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Wie findet der Mensch sein Glück?: Dreieck des Wohlbefindens

CorbisWas genau macht ein glückliches Leben aus? Ist es Geld, Liebe, Ruhm, innerer Frieden, Sex, Freundschaft, Bildung und Kultur, Gesundheit - und von allem möglichst viel?

http://www.spiegel.dewissen/sehnsuch...-a-884207.html
  1. #1

    na toll, Erich Fromm hat ausgespielt. Wie ist mir doch bei seinen Beschreibungen: "Existenzweise des Haben und Sein" und "die Kunst zu lieben" meine eigene Existenz so bewußt geworden. - Heute wird alles in einen Topf geworfen, ´n bisschen hier und davon, und schon hat man wieder eine neue Studie, die morgen längst wieder umgedacht wird. Wenn selbst der Augstein Intellekt voraussetzt bei Jounalisten etc. (ich dachte immer, das hat was mit verstandesmäßigem Denken zu tun) sehe ich nur noch lauter bewässerte Kohlenstoffhaufen mit viel zu wenig arbeitenden Hirnzellen.
  2. #2

    ...

    Schöne Studienergebnisse, die aber sicher ungehört und ohne faktische Konsequenzen verhallen. Wenn z.B. herausgefunden wird, daß

    Das Glückslimit lag in der Untersuchung bei rund 60.000 Euro Jahreseinkommen. Verdiente jemand mehr, fühlte er sich nicht automatisch noch wohler.

    zutrifft, dann wäre es doch ein einfaches, selbst unter Berücksichtigung möglicher Fehler, ein maximales jährliches Einkommen von, sagen wir großzügig 600.000 Euro festzulegen, oberhalb dessen ein 100% Steuersatz erhoben wird. Mehr Geld braucht kein Mensch und da Geld gleichzeitig Macht bedeutet, sollte auch niemand über mehr verfügen (ähnlich der politischen Gewaltenteilung).
  3. #3

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Was genau macht ein glückliches Leben aus? Ist es Geld, Liebe, Ruhm, innerer Frieden, Sex, Freundschaft, Bildung und Kultur, Gesundheit - und von allem möglichst viel?

    http://www.spiegel.dewissen/sehnsuch...-a-884207.html
    So ein Artikel zu lesen macht unglücklich. Nicht, weil man nicht all das hat, was hier anscheinend als "Gliück" propagiert wird erreicht, sondern weil man in eine Situation gebracht wird darüber nachzudenken _ob_ nicht genau das, was dieser Artikel als "Glück" propagiert, erreicht werden soll.
    Sex, Freundschaft, yadayada.. Glück ist eine Situation, in der ein Mensch mit sich selbst ins Reine gekommen ist.
    Auch Hartz4-Empfänger ohne Beziehung und Bildung, ohne Freunde und mit Krankheit können glücklich sein.
    Wer sollte es ihnen verbieten, bzw. wer sagt, dass nur genau das Gegenteil glücklich macht?!
  4. #4

    Glück ist nicht gleich Glück

    Das Glück eines Kindes ist nicht zu vergleichen mit dem Glück eines Erwachsenen. Denn wahres Glück ist das tiefe Gefühl erwachsen geworden zu sein. Dafür ist es selbstverständlich notwendig, dass der Bauch voll ist. Somit ist es überhaupt nicht hinnehmbar, dass hunderte von Millionen Menschen auf diesem Planeten allein aus diesem Grunde gar nicht die Möglichkeit haben glücklich zu werden. Das zu ändern ist meines Erachtens das wichtigste Ziel eines erwachsenen Menschen.
  5. #5

    optional

    Ja, wir Deutschen jammern ja gern auf hohem Niveau und vergessen dabei gern, was wir haben.

    Ok, ausgenommen Hatz IV, Leiharbeiter, Zalando- und Amazon-Arbeiter, Friseure, Gebäudereiniger, Wachleute usw.
  6. #6

    ....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Was genau macht ein glückliches Leben aus? Ist es Geld, Liebe, Ruhm, innerer Frieden, Sex, Freundschaft, Bildung und Kultur, Gesundheit - und von allem möglichst viel?

    http://www.spiegel.dewissen/sehnsuch...-a-884207.html
    Ich halte es so, ich versuche positiv zu denken, auch bei scheinbar unangenehmen Dingen und Erlebnissen, kann man noch etwas positives mitnehmen. Zufrieden zu sein mit dem was man hat und sich nicht sagen
    es müsste besser sein, sondern es könnte schlechter sein.
    Zu dem Städteranking: Hamburg liegt zurecht an erster Stelle in Deutschland. Weltweit bei den Städten die ich kenne bei mir sogar die Nummer eins, vor Sydney, S´pore und Stockholm.
  7. #7

    Glück gibt es nur im Moment. Ich strebe Zufriedenheit an und die ist nicht zwangsläufig an Einkommen, Materielles oder Kinder gekoppelt. Ohne esoterisch wirken zu wollen: Dafür reicht manchmal ein Lächeln, offene Augen und Ohren und ein gesundes Filtersystem im Kopf, welches nicht jede Angstmeldung und den neusten Hype hereinlässt. Nicht zuletzt die Gesundheit ist das A und O. Fertig.
  8. #8

    Glück

    Zitat von Newspeak Beitrag anzeigen
    Schöne Studienergebnisse, die aber sicher ungehört und ohne faktische Konsequenzen verhallen. Wenn z.B. herausgefunden wird, daß

    Das Glückslimit lag in der Untersuchung bei rund 60.000 Euro Jahreseinkommen. Verdiente jemand mehr, fühlte er sich nicht automatisch noch wohler.

    zutrifft, dann wäre es doch ein einfaches, selbst unter Berücksichtigung möglicher Fehler, ein maximales jährliches Einkommen von, sagen wir großzügig 600.000 Euro festzulegen, oberhalb dessen ein 100% Steuersatz erhoben wird.
    Naja, ein 100% Spitzensteuersatz - unabhängig von der Einkommensgrenze, ab der dieser greift - wäre in Deutschland wohl verfassungswidrig.

    Das entscheidende ist aber etwas anderes: Freiheitliche Staaten machen mit gutem Grund nicht das "Glück" der Bürger zur Maxime. Allenfalls das STreben nach Glück garantiert der Staat als Freiheitsrecht (in den USA "Pursuit of happiness" in Deutschland als Bestandteil der Menschenwürde).

    Der - neben vielen anderen - wesentliche Grund dafür ist, dass das staatliche Streben nach einem Maximum an Glück der Bürger historisch bisher zielsicher in den Totalitarismus geführt hat.
    Glück ist etwas persönliches. Der Staat


    Zitat von Newspeak Beitrag anzeigen
    Mehr Geld braucht kein Mensch und da Geld gleichzeitig Macht bedeutet, sollte auch niemand über mehr verfügen (ähnlich der politischen Gewaltenteilung).
    Woher wissen Sie, wieviel Geld ein Mensch braucht? Ein Mensch aus einem Entwicklungsland oder jemand, der den Lebensstandard des 19 Jh. gewohnt ist, würde auch sagen, alle Menschen, die momentan in Deutschland leben haben viel mehr, als sie brauchen.

    Wir sollten wohl dem einzelnen Bürger die Entscheidung darüber überlassen, wieviel Geld er zum Leben braucht.
  9. #9

    Zitat von thomas.b Beitrag anzeigen
    Ja, wir Deutschen jammern ja gern auf hohem Niveau und vergessen dabei gern, was wir haben.

    Ok, ausgenommen Hatz IV, Leiharbeiter, Zalando- und Amazon-Arbeiter, Friseure, Gebäudereiniger, Wachleute usw.
    ... Sie haben in Ihrer Aufzählung den Ex-Bundespräsidenten Christian Wulff vergessen, der auch nicht glücklich ist, obwohl es ihm materiell an nichts gebricht.

    Glück ist eben mehr als nur eine fette Pension oder fette Boni. Glück kann zum Beispiel bedeuten, einer Partei zu dienen, die für soziale Gerechtigkeit eintritt und den Menschen in den Mittelpunkt ihrer Programme stellt.


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