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Widerstand im Wendland: Castor-Gegner ketten sich an Beton-Pyramide

Die Ankunft der Castor-Behälter verzögert sich weiter:*Atomkraftgegner haben sich an einer Betonpyramide auf den Gleisen*angekettet. Seit gestern abend steht der Atommüll-Zug auf einem Rangierbahnhof bei Hamburg. Im Wendland wurden bislang 1300*Demonstranten in Gewahrsam genommen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...800178,00.html
  1. #120

    .

    Zitat von glaubblosnix Beitrag anzeigen
    wurde inzwischen auf die Kategorie 4 (Harrisburg 5, Tschernobyl 7) zurückgestuft wurde. Umgangssprachlich bedeutet die Kategorie 4: Reaktor Totalschaden, aber kaum Auswirkungen auf die Umgebung.
    Dann müsste ja jetzt Tschernobyl auch Kategorie 4 sein, ist es aber nicht und das auch zu recht, also ist die Zurückstellung bei Fuckushima Blödsinn und reine V....g, denn die Mernge an Radionukleiden, die durch Fuckushima in die Umwelt abgegeben wurde kann auch nicht mehr eingefangen werden und unterliegt einzig und allein dem Zerfallsprozess.
  2. #121

    laissez faire, laissez passer

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...800178,00.html:
    Die Grünen-Vorsitzende Claudia Roth hat hingegen das Vorgehen der Polizei scharf kritisiert. "Der Polizeieinsatz ist absolut überzogen. Er ist ein Anschlag auf die Demokratie", sagte sie am Sonntag beim Bundesparteitag in Kiel. Blockaden seien für sie Ausdruck des zivilen Ungehorsams.
    Ich werd´s wohl nie kapieren bzw. die Verantwortlichen für die Transporte scheinen es noch immer nicht kapiert zu haben. Es ketten sich Gegner der Transporte an Gleise & Co., sie beschädigen Schienen, die im Eiltempo wieder instandgesetzt werden müssen und gefährden damit die Bevölkerung entlang der Strecke.

    Warum kann man nicht einfach, wenn sich bereits Gruppen von Gegnern formatieren, den Transport ohne öffentliche Stellungnahme einfach um einige Tage verschieben? Wir hätten dann "Demonstranten", die sich an Gleisen festketten und dort einfach mal drei bis vier Tage die von ihnen geschützte Natur genießen dürften. Natürlich würde ein solches Vorgehen bei zukünftigen Aktionen die Zahl der freiwilligen Aktivisten stark reduzieren. Wer will schon ausgefrohren mit einer durch den eigenen Kot und Urin verunreinigten Hose mehrere Tage an ein Bahngleis gekettet verbringen.

    Meiner Meinung nach hat jeder Bürger das Recht zu demonstrieren. Aber wo steht geschrieben, dass man ihn hier vor Konsequenzen schützen muss, die in seinem eigenen Verhalten begründet sind ;-)

    P.S. Man sollte mal darüber nachdenken, ob es nicht bei den steigenden Strompreisen eher angebracht wäre zukünftig Dächer zu besetzen, auf denen Photovoltaikanlagen installiert werden sollen.
  3. #122

    ...

    Zitat von Ernst August Beitrag anzeigen
    Das Grundgesetz lautet also.

    Ich darf 19000 Polizisten mit Wasserwerfern, Räumpanzern und Tränengas u.s.w. ausgerüstet und von 30 Hubschraubern unterstützt auf unbewaffnete Demonstranten (der Ziele mir suspekt sind) loslassen und andere Länder dürfen sich nicht gegen bewaffnete Banden die Menschen töten wehren.

    Mit einem solchen Grundgesetz der Doppelmoralisten habe ich nichts am Hut.

    Gleiches Recht für Alle oder gar kein Recht.
    man lässt die polizisten ja auch nicht auf arme leute los. die polizei hat die aufgabe den transport zu schützen und wenn sie das gwalltsam verhindern wollen, dann müssen sie mit widerstand rechnen. die polizei schützt genauso ihr recht, wenn jemand beispielsweise ihr auto kaputt machen will. das darf er nämlich nicht und der täter muss mit widerstand rechnen. so funktioniert es nunmal.
  4. #123

    ...

    Zitat von Ernst August Beitrag anzeigen
    Das Grundgesetz lautet also.

    Ich darf 19000 Polizisten mit Wasserwerfern, Räumpanzern und Tränengas u.s.w. ausgerüstet und von 30 Hubschraubern unterstützt auf unbewaffnete Demonstranten (der Ziele mir suspekt sind) loslassen und andere Länder dürfen sich nicht gegen bewaffnete Banden die Menschen töten wehren.

    Mit einem solchen Grundgesetz der Doppelmoralisten habe ich nichts am Hut.

    Gleiches Recht für Alle oder gar kein Recht.
    Also ich habs nicht verstanden, was Sie sagen wollen, probieren Sie`s noch `mal. Danke.
  5. #124

    ...

    Warum werden diese Randalierer nicht abgeurteilt und an den Kosten beteiligt? Der Deutsche Staat und diese dämliche Toleranz gegenüber Verbrechern ist widerlich!
  6. #125

    keine Ahnung

    Zitat von Zwiebel Beitrag anzeigen
    Ich werd´s wohl nie kapieren bzw. die Verantwortlichen für die Transporte scheinen es noch immer nicht kapiert zu haben. Es ketten sich Gegner der Transporte an Gleise & Co., sie beschädigen Schienen, die im Eiltempo wieder instandgesetzt werden müssen und gefährden damit die Bevölkerung entlang der Strecke.
    ...
    P.S. Man sollte mal darüber nachdenken, ob es nicht bei den steigenden Strompreisen eher angebracht wäre zukünftig Dächer zu besetzen, auf denen Photovoltaikanlagen installiert werden sollen.

    Weil Du keine Ahnung hast. Die Stecke ist für jeglichen Verkehr gesperrt und es sind 20.000 Polizisten im Einsatz. Jeder Tag kostet 10 Mio oder mehr. Die Polizisten abziehen von der gesperrten Strecke führt dazu, dass doch die Schienen demontiert werden würden.
  7. #126

    Ihr Kommentar spricht mir aus der Seele!

    Zitat von ddg28 Beitrag anzeigen
    In Frankreich stehen über 80 AKW. Wenn davon eines wie Tschernobyl oder Fukushima hochgeht und der Westwind richtig steht...

    Apropos Fukushima, wie ist eigentlich dort die aktuelle Lage? Schon lange nichts mehr von gehört.

    Und Russland? Dort rotten seit Jahren atomare Altlasten in Form von ausgedienten U-Booten in diversen Häfen vor sich hin.

    Und "wir" gehen schön zur Castor-Demo, auch wenn's nichts bringt, weil der Castor sein Ziel bislang immer erreicht hat so wie auch diese Mal. Bleibt doch angekettet, bis Euch die Arme abfallen. Und sollten die Polizisten dennoch räumen und Euch befreien, zukünftig bitte gefälligst mit Schneidbrennern. Würde der Castor bei Nacht und Nebel beispielsweise nach Russland transportiert (Russland plant ja zukünftig gegen entsprechende Zahlungen immer mehr Atommüll aufzunehmen und zu lagern) würdet Ihr alle mit Eurem Arsch zu Hause bleiben, weil das Ziel dann ja Russland ist und das ist schließlich weit weg, und Ostwind weht bekanntlich weitaus seltener. Verlogen vom aller feinsten.

    "Wir" wollen alle Windkraft, aber keine Windräder in der Nähe, höchstens im weiten weiten Meer. Solarkraft?, wenn möglich in der Sahara. Überlandleitungen? Ja, vielleicht, aber wenn nur unterirdisch, ohne zusätzliche Kosten versteht sich. Kohlekraftwerke?, zu dreckig. Pumpspeicherkraftwerke? Überall, bloß nicht bei uns, zumal auch höchstgefährdete und vom Aussterben bedrohte Waldundwiesenhamster auch seine Daseinsberechtigung hat.

    Also wenn ich Strom brauche, nehme ich weiterhin die Steckdose...



    Wie auch schon vorher im Forum erwähnt wurde, hat die überwiegende Anzahl der Demonstranten keine Ahnung von Kernenergie oder von der Engergieerzeugung im weiteren Sinne.
    Warum? Weil die meisten Demonstranten keine naturwissenschaftlicher Studienfächer belegen!
    Und warum ist das so? Weil sie zu schwierig sind, die Materie zu komplex und man möglicherweise umfassender lernen muss als in einem Fach der Pädagogik.
    1 plus 1 ist in der Regel 2 und kann auch nicht durchs Diskutieren und den Gesprächskreis 3 werden!

    Annehmlichkeiten, wie den Strom aus der Steckdose, nimmt man gerne an. Am besten natürlich den kostengünstigsten. Da spielt die Moral auf einmal keine Rolle mehr!
  8. #127

    Auch für Sie noch einmal

    Zitat von iman.kant Beitrag anzeigen
    Warum werden diese Randalierer nicht abgeurteilt und an den Kosten beteiligt? Der Deutsche Staat und diese dämliche Toleranz gegenüber Verbrechern ist widerlich!
    Die Sippenhaft wurde abgeschafft, in unserem Rechtsstaat kann man nur für bewiesene Schäden, die man selber verursacht hat, zur Rechenschaft gezogen werden und das ist auch gut so, denn eine Nazirechtsprechung hat in unserem Land aber auch gar nichts mehr verloren.
  9. #128

    Zug einfach mal stehen bleiben lassen.

    Warum den Zug nicht einfach mal so lange in einem Bahnhof stehen lassen, bis sich die Angeketteten freiwillig von ihren Sympathisanten wieder befreien lassen? Kann im November ja nicht all zu lange dauern. Spart auch viel Geld.
  10. #129

    Verursacherprinzip anwenden

    "Ich glaube nach wie vor, daß ich so einen Castor-Transport viel billiger über die Bühne bekommen würde. Ich brauche nur ein paar Polizisten, um den Übergang aus Frankreich und den Rückzug der französischen Lokomotive zu sichern. Ab dann fährt der Zug ohne Begleitschutz. Wird er in einem Bahnhof blockiert, ist das in Ordnung. Wenn die Bürger einer Stadt den Zug so mögen, dürfen sie ihn gerne jahrelang behalten. Castoren sind stabil, und so verrückt, die aufzumachen, wird keiner sein. Die Gleise in Richtung Gorleben lasse ich weder bewachen noch schützen. Wenn die Damen und Herren Grün-Sympathisanten "schottern" wollen, ist das völlig in Ordnung. Die Lokomotive schiebt von hinten, vorne an den Castoren habe ich Überwachungskameras. Geht es nicht mehr weiter, koppelt die Lok ab und der Zug bleibt auf freier Strecke zurück. Sollen sich die Demonstranten damit vergnügen! Der Zug bleibt stehen, bis die Demonstranten die Gleise repariert haben. Wenn diese aufgehetzten Massen den Winter über um den Atomzug herum biwakieren wollen, dürfen sie es gerne tun. Ziehen sie ab und niemand fühlt sich für die Schäden zuständig, wird das Gleis repariert und den Grünen in Rechnung gestellt. Dieses Spiel nennt sich übrigens Verursacherprinzip."

    http://www.michaelwinkler.de/Kommentar.html








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