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Wettskandal: "Deutsche Profis werden nicht schwach"
DPAEuropol spricht vom größten Wettskandal der Geschichte, und in Deutschland fragt man sich nun: Ist auch die Bundesliga bedroht? Der frühere Verfassungrichter und Wettbetrugs-Experte Udo Steiner sieht keinen Grund zur Sorge: Die deutschen Profi-Ligen seien immun.
http://www.spiegel.de/sport/fussball...-a-881573.html
- #1 05.02.2013 16:19 von
optional
Soweit mir bekannt trifft das eben NICHT für asiatische Wettmärkte zu, neben denen die europ. Buchmacher blass aussehen.SPIEGEL ONLINE: Der Weltverband Fifa verfügt eigentlich über ein "Early warning system", das Wettbewegungen auf der gesamten Welt verfolt. Es hat diesmal offenbar versagt.
So ziemlich jeder europ. Buchmacher bietet Wetten auf Minuten, Ecken, Elfmeter, Torschüsse, etc anSteiner: Die legalen Anbieter in Deutschland lassen nur Wetten auf Halbzeit- oder Endstände zu. Es gibt aber immer mehr junge Wettbegeisterte, die auf Ereignisse wie Ecken oder Elfmeter setzen wollen. Die betätigen sich deshalb auf dem illegalen Wettmark im Internet - und der wird wiederum von Asien aus gesteuert. Das bekommen wir von hier aus kaum in den Griff. - #2 05.02.2013 16:47 vonFALSCH. Nahezu JEDER in Deutschland lizensierte Anbieter bietet ein umfangreiches Angebot an von Ecken, gelben/roten Karten, Toren, Einwürfen, Anstoß, ... in den Sparten Fulltime, halftime, quarter, Zeitpunkt, etc. ...Steiner: Die legalen Anbieter in Deutschland lassen nur Wetten auf Halbzeit- oder Endstände zu.
Zunächst einmal: In Deutschland lizensierte Buchmacher (siehe oben) bieten Ihr Angebot ausschließlich oder teilweise auch im Internet an. Von denen ist auch keiner "von Asien aus gesteuert" und wie gesagt erst recht nicht illegal.Es gibt aber immer mehr junge Wettbegeisterte, die auf Ereignisse wie Ecken oder Elfmeter setzen wollen. Die betätigen sich deshalb auf dem illegalen Wettmark im Internet - und der wird wiederum von Asien aus gesteuert.
Merke:
Asiatische Buchmacher bieten hauptsächlich Wetten auf den Ausgang eines Spiels (Sieg/Niederlage, teilweise mit handicaps) und auf die Anzahl der Tore (größer/kleiner) an. Siehe dazu auch: asianodds.com
Europäische Buchmacher hingegen bieten ein extrem umfangreicheres Angebot an (wie man mir oben teilweise schon beschrieben). Da kann man auf Schneefall zu Weihnachten, auf die Summe der Rückennummer der Torschützen oder Merkels Abtrittsrede wetten.
Also eine indirekte Bestätigung, dass eben der mit weitem Abstand finanzstärkere asiatische Wettmarkt GAR NICHT IM FRÜHWARNSYSTEM BERÜCKTIGT WIRD. In Europa können nur peanuts gesetzt werden, deshalb müsste der Asiamarkt mit rein. Wie will man denn Betrug anhand von Einsätzen ermitteln, wenn dort wo man hinschaut, kaum gesetzt wird?Die betätigen sich deshalb auf dem illegalen Wettmark im Internet - und der wird wiederum von Asien aus gesteuert. Das bekommen wir von hier aus kaum in den Griff.
Wer sollen eigentlich "die Illegalen" sein?
Das deutsche Glücksspielmonopol ist vom EUGh wiederholt für rechtswidrig erklärt worden. Das Festhalten an dem "neuen" Glücksspielstaatsvertrag, welcher im Vorfeld auch wieder unter anderem von EU.Seite bemängelt wurde, ist genauso eine Farce wie das was in SH abläuft. GENAU das sorgt nämlich für eine Kriminalisierung von Kunden und Abwanderung in wirklich illegale Märkte. Vom Rechtsschutz bei Streitigkeiten ganz abgesehen.
Das mkrass schädigende Verhalten einer Mehrheit der Politiker ist schlicht Inkompetenz und Raffgier sowie diverser Seilschaften zur Staatslotterie geschuldet. Mehr nicht. Auf dem Rücken der Kunden die das mit Rechtsunsicherheit und Zusatzkosten zu bezahlen haben.
Das betrifft im Übrigen nicht nur direkt Kunden, sondern auch den Steuerzahler. Nach feststellung der Monopolunzulässigkeit hielt die deutsche Politik nämlich am EU-widrigen Verhalten fest und versagt offline und onlineGeschäfte. Diese gehen seither mit Schadensersatzklagen dagegen vor. Der Steuerzahler zahlt also die ausarbeitung und Durchsetzung und Widerrufung von ohnehin rechtswidrigen Gesetzen, bezahlt Schadensersatz (für entgangene Gewinne) an die Buchmacher und Prozesskosten für Prozesse die von vornhinein nicht gewonnen werden können. Ahja, und Diäten für die Herren Politiker... - #3 05.02.2013 16:48 von
Asien
Die sitzen in Asien, weil dort Wettspiele zum Leben gehören, mehr als sonstwo in der Welt und man dort sicher vor europäischen Behörden ist.
Es soll um 8 Millionen gehen bei 700 Partien. Das sind ca. 11400 pro Spiel. Nicht wirklich viel. - #4 05.02.2013 16:55 von
China
In China wird an einem Wochende mehr Geld auf die zweite
finnische Liga gewettet als in Deutschland im gesamten
Jahr auf die Bundesliga. Beim Pferderennen ist der Umsatz au f der Rennbahn Sha Tin (Hongkong) an einem
Renntag höher als auf allen deutschen Bahnen im Jahr.
Die Chinesen sind ein absolut verzocktes Volk, das kann
man auch nicht verbieten. Unter Mao waren Wetten verboten, gezockt hat man dann auf "Grillen-Wettsingen"
oder Rattenrennen. Der Einsatz war sehr oft die
Leibeigenschaft der eigenen Kinder. Heute wird ein
chinesischer Geschäftsmann leicht Präsident eines maroden finnischen Clubs (z.B.: Rovaniemi), kauft Spieler
aus Sambia und Georgien, setzt die Spieler finanziell unter Druck und bekommt dann die gewünschten Ergebnisse. Ist in unteren Ligen kaum zu verhindern:
Und „der Pate“ ist nicht allein!
An Dan Tans Seite: Wilson Raj Perumal. Der Singapurer sitzt inzwischen (noch) in einem finnischen Gefängnis, in Rovaniemi (60 000 Einwohner). Er war 2011 aufgeflogen, weil er den örtlichen Klub Rovaniemen Palloseura unterwanderte. Er wurde zu zwei Jahren Knast verurteilt. - #5 05.02.2013 18:03 von
Im Bericht sprach man zwar deutlich von 8 Millionen Gewinn allein in Deutschland, so kann man aber Meinung machen.
Gleichzeitig hieß es auch das andere Länder , wie z.B. Italien,der Hauptmarkt seien.
In Deutschland geht man davon aus das 16 Millionen investiert wurden und 8 Millionen Gewinn abgeführt wurden. Also ein Umsatz von 24 Millionen.
Wenn 100 Spiele in D manipuliert wurden, hat man 160.000euro pro Spiel investiert und 240.000euro pro Spiel gewonnen.
Da sieht die Welt schon anders aus.
Etwas ganz anderes sind die 50 Millionen die angeblich ein Oligarch für den Sieg von Petersburg über Bayern im Halbfinale des UEFA Cups bezahlt haben soll.
Natürlich nur ein Gerücht der spanischen Polizei aus abgehörten Telefongesprächen.... - #6 05.02.2013 20:09 von
- #7 05.02.2013 20:49 von
.
Söldnerseelen werden nicht schwach bei Geld?
Bei manchem Abwehrspieler in der BL wäre das Schmieren immerhin noch eine gute Begründung für die grottenschlechten Leistungen. Man stelle sich einmal vor, diese Spieler könnten gar nicht besser spielen. - #8 05.02.2013 21:48 von
- #9 06.02.2013 02:01 von
Welch kühne Aussage
"Deutsche Profis werden nicht schwach"
angesichtes der Skandale in der Vergangenheit muss man sich schon fragen warum und in wessem Interesse ein Fachmann solche Aussagen tätigt.
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