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Wie PC-Laien Probleme lösen: Warum einfach, wenn ...

Technikferne Menschen verstricken sich oft heillos beim Versuch, eine Lösung für einfache Computer-Probleme zu finden. Meist werden dann Kinder oder jüngere Kollegen zur Hilfe gerufen. Kein Grund für Überheblichkeit, findet Felix Knoke - und liefert schlimme Beispiele für Rechner-Wahnsinn.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...765742,00.html
  1. #740

    Komfortabel != intuitiv

    Zitat von hellih Beitrag anzeigen
    Mir ging es nur darum zu zeigen, was eine staatlich geförderte Initiative als "IT-Fitness" betrachtet: Weitestgehend Microsoft-Bedienung. Dann sollte man sich über PC-Laien allerorten auch nicht mehr wundern.
    Ja. Diese Fixierung auf Microsoft, die denen ja längst ein Quasi-Monopol verschafft hat, halte ich für ein wirklich ernstzunehmendes Problem. Die Tragweite dieses Problems scheint mir auch nicht wirklich erkannt zu werden. Es geht dabei ja nicht nur um das wirtschaftliche Monopol (für sich genommen ja schon schlimm genug in einer Marktwirtschaft), sondern hinter der Kritik steckt ja noch wesentlich mehr. Eine ganz gute Schilderung liefert diese Seite.

    Die Gehirnwäsche (anders mag ich das gar nicht mehr bezeichnen) ist inzwischen schon beachtlich fortgeschritten: In einem ganz anderen Thread hier, in dem es um die Rückmigration des Auswärtigen Amtes von einem bereits auf halber Strecke eingeführten OpenSource-System zurück nach Microsoft ging, nahm man mich als „Linux-Priester“ wahr, der eine „Linux-Diktatur“ errichten wolle, weil ich die Einführung quelloffener Software in einer Institution wie dem Auswärtigen Amt für vorteilhaft (und die für den Rückzieher vorgebrachten amtlichen Argumente für fadenscheinig) halte. So weit geht das durchaus schon - wer was gegen MS-Windows vorbringt, ist ein „diktatorischer Priester“. Das Quasi-Monopol geht sehr viel tiefer als nur bis zum Geldbeutel oder der Frage, ob eine Shell nützlich ist oder nicht.
    Danke für den Link zum Artikel. Meine Meinung wird eher im Leserbrief wiedergegeben:
    http://www.heise.de/open/news/foren/...20314090/read/
    In diesem Bereich ist noch eine Menge Denk- und Entscheidungsarbeit notwendig, meine ich. Da bleibt die Diskussion auch noch spannend, nehme ich an, denn wo liegt die Grenze zwischen Komfort einerseits (nützlich und wünschenswert) und „intuitiver“ Benutzung andererseits. Im Grundsatz kann ich diesem Leserbrief aber zustimmen.

    Auch ich komme langsam "aus dem Konzept", wenn man so sagen will: Tablet/Smartphone mit Android, GNOME oder Unitiy daheim und XP in der Arbeit - da hakt's bei einigen Aktionen schon mal im Hirn.
    *Hihi* Die „Tabletten“ und die Smartphones spare ich mir. Bei mir hat alles richtige Tasten, und mein tragbarer Fernsprechapparat kann auch bloß telefonieren und sonst nix. Äh, doch: funzeln kann das einfache Teil auch, denn aus mir unerfindlichen Gründen ist da 'ne Taschenlampe eingebaut. Den Spagat zwischen GNOME und XP krieg' ich noch hin, nicht zuletzt deshalb, weil die für mich wichtigsten Programme (LibreOffice und Opera) dieselben sind.

    Lustig in dem Zusammenhang ist übrigens, dass in Opera in dem „Nachfragefenster“, wenn man den Browser beenden will, die Schaltflächen („Abbrechen“, „Opera verstecken“, „Ende“) bei Win und Ubu in genau umgekehrter Reihenfolge angeordnet sind. Gleiche Version 11.11. Gemeine Falle!
  2. #741

    Sicher nicht

    Zitat von Tamarind Beitrag anzeigen
    Es musste ja zu dem Punkt kommen, wo man als lächerlich und blöd bezeichnet wird. Das tangiert mich nicht. Ich bin zwar keine Expertin, aber besser als 99,99% der durchschnittlichen Computer-Nutzer, habe z.B. keine Angst in den boot sector zu gehen und dort nach einer Lösung zu suchen, falls nötig etc. etc.

    Habe eben im alten Laptop gesehen: Nur noch 25% Speicherkapazität waren frei. Natürlich wird das System dadurch langsamer, da können Sie noch so viel gegen argumentieren ...

    Habe auch eben die Lüftungsschlitze mit Wattestäbchen geprüft, bis so weit von innen wie möglich: alles piccobello sauber, kein bisschen Dreck oder Staub, nicht eine Spur! Wenn da alles so restlos verstopft wäre, dass dadurch solche Ausfälle entstehen, dann müsste davon etwas bemerkbar sein ...
    Ich bezeichne Sie weder als lächerlich noch blöd, eventuell etwas beratungsresistent ...
    Ob Sie nun wirklich in den bootsector gehen um dort nach Problemen zu suchen, bezweifle ich. Vermutlich ins BIOS, da werden Sie aber in aller Regel auch nichts vorfinden, was echte Probleme behebt, wenn der Rechner vorher einwandfrei lief. Ausnahme: eine leere Stützbatterie.
    Solange Sie die Information nicht preisgeben, wie groß denn nun die Festplatte ist, sind Aussagen in Prozentwerten nichts wert.
    Und mit dem Wattestäbchen werden Sie auch nichts rausbekommen, der Staub sitzt unmittelbar an den Kühlrippen tief im Innern, dafür ist eine (Teil-)zerlegung des Notebooks nötig.
  3. #742

    .

    Zitat von Lutz Krumm Beitrag anzeigen
    Stimmt. In der Ubuntu-Community wird darüber auch schon heftig diskutiert. Persönlich kann ich da noch nicht wirklich etwas zu sagen, weil ich nur noch die LTS-Versionen von Ubuntu nutze, derzeit also v10.04, und da bleibt mir „Unity“ noch mindestens ein Jahr erspart.
    Man muß es ja nicht nutzen. Ich habe auch Ubuntu, mein Windowmanager ist trotzdem ion3.
  4. #743

    Na prima!

    Zitat von QuixX Beitrag anzeigen
    ... Aber Sie meinten ziemlich sicher den basic-input-output-sector, bekannter unter der Abkürzung BIOS...
    Für normalen Obulus pro Stunde schaufle ich Ihre Platte auf 50% frei und dann nehmen wir die Stoppuhr zum Booten.
    Und in 22 Jahren haben Sie nicht erlernt, wofür BIOS tatsächlich steht?
    Das läßt mich zumindest gewisse Zweifel an Ihren übrigen Aussagen hegen, der Obolus ist dann geschenkt ...
  5. #744

    Wirklich Bootsektor ??

    Zitat von Tamarind Beitrag anzeigen
    Ich meinte boot sector - wie Sie das nennen, ist Ihre Sache. Da landet man ja wohl, wenn man ein ernsteres Problem hat.
    Auf dem Bootsektor landet man eigentlich nur, wenn man einen Bootloader installieren möchte, zB im Falle multipler OS auf demselben PC. Mir würde spontan auch keine Möglichkeit für Windows User einfallen, um direkten Zugriff auf den Bootsektor einer Festplatte bekämen. Abgesehen davon, das man da auch eigentlich keine OS-Probleme behaben kann

    Insofern wäre das wirklich mal interessant, wenn Sie uns da erhellen könnten, was sie konkret da machen und wie Sie das hinbekommen :)

    Es sei, der Mitforist hat doch richtig geraten mit dem Hinweis aufs BIOS, in dem man tatsächlich bei grundsätzlichen Fehlfunktionen des PC schon mal landet
  6. #745

    Ja. Nokia mit nix, aber Lampe!

    Zitat von Lutz Krumm Beitrag anzeigen
    Bei mir hat alles richtige Tasten, und mein tragbarer Fernsprechapparat kann auch bloß telefonieren und sonst nix. Äh, doch: funzeln kann das einfache Teil auch, denn aus mir unerfindlichen Gründen ist da 'ne Taschenlampe eingebaut.
    So was liegt hier auch, erstaunliche über 2 Wochen mit 1 Ladung im Eco-Betrieb, natürlich ohne Lampennutzung. Nokia für weit unter 35 EUR, interner Wohnungsname "Indien-Phone" oder "Drittwelthandy". T9 halte ich auch nicht für der Weisheit letzter Schluss, doch der XT9 am Android treibt mich zur Verzweiflung. Ja, den kapazitiven Displays unter 7" habe ich im Herzen den Krieg angesagt, weil ich da anders als bei den resistiven die virtuellen Tasten nicht mehr treffe, ganz ohne Parkinson.

    Bald werde ich einem WIN-Power-User mit Non-Feature-Phone die Bedienung am gerooteten PocketBook IQ mit Android 2.0 erklären müssen. An intuitives Bedienen glaube ich da nicht.

    Aus den OS-Foren bei SPON halte ich mich inzwischen eher raus, dagegen ist ja manchmal heise.de harmlos.

    Schönes Wochenende!
  7. #746

    Darum

    Zitat von juerv1 Beitrag anzeigen
    Von einem Netzwerk war aber nicht die Rede.

    Das Desktop-Verzeichnis von einem Stand-Alone-PC kann sicherlich nie Menge Inhalt verkraften. Warum sollte das System langsamer werden, wenn man da Dateien reinknallt?
    Vergegenwärtigen Sie sich bitte, daß mit jeder Bewegung des Mauszeigers der Desktop neu aufgebaut werden muß. Alle auf dem Desktop liegenden Dinge werden in diesem Zusammenhang auf Veränderungen geprüft. Liegen dort nun nicht nur Verknüpfungen mit wenigen hundert Bytes sondern auch "ausgewachsene" Dateien, werden diese komplett gescannt,ob sich z.B. die Größe geändert hat. Passiert übrigens auch bei jedem Öffnen eines Verzeichnisses mit dem Explorer.
  8. #747

    Nur der guten Ordnung halber

    Zitat von hellih Beitrag anzeigen
    So was liegt hier auch, erstaunliche über 2 Wochen mit 1 Ladung im Eco-Betrieb, natürlich ohne Lampennutzung. Nokia für weit unter 35 EUR, interner Wohnungsname "Indien-Phone" oder "Drittwelthandy". (…)
    Schönes Wochenende!
    Meines ist ein Samsung. Knapp unter 30 €.

    Schönes Wochenende auch Ihnen!
  9. #748

    Es geht gar nicht um Windows vs. Linux

    Jedenfalls nicht direkt.

    Es ist ganz nett, wenn man bei einem Computerproblem im Bekanntenkreis Hilfe erfährt. Bei schwierigen Problemen ist das auch sinnvoll, doch die einfacheren Probleme kann man selbst lösen, wenn man sich beim Kauf eines Computers oder eines Programms ein paar Minuten damit beschäftigt. Im Internet findet man praktisch alles.

    RTM ist kein schlechter Tipp.

    Wer sich besser auskennt mit (s)einem Gerät, der hat sehr viel mehr Freude daran. Das gilt auch für Computer. :-)
  10. #749

    Zitat von TS_Alien Beitrag anzeigen
    RTM ist kein schlechter Tipp.
    Sie haben das F vergessen. Also RTFM. ;-) Leider scheint das keinen zu interessieren. :(


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