Ja. Diese Fixierung auf Microsoft, die denen ja längst ein Quasi-Monopol verschafft hat, halte ich für ein wirklich ernstzunehmendes Problem. Die Tragweite dieses Problems scheint mir auch nicht wirklich erkannt zu werden. Es geht dabei ja nicht nur um das wirtschaftliche Monopol (für sich genommen ja schon schlimm genug in einer Marktwirtschaft), sondern hinter der Kritik steckt ja noch wesentlich mehr. Eine ganz gute Schilderung liefert diese Seite.
Die Gehirnwäsche (anders mag ich das gar nicht mehr bezeichnen) ist inzwischen schon beachtlich fortgeschritten: In einem ganz anderen Thread hier, in dem es um die Rückmigration des Auswärtigen Amtes von einem bereits auf halber Strecke eingeführten OpenSource-System zurück nach Microsoft ging, nahm man mich als „Linux-Priester“ wahr, der eine „Linux-Diktatur“ errichten wolle, weil ich die Einführung quelloffener Software in einer Institution wie dem Auswärtigen Amt für vorteilhaft (und die für den Rückzieher vorgebrachten amtlichen Argumente für fadenscheinig) halte. So weit geht das durchaus schon - wer was gegen MS-Windows vorbringt, ist ein „diktatorischer Priester“. Das Quasi-Monopol geht sehr viel tiefer als nur bis zum Geldbeutel oder der Frage, ob eine Shell nützlich ist oder nicht.
In diesem Bereich ist noch eine Menge Denk- und Entscheidungsarbeit notwendig, meine ich. Da bleibt die Diskussion auch noch spannend, nehme ich an, denn wo liegt die Grenze zwischen Komfort einerseits (nützlich und wünschenswert) und „intuitiver“ Benutzung andererseits. Im Grundsatz kann ich diesem Leserbrief aber zustimmen.Danke für den Link zum Artikel. Meine Meinung wird eher im Leserbrief wiedergegeben:
http://www.heise.de/open/news/foren/...20314090/read/
*Hihi* Die „Tabletten“ und die Smartphones spare ich mir. Bei mir hat alles richtige Tasten, und mein tragbarer Fernsprechapparat kann auch bloß telefonieren und sonst nix. Äh, doch: funzeln kann das einfache Teil auch, denn aus mir unerfindlichen Gründen ist da 'ne Taschenlampe eingebaut. Den Spagat zwischen GNOME und XP krieg' ich noch hin, nicht zuletzt deshalb, weil die für mich wichtigsten Programme (LibreOffice und Opera) dieselben sind.Auch ich komme langsam "aus dem Konzept", wenn man so sagen will: Tablet/Smartphone mit Android, GNOME oder Unitiy daheim und XP in der Arbeit - da hakt's bei einigen Aktionen schon mal im Hirn.
Lustig in dem Zusammenhang ist übrigens, dass in Opera in dem „Nachfragefenster“, wenn man den Browser beenden will, die Schaltflächen („Abbrechen“, „Opera verstecken“, „Ende“) bei Win und Ubu in genau umgekehrter Reihenfolge angeordnet sind. Gleiche Version 11.11. Gemeine Falle!

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