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Widerstand gegen Ein-Kind-Politik: Foto von Zwangsabtreibung erzürnt Chinesen

hgm-pressEin Bild einer jungen Frau neben ihrem toten Fötus sorgt in China für Entrüstung. Die 23-Jährige wurde von Beamten offenbar zur Abtreibung im siebten Schwangerschaftsmonat gezwungen. Drei Beamte wurden suspendiert. Der Widerstand gegen die rigorose Ein-Kind-Politik wächst.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...839014,00.html
  1. #80

    Nur zur Erinnerung

    Chinas Bevölkerung hatte sich in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhundert verdreifacht.
  2. #81

    Zitat von Blaue Fee Beitrag anzeigen
    Chinas Bevölkerung hatte sich in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhundert verdreifacht.
    Jahr 2010 betrug die Bevölkerungsdichte in China rund 143,5 Einwohner pro Quadratkilometer.
    de.statista.com/statistik/daten/studie/166161/umfrage/​bevoelkerungsdichte-in-china

    Deutschland *) 82,0 Mio. 230

    El Salvador 6,4 Mio. 304

    Palästinensische
    Gebiete 3,3 Mio. 537
    Mauritius 1,2 Mio. 574
    Singapur 4,1 Mio. 6.647
    Hongkong 7,0 Mio. 6.66

    Nur mal so, was bedeutet es denn wenn eine Bevölkerung verdoppelt, wenn die Zahlen halb so groß sind, wie in Deutschland und in Deutschland werden Aufzuchtprämien bezahlt und in China werden Frauen mit körperlicher Gewalt zur Abtreibung gezwungen.

    MfG. Rainer
  3. #82

    Sehen Sie, das war wieder so ein typischer Kommentar

    Zitat von Rainer Helmbrecht Beitrag anzeigen
    Jahr 2010 betrug die Bevölkerungsdichte in China rund 143,5 Einwohner pro Quadratkilometer.
    de.statista.com/statistik/daten/studie/166161/umfrage/​bevoelkerungsdichte-in-china

    Deutschland *) 82,0 Mio. 230

    El .....
    nach dem Motto wenig Ahnung, dafür aber viel Meinung.

    Haben Sie sich China mal auf der Landkarte angeguckt, Herr Helmbrecht?
    Das Land ist nicht so schön gebügelt wie unser schönes Deutschland, das liegt zum größten Teil in Falten.

    So brauchen Sie von Beijing aus nur ein kleines Stückchen nach Norden zu fliegen, da geht das schon los mit den Bergen.
  4. #83

    Zitat von laolu Beitrag anzeigen
    nach dem Motto wenig Ahnung, dafür aber viel Meinung.

    Haben Sie sich China mal auf der Landkarte angeguckt, Herr Helmbrecht?
    Das Land ist nicht so schön gebügelt wie unser schönes Deutschland, das liegt zum größten Teil in Falten.

    So brauchen Sie von Beijing aus nur ein kleines Stückchen nach Norden zu fliegen, da geht das schon los mit den Bergen.
    Das ist ja entsetzlich, es gibt Berge in China? Kann man das nicht verbieten? Wenn man Millionen von Menschen abtreiben muss, weil die einfach zu viele sind, dann könnte man doch die Berge alle weg sprengen. Ich frage Sie, was man da machen kann, Sie scheinen ja überbegabt zu sein, da können Sie doch bestimmt aushelfen, so als Intelligenzbestie.

    MfG. Rainer
  5. #84

    Zitat von Blaue Fee Beitrag anzeigen
    Es hätte ohne diese Hungeraufstände im Land gegeben, keine Frage, und die hätten der Volkspartei sicher nicht genützt. Sehen Sie sich die Wachstumsraten Chinas seit dem Boxerkrieg an, dann haben Sie ihre Antwort.
    Sie können mir doch sicher zustimmen, wenn ich diese Hungersnöte einer falschen Politik anrechne. Wenn Sie N-Korea als Beispiel nehmen, dann können Sie daran ablesen, dass solche Hungersnöte nicht an den geographischen Gegebenheiten liegen, sondern am Uninteresse der Führung am Wohlergehen des eigenen Volkes.

    China hat einfach die Eigenschaft, dass die selbst Schuld an ihrem Elend tragen und die Lösung besteht darin, dass man einem ganzen Volk, die Möglichkeit nehmen, bzw. vorschreiben will, sich zu vermehren.

    Ich halte diese Vorstellung für Rassismus. Noch dazu, wenn man auf der ganzen Welt von Menschenrechten spricht und gerade den Kinderwunsch der Chinesen mit verlogenen Argumenten zu verhindern.

    Ein Volk welches die ganze Welt mit allen Produkten der modernen Welt versorgen kann, ist unfähig die Bevölkerung zu ernähren, das ist doch Lachhaft.

    MfG. Rainer
  6. #85

    Die Ein-Kind-Politik war ja die Antwort auf eine Hungersnot, bei der 25 Millionen verhungert waren. Die Kommunistische Partei unter Mao war nicht in der Lage die Leute zu versorgen und hatte natürlich Angst, da Hungersnöte in China traditionell Kaiser vom Thron gestossen haben.
    Ausserdem vergessen Sie, dass auch die Wüsten Taklamakan und Gobi einen grossen Teil Chinas einnehmen.

    Namibia hat trotz seiner Grösse (2,5 mal grösser als D) schon Probleme das Äquivalent der Population Münchens zu ernähren.
  7. #86

    Zitat von Blaue Fee Beitrag anzeigen
    Die Ein-Kind-Politik war ja die Antwort auf eine Hungersnot, bei der 25 Millionen verhungert waren. Die Kommunistische Partei unter Mao war nicht in der Lage die Leute zu versorgen und hatte natürlich Angst, da Hungersnöte in China traditionell Kaiser vom Thron gestossen haben.
    Ausserdem vergessen Sie, dass auch die Wüsten Taklamakan und Gobi einen grossen Teil Chinas einnehmen.

    Namibia hat trotz seiner Grösse (2,5 mal grösser als D) schon Probleme das Äquivalent der Population Münchens zu ernähren.
    Trotzdem sollte man nicht Ursache von Ursache und Wirkung verwechseln. Hungersnöte geschehen in Ländern die Jahrhunderte in der Lage waren ihre angestammte Bevölkerung zu ernähren. Wenn es sich nicht um eine Katastrophe handelt, ist es fast immer der Blödheit und dem Größenwahn der Führung geschuldet, wenn es zu Hungersnöten kommt.

    Wie ich vor kurzem gelesen habe, sind in Indien Unmengen von Grundnahrungsmitteln vernichtet worden, weil man es nicht sachgemäß lagerte. Hungersnöte sind Menschen gemacht.

    MfG. Rainer
  8. #87

    Schon richtig.

    Zitat von Rainer Helmbrecht Beitrag anzeigen
    Trotzdem sollte man nicht Ursache von Ursache und Wirkung verwechseln. Hungersnöte geschehen in Ländern die Jahrhunderte in der Lage waren ihre angestammte Bevölkerung zu ernähren. Wenn es sich nicht um eine Katastrophe handelt, ist es fast immer der Blödheit und dem Größenwahn der Führung geschuldet, wenn es zu Hungersnöten kommt.

    Wie ich vor kurzem gelesen habe, sind in Indien Unmengen von Grundnahrungsmitteln vernichtet worden, weil man es nicht sachgemäß lagerte. Hungersnöte sind Menschen gemacht.

    MfG. Rainer
    Wenn sich eine enorme Bevölkerung innerhalb von 20 Jahren verdoppelt, dann hat das eine andere Qualität, insbesondere dann, wenn die herrschenden und die intellektuellen Schichten geflohen oder getötet worden waren, die Infrastruktur nicht mehr vorhanden war und noch dazu ein neues politisches System eingeführt wurde.

    Indien ist das Negativbeispiel für ineffektive Bevölkerungspolitik und nicht nur das.
  9. #88

    Zitat von Blaue Fee Beitrag anzeigen
    Wenn sich eine enorme Bevölkerung innerhalb von 20 Jahren verdoppelt, dann hat das eine andere Qualität, insbesondere dann, wenn die herrschenden und die intellektuellen Schichten geflohen oder getötet worden waren, die Infrastruktur nicht mehr vorhanden war und noch dazu ein neues politisches System eingeführt wurde.

    Indien ist das Negativbeispiel für ineffektive Bevölkerungspolitik und nicht nur das.
    Wenn die Bevölkerung bei 140 Einwohnern/km² ist, dann kann man nicht von einer Explosion sprechen, denn hier wird der Name China als Angstmacher missbraucht. Es handelt sich um ein Land, welches am unteren Ende der Bevölkerungszahlen liegt.

    Würde man verlangen, dass sich Katholiken nicht mehr vermehren dürfen und würde die zu Zwangsabtreibungen zwingen, dann möchte ich das Geschrei nicht hören, bei Chinesen ist das die einzig mögliche Lösung.

    MfG. Rainer
  10. #89

    Zitat von Rainer Helmbrecht Beitrag anzeigen
    Wenn die Bevölkerung bei 140 Einwohnern/km² ist, dann kann man nicht von einer Explosion sprechen, denn hier wird der Name China als Angstmacher missbraucht. Es handelt sich um ein Land, welches am unteren Ende der Bevölkerungszahlen liegt.

    Würde man verlangen, dass sich Katholiken nicht mehr vermehren dürfen und würde die zu Zwangsabtreibungen zwingen, dann möchte ich das Geschrei nicht hören, bei Chinesen ist das die einzig mögliche Lösung.

    MfG. Rainer
    Ich verlinke Ihnen mal eine Karte, die Ihnen die Bevölkerungsverteilung Chinas deutlich macht, denn nur ein Viertel der Fläche ist urbar und besiedelbar. Datei:China precipitation.jpg

    Auch Katholiken (ich denke da an Lateinamerika und Afrika) und Muslime (Afrika und Südasien - Indonesien!) sollten ihre Kinderwünsche möglichst auf 2 Kinder beschränken, wo dies geschehen ist, wächst der Lebensstandard massiv, da Infrastruktur (u.a. auch Schulen und Krankenhäuser) aufgebaut und nachhaltig gewährleistet werden kann. Die Kirchen und die Imane müssen diese Bevölkerungspolitik unterstützen und die jeweiligen Regierungen zudem Aufklärungskampagnen im grossen Stil in Schulen und TV/Radio laufen haben.








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