Forum


 

WG-Lexikon: Sorry, aber ich darf nix Schweres heben

CorbisUmzug? Klar helf' ich da - und dann taucht doch wieder keiner auf? Dieses und andere Gesetze des studentischen Zusammenlebens hat Markus Henrik in einem satirischen WG-Lexikon gesammelt: von A wie Aufräumen bis V wie Vegetarier.

http://www.spiegel.de/unispiegel/wun...844718,00.html
  1. #1

    Wo hat sich der Witz versteckt?

    Sommerloch, ok.
    Hört man jedes Jahr wieder. Aber muss sich das nun auch bis in den Spiegel ausbreiten, der einen derart sinnfreien Text ins Netz stellt?
    Weder humorvoll, noch ironisch, nicht witzig, nicht heiter - das gesamte WG Lexikon mit seinen geradezu krampfhaft bemühten Ausflügen in die Welt der (Situations- und WG) Komik wirkt überzogen und uninspiriert. IMHO total daneben - und überflüssig.
  2. #2

    Humorlos...

    Ich wohne selbst in einer WG und kenne die unterschiedlichsten WG-Typen. Die hier geschilderten Fälle sind allesamt witzlos erzählt und arg stereotypisch. Wenn das die Probleme der WG´s sind in denen Herr Henrik bisher gewohnt hat, dann hat er die wahren Dinge entweder nicht erlebt oder empfindet sie als nicht lustig bzw. erzählenswert. Schade... hätte man wirklich mehr draus machen können. So weis man aber wenigstens welches Buch man sich nicht unbedingt zu Gemüte führen muss.
  3. #3

    Das mit dem Umziehen...

    ...trift nicht nur auf WGs zu sondern auf alle sogenannten Freunde und Bekannte...ebenso wie alle anderen Hilfs-Dienstleistungen.....nichts ungewöhnliches...aber die Ausrede mit der Religion fand ich gut.
    Ich bin da humorloser...ich sag einfach ich helfe keinem beim Umzug oder sonst was...mir braucht auch keiner zu helfen (hilft dann nämlich eh keiner). Bringt zwar lange Gesichter aber die Leute wissen jedenfalls woran sie sind.
  4. #4

    wg

    War nicht in einer WG, im Gegensatz zu den angefressenen Kommentaren finde ich die Sprüche lustig (Resthumor).
  5. #5

    Wie es in den Wald schallt, so .....

    Wer in 14 WGs leben mußte, sollte sich fragen, warum er das mußte. Alle in den Texten beschrieben Situationen sind nichts weiter als Reaktionen auf sein eigenes Verhalten. Es gibt wunderbare WGs, mit einem Zusammenhalt und gegenseitigem Respekt, der Familien übertrifft, ohne den Zwang der familiären Beziehung.

    Man lernt in WGs, dass zuerst das Geben steht und dann das nehmen. Seinen Freundeskreis und seine Mitbewohner sucht man sich sorgsam aus. Dann paßt es und man versumpft gemeinsam und hilft sich gemeinsam. Das ist mit Naturwissenschaftlern naturgemäß einfacher als mit egoistischen Sozialpädagogen.

    Wichtiger wäre der Leitfaden, wie man zum gemeinsamen Zsammenleben findet, welche Saktionen wann und warum erfolgreich sind und wie man die passende WG findet. Aber das würde Methoden der Eigenverantwortung beschreiben.
  6. #6

    Ach Du meine Güte

    Wie armselig. Muß man uns jetzt auch noch das Wohnen erklären? Ohne Regeln und Anleitungen sind wir wohl wirklich zu nichts mehr in der Lage...

    Will mich ja nicht beweihräuchern, aber ich lebe seit Mai 2000 dauerhaft in WGs und bislang haben wir das immer sehr erfolgreich hinbekommen. Egal ob mit Dauermitbewohnern über 10 Jahre hinweg oder mit Kurzbewohnern aus aller Welt, die zu Praktika in der Stadt waren. Einen Putzplan gab es nie. Dafür eine Spülmaschine.

    Und um unqualifizierten zynischen Kommentaren vorzubeugen: ich bin weder Langzeitstudent noch arbeitslos.
  7. #7

    Vielleicht lag es an den vielen Umzügen?

    Wer im Alter von 30 Jahren bereits in 14 WGs gewohnt hat, der ist 1-2 mal pro Jahr umgezogen! Vielleicht hatten die Jungs deshalb keine Lust mehr, Kisten zu schleppen?!
  8. #8

    Schwachsinn

    Selten sowas Bescheuertes gelesen!
  9. #9

    Nett

    Also, ich find's ganz witzig. Ausreden, nicht bei einem Umzug helfen zu wollen hat jeder schon mal gehört oder vielleicht auch von sich gegeben. Komisch, dass so wenig Leute ehrlich klipp und klar sagen: "Du, ich hab' einfach keine Lust zu schleppen!"
    Die kleinen Alltagslügen sind nunmal allgegenwärtig, was eigentlich kaum reflektiert wird.








TOP



TOP