwischen verstorbener Opa wollte immer Emails an "www.firma.de" schreiben, weil die Adresse doch überall stand. Den überforderte sogar MacOS. Alle Emails wurden ausgedruckt und sauber abgeheftet, wie er das früher eben als langjähriger Beamter gemacht hat.

    Aber so lustig es auch ist, für mich zeigt das primär eines: Software ist noch lange nicht intuitiv - und nein, bescheuerte Assistenten lösen das Problem nicht, im Gegenteil: wenn das, was man machen will nicht aufgeführt ist, steht man doof da.
    Beispiel: Beim ersten IE-Start kommt ein Internet-Einrichtungs-Assistent. Wenn man aber nur die HTML-Seite auf der CD angucken will, die einem erklärt, wie man das Internet einrichtet (so geschehen vor Jahren bei T-Online), dann steht man vor einem ziemlich doofen Henne-Ei-Problem, denn diese Option gibt es nicht. Das Problem lässt sich nur dadurch lösen, dass man einmal eine falsche Konfiguration durchmacht, damit der IE normal startet, um danach die HTML-Datei anschauen zu können!
    Assistenten sind meiner Meinung nach nur eine Kapitulationserklärung, dass man das Programm einfach nicht benutzerfreundlich machen kann.

    Ein bisschen mehr Selbstvertrauen und Anspruch der Anwender wäre echt angebracht, dann wäre das Microsoft-Monopol schnell Geschichte. Was sich da die User seit Jahrzehnten freiwillig antun spottet jeder Beschreibung, früher war's das Editieren der config.sys, dann das manuelle Zuweisen von IRQs, das Aufräumen in der Registry, Verwalten und organisieren diverser Frirewalls und Anti-Spyware etc...
    Ja der Assistent des IE nervt aber einfach den Assistenten abbrechen und die Datei noch mal anzuklicken reicht. Wobei der IE glaube ich die Datei sowieso in einem Tab geöffnet hat, wenn ich mich nicht irre (nutze den IE nur bei XP für die Updatesuche unter 7 und Vista gar nicht mehr).

    Und jetzt bitte nicht mit den alten DOS-Zeiten ankommen das Problem ist schon lange gelöst. Heutige Systeme haben ja das Problem nicht da es a) "mehr" IRQ zu verteilen gibt und b) das Sharing jetzt auch funktioniert. Und sonst musste man in der Config.sys nichts editieren. Außer die Prgrammierer wollten unbedingt EMS-Speicher UND mindestens 590k unterer Speicher haben. Wobei wer Qumm386 benutzt hat brauchte sich damit auch nicht herumzuschlagen.

    In der Regristery muss man auch schon lange nicht mehr herumfummeln, Virenscanner sind leider nötig und eine Firewall gibt es seit XP doch gratis dazu.
  6. #755

    Einfache Lösung?

    Von wegen "einfache Lösung":

    Google sucht nicht mehr.
    Google führt Sie immer auf irgendwelche andere Seiten.
    A l l e Virenscanner (immer aktiv) sagen Ihnen, "no male file found".
    Sie installieren die Kiste komplett neu.
    Z u a l l e r e r st alle Virenscanner.

    Dann:
    Google sucht 2 x schnell und korrekt.
    Und dann haben Sie (nur auf diesem Rechner) wieder das gleiche Problem.

    Ach ja, nur mit MS IE.
    Gozilla hat da kein Problem.

    Java?
    Ach was....

    Ich hab's einfach aufgegeben!
  7. #756

    Psst, nicht weitersagen.

    Zitat von Lutz Krumm Beitrag anzeigen
    In der Ubuntu-Community wird darüber auch schon heftig diskutiert.
    Spätestens mit "Randy Rabbit" soll ein kommerzieller Ableger veröffentlicht werden, der - wie Winsel und McChic - eine lernaufwandfreie Vollbedienung gegen klingende Münze verspricht.

    Die Hardcore-Unixlike-Version soll natürlich weitergeführt werden und ähnlich wie Fedora bei Red Hat als Testbett dienen. Daher auch der Name.
  8. #757

    Zitat von Kaksonen Beitrag anzeigen
    Rotterdam? Rastertunnelmikroskop? Registered Trade Mark? ???
    read the manual
  9. #758

    Read the Manuel.

    Zitat von Kaksonen Beitrag anzeigen
    Rotterdam? Rastertunnelmikroskop? Registered Trade Mark? ???
    Nein das ist eine freundliche Anmerkung das Handbuch zu lesen.
    Normalerweise sagt man auch RTFM wofür das F steht muss ich wohl nicht sagen.
  10. #759

    Vergleich

    Zitat von mechanix60 Beitrag anzeigen
    ...das ist schon richtig, manche Benutzer gefallen sich darin, Dokumente in hinreichender Anzahl auf dem Desktop abzulegen, weil sie da schneller Zugriff darauf haben. Extremfall war einer, der im Netzwerk mit serverbasiertem Profil mehrere Dateien >20 MB liegen hatte und sich über die langsame Netzwerkanmeldung beschwerte.
    Das liegt an Eurer schlappen Hardware. Toughe Server liefern das in 0,25 Sekunden.

    Aber natürlich haben Sie recht, Files auf dem Desktop sind wie Motorblöcke auf dem Schreibtisch im Autohaus.

    Womit wir wieder beim Vergleich Auto-Computer wären. Man muss nichts von Technik verstehen um zu fahren, aber die Kupplung hält länger.


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