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Widerstand gegen Ein-Kind-Politik: Foto von Zwangsabtreibung erzürnt Chinesen

hgm-pressEin Bild einer jungen Frau neben ihrem toten Fötus sorgt in China für Entrüstung. Die 23-Jährige wurde von Beamten offenbar zur Abtreibung im siebten Schwangerschaftsmonat gezwungen. Drei Beamte wurden suspendiert. Der Widerstand gegen die rigorose Ein-Kind-Politik wächst.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...839014,00.html
  1. #90

    Zitat von Blaue Fee Beitrag anzeigen
    Ich verlinke Ihnen mal eine Karte, die Ihnen die Bevölkerungsverteilung Chinas deutlich macht, denn nur ein Viertel der Fläche ist urbar und besiedelbar. Datei:China precipitation.jpg
    ...........
    Selbst wenn China nur halb so groß wäre, läge die Bevölkerungsdichte nur bei 290/km² Durchaus europäische Verhältnisse.

    Dass eine Begrenzung gut wäre bezweifle ich nicht, aber warum in China und nicht in Europa?

    MfG. Rainer
  2. #91

    Zitat von Rainer Helmbrecht Beitrag anzeigen
    Dass eine Begrenzung gut wäre bezweifle ich nicht, aber warum in China und nicht in Europa?

    MfG. Rainer
    Vielleicht weil wir in Europa - Iren ausgenommen - schon bei 1,4 Kindern pro Familie sind? Hier machen es die Leute aus anderen Zwängen, aber das Resultat ist schon da.
  3. #92

    Und wieder bin ich am Grübeln

    Zitat von Rainer Helmbrecht Beitrag anzeigen
    Das ist ja entsetzlich, es gibt Berge in China? Kann man das nicht verbieten? Wenn man Millionen von Menschen abtreiben muss, weil die einfach zu viele sind, dann könnte man doch die Berge alle weg sprengen. Ich frage Sie, was man da machen kann, Sie scheinen ja überbegabt zu sein, da können Sie doch bestimmt aushelfen, so als Intelligenzbestie.

    MfG. Rainer
    was mir Ihr Posting nun sagen will, Herr Helmbrecht..
    Überbegabte Intelligenzbestie - ok, geschenkt, Revanchefoul für mein "wenig Ahnung".

    Aber Berge wegsprengen - habe ich eigentlich noch nicht in Erwägung gezogen.
    Das ganze Geröll, was dann da rumliegt - nee,scheint mir nicht zielführend, Ihr Vorschlag
    Und wenn ich Ihre nachfolgenden Beiträge so betrachte, komme ich zu der Überzeugung, daß ich meine etwas lästerlichen Bemerkungen zur Topographie ein wenig genauer ausführen muß.

    Brechen wir das mal auf ein übersichtlicheres Format herunter und nehmen einen Quadratkilometer (1000 x 1000m) im grünen Schleswig Holstein und vergleichen das mit einem Quadratkilometer 50km nördlich des Tiananmen.

    Wenn Sie nun auf die beiden willkührlich ausgesuchten Quadratkilometer jeweils 200 Menschen aussetzen,
    haben die Schläfrig Holsteiner in ihrere pottebenen Landschaft viel Platz,
    während das für die Chinesen, selbst, wenn wir bei unserer Auswahl zufällig ein bewohnbares Bergtal getroffen haben, bannig eng wird.
  4. #93

    Zitat von Blaue Fee Beitrag anzeigen
    Vielleicht weil wir in Europa - Iren ausgenommen - schon bei 1,4 Kindern pro Familie sind? Hier machen es die Leute aus anderen Zwängen, aber das Resultat ist schon da.
    Entschuldigen Sie Bitte, die Chinesen sind unter 1,4 Kindern und werden von aller Welt als schlechtes Beispiel genommen, bei den Bevölkerungszahlen sind sie unter 145/km², da wird ein Vorurteil gepflegt und man braucht nicht über weltweite Lösungen nach zu denken.

    MfG. Rainer
  5. #94

    Irrtum!

    Zitat von Rainer Helmbrecht Beitrag anzeigen
    Entschuldigen Sie Bitte, die Chinesen sind unter 1,4 Kindern und werden von aller Welt als schlechtes Beispiel genommen, bei den Bevölkerungszahlen sind sie unter 145/km², da wird ein Vorurteil gepflegt und man braucht nicht über weltweite Lösungen nach zu denken.

    MfG. Rainer
    Noch 1990 waren es durchschnittlich 2,3 Kinder pro Frau, 2004 waren es 1,7 Kinder pro Frau. In 2 Jahren wissen wir wie es dann aktuell aussehen wird.

    Die Chinesen werden als positives Beispiel gesehen, weil sie rechtzeitig die Notbremse gezogen haben, die ganze Bevölkerung am Wirtschaftswachstum beteiligen, da auch die ärmsten Bauern einen Job finden können und ihre Familien ernähren.

    Indien ist das Negativbeispiel.
  6. #95

    Ich hoffe, jetzt wird es klarer:

    Zitat von Rainer Helmbrecht Beitrag anzeigen
    bei den Bevölkerungszahlen sind sie unter 145/km²
    Anscheinend mache ich mich nicht verständlich.
    Daher ein Zitat aus Wikipedia:

    Etwa die Hälfte der Bevölkerung lebt auf 10 Prozent der Fläche, was einer Bevölkerungsdichte von 740 Personen pro Quadratkilometer entspricht; und 90 Prozent der Bevölkerung leben auf einem Drittel des Staatsterritoriums, was bedeutet, dass 90 Prozent der Bevölkerung in Gebieten leben, die mit durchschnittlich 350 Einw./km² so dicht bevölkert sind wie Europas am dichtesten besiedelte Länder.
  7. #96

    Zitat von laolu Beitrag anzeigen
    was mir Ihr Posting nun sagen will, Herr Helmbrecht..
    Überbegabte Intelligenzbestie - ok, geschenkt, Revanchefoul für mein "wenig Ahnung".

    Aber Berge wegsprengen - habe ich eigentlich noch nicht in Erwägung gezogen.
    Das ganze Geröll, was dann da rumliegt - nee,scheint mir nicht zielführend, Ihr Vorschlag
    Und wenn ich Ihre nachfolgenden Beiträge so betrachte, komme ich zu der Überzeugung, daß ich meine etwas lästerlichen Bemerkungen zur Topographie ein wenig genauer ausführen muß.

    Brechen wir das mal auf ein übersichtlicheres Format herunter und nehmen einen Quadratkilometer (1000 x 1000m) im grünen Schleswig Holstein und vergleichen das mit einem Quadratkilometer 50km nördlich des Tiananmen.

    Wenn Sie nun auf die beiden willkührlich ausgesuchten Quadratkilometer jeweils 200 Menschen aussetzen,
    haben die Schläfrig Holsteiner in ihrere pottebenen Landschaft viel Platz,
    während das für die Chinesen, selbst, wenn wir bei unserer Auswahl zufällig ein bewohnbares Bergtal getroffen haben, bannig eng wird.
    Na ja, so zufällig haben Sie ja nicht ausgesucht, Sie hätten ja auch die Schweiz nehmen können. Aber es gibt doch keine Grund, dass Millionen Menschen abtreiben sollen, ob wohl in solchen Gegenden, ohne politisch gewollte Völkerwanderungen, dort auch schon Menschen gewohnt und sich ernährt haben. Ohne die Politik die Menschen wie Schachfiguren zu verschieben, haben sie sich niedergelassen, wo sie gute Lebensbedingungen fanden und nicht dort, wo sie Dekoration ihrer Führer waren.

    Die Bevölkerungsdichte würde, bei entsprechendem Wohlstand, ebenso abnehmen, wie in Deutschland, wobei man nicht vergessen darf, dass man in Deutschland, trotz höherer Bevölkerungsdichte Aufzuchtprämien bezahlt.

    MfG. Rainer
  8. #97

    Ach - die Schweiz als siebzehntes Bundesland

    Zitat von Rainer Helmbrecht Beitrag anzeigen
    Na ja, so zufällig haben Sie ja nicht ausgesucht, Sie hätten ja auch die Schweiz nehmen können. Aber es gibt doch keine Grund, dass Millionen Menschen abtreiben sollen, ob wohl in solchen Gegenden, ohne politisch gewollte Völkerwanderungen, dort auch schon Menschen gewohnt und sich ernährt haben. Ohne die Politik die Menschen wie Schachfiguren zu verschieben, haben sie sich niedergelassen, wo sie gute Lebensbedingungen fanden und nicht dort, wo sie Dekoration ihrer Führer waren.

    Die Bevölkerungsdichte würde, bei entsprechendem Wohlstand, ebenso abnehmen, wie in Deutschland, wobei man nicht vergessen darf, dass man in Deutschland, trotz höherer Bevölkerungsdichte Aufzuchtprämien bezahlt.

    MfG. Rainer
    hätte Ihnen besser gefallen?

    Und wo wir gerade so nett zusammen sind: Bei Ihrer Aussage

    "Die Bevölkerungsdichte würde, bei entsprechendem Wohlstand, ebenso abnehmen, wie in Deutschland,"

    steht der wichtigste Teil in der Mitte - "bei entsprechendem Wohlstand"

    Da wir hier aber über sogenannte Entwicklungsländer sprechen, und, bitte geben Sie sich da keinen Illusionen hin, auch China gehört noch dazu, brauchen wir darüber nicht zu diskutieren.

    In solchen Ländern sind möglichst viele Kinder traditionell die Absicherung gegen Probleme im Alter.

    Ok, könnte in Deutschland auch bald wieder so weit sein....
  9. #98

    Zitat von laolu Beitrag anzeigen
    ......
    steht der wichtigste Teil in der Mitte - "bei entsprechendem Wohlstand"

    Da wir hier aber über sogenannte Entwicklungsländer sprechen, und, bitte geben Sie sich da keinen Illusionen hin, auch China gehört noch dazu, brauchen wir darüber nicht zu diskutieren...........
    In so einem Forum, verbreiten viele Menschen ihr Wissen.....

    Zitat von Blaue Fee Beitrag anzeigen
    Noch 1990 waren es durchschnittlich 2,3 Kinder pro Frau, 2004 waren es 1,7 Kinder pro Frau. In 2 Jahren wissen wir wie es dann aktuell aussehen wird.

    Die Chinesen werden als positives Beispiel gesehen, weil sie rechtzeitig die Notbremse gezogen haben, die ganze Bevölkerung am Wirtschaftswachstum beteiligen, da auch die ärmsten Bauern einen Job finden können und ihre Familien ernähren.

    Indien ist das Negativbeispiel.
    Jeder (vielleicht auch ich) wünscht sich eine andere Realität. Schlussendlich ist es von der dort ausgeübten Politik abhängig. Denn Hungersnöte sind durch falsche Politik verursacht und das nicht nur in China, sondern auch in Haiti und weiten Teilen Afrikas, denn Menschen können überall leben, von arktischer Kälte, bis tropischer Wärme, erst wenn die Verhältnisse durch äußere Machtverschiebungen verändert werden, dann muss man Zwangsabtreibungen und Umsiedlungen, ohne Rücksicht auf die Bevölkerung vornehmen. Das sind Auswüchse, die nicht zu entschuldigen sind.

    MfG. Rainer
  10. #99

    Erstaunt

    Ich bin äußerst erstaunt über die vielen sinnvollen Kommentare zu dem Thema hier. Ich dachte erst ich muss doch mal lesen was die Leute so über das Thema schreiben. Aber siehe da, viele sehen ein, dass es so auf einem Planeten mit beschränktem Raum und beschränkten Ressourcen so nicht weiter gehen kann. Über die Methoden kann man natürlich immer streiten. Aber leider ist unser Species Großteils so uneinsichtig,, dass man vieles nur mit Gewalt bzw. mit Gesetzen regeln kann. Wo man doch denkt, der gesunde Menschenverstand würde auch reichen. Also alle Achtung vielen Lesern hier. Es muss endlich etwas gegen das größte Problem die Überbevölkerung unternommen werden. Sonst gefährden wir uns selbst. Den Planeten und die Individuen auf Ihm haben wir ja schon Großteils erledigt. Ein durch geknallter Primate hat es fertiggebracht einen Planeten innerhalb kürzester Zeit kaputt zu machen. Danke Menschheit.


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