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Wettlauf mit China in Asien: Amerikas neues Reich des Bösen

AFPDie Amerikaner verlagern Kriegsschiffe in den Pazifik, umgarnen Indien als neuen Partner - während China mit Afghanistan kooperiert: Washington und Peking kämpfen in Asien um die Vorherrschaft. Barack Obama geht dabei noch härter vor als seinerzeit George W. Bush.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...837825,00.html
  1. #1

    Wettlauf beginnt erst auf gleicher Höhe

    Ich denke China hat einen berechtigten Aufholbedarf um mit den USA im mindestens gleich ziehen zu dürfen.

    Die Chinesen könnten sogar ohne mit der Wimper zu zücken ihre jährliche Waffen/Armee Ausgaben um Faktoren (100te von %) erhöhen um an das Jahres-Buget der USA hin zu reichen.

    Ja dann kann der Wettlauf. Aber bis dann ist Amerika der Unterdrücker.

    Es geht den Amerikanern und ihrer Industrie vor Allem um die globalen Waffenmarkt Märkte und dem Durchbruch ihrer Waffensystemen auf möglichst vielen Märkten.

    Es ist Zeit für einen gleich starken Gegner um die USA wieder auf dem Boden der Normalität/Diplomatie und Respekts zu bringen. Dringend
  2. #2

    Obama

    sollte mal besser nicht vergessen, dass die Chinesen die Hauptgläubiger seines inzwischen doch sehr maroden Landes sind. China kann den USA schlankerhand den Geldhahn abdrehen. Un dann? - Dann wars das mit den ganzen Flottenparaden im südchinesischen Meer - und nicht nur dort. Wer dann auch immer Präsident ist, wird danach genug in den USA selbst zu tun haben.
  3. #3

    Auch China wird die USA nicht überrunden

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Amerikaner verlagern Kriegsschiffe in den Pazifik, umgarnen Indien als neuen Partner - während China mit Afghanistan kooperiert: Washington und Peking kämpfen in Asien um die Vorherrschaft. Barack Obama geht dabei noch härter vor als seinerzeit George W. Bush.
    China wird es nie auf Augenhöhe mit den USA schaffen.
    Hauptproblem ist die Allmacht der Kommunistischen Partei. Niemand kann heute sagen, wie lange sie dieses Riesenreich mit ihren autoritären Strukturen zügeln kann. Wir haben am Zusammenbruch der UdSSR gesehen, wie schnell ein vermeintlicher Monolith zerfallen kann.

    "China startet von einem extrem niedrigen Niveau. Das Bruttosozialprodukt nimmt zu, was in einem sich entwickelnden Land bei einer Bevölkerung von 1,3 Milliarden Menschen nicht erstaunlich ist. Aber das jährliche Pro-Kopf-Einkommen wächst sehr langsam. Es liegt jetzt in China bei vier- und fünftausend Dollar. In den USA oder auch Deutschland sind es über 40.000 Dollar, etwa das Zehnfache. China ist also immer noch ein ziemlich armes Land.
    ... und bleibt doch weit hinter den Möglichkeiten der USA zurück. Und das nicht nur wegen der Zahl oder Qualität der Waffensysteme. China hat ein immenses strategisches Problem. Es ist umgeben von anderen Großmächten: Indien, Japan, Korea, die Länder Südostasiens und Australien. Alle diese Länder wollen Geschäfte machen mit China, aber ihre Sicherheit von den Vereinigten Staaten garantiert sehen – gegen China. Die Supermacht USA war immer in der glücklichen Lage, keine Großmächte in ihrer Nachbarschaft zu haben." (Robert Kagan im WELT-Interview)
  4. #4

    Zitat von attatroll1 Beitrag anzeigen
    sollte mal besser nicht vergessen, dass die Chinesen die Hauptgläubiger seines inzwischen doch sehr maroden Landes sind. China kann den USA schlankerhand den Geldhahn abdrehen. Un dann? - Dann wars das mit den ganzen Flottenparaden im südchinesischen Meer - und nicht nur dort. Wer dann auch immer Präsident ist, wird danach genug in den USA selbst zu tun haben.
    Das ist ja das Lustige: Dadurch, dass die Chinesen die größten Gläubiger sind, haben die USA China in der Hand. Wenn die USA nun die Druckerpresse anschmeißen und mit Absicht künstlich Inflation antreiben, verlieren die Schulden der USA rapide an Wert, was wiederum den Chinesen nicht gefallen kann, da sich der Wert der Schulden verringert was wiederum Geld kostet.

    Die Schulden Deutschlands nach dem 1. Weltkrieg waren astronomisch. Nach der Hyperinflation betrugen sie nur noch wenige Pfennig.

    Das den Chinesen ganz USA gehört, ist nur ein Teil der Wahrheit.
  5. #5

    Die Wende

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Amerikaner verlagern Kriegsschiffe in den Pazifik, umgarnen Indien als neuen Partner - während China mit Afghanistan kooperiert: Washington und Peking kämpfen in Asien um die Vorherrschaft. Barack Obama geht dabei noch härter vor als seinerzeit George W. Bush.

    USA und China ringen in Asien um die Vorherrschaft - SPIEGEL ONLINE
    Nach den berühmten 'transatlantischen' Werten kommen nun die 'transpazifischen Werte'. Alles dreht sich wie immer um das Reich der Besten und Guten! Kommt den Amis das nicht bald zum Halse raus?
  6. #6

    Zitat von attatroll1 Beitrag anzeigen
    sollte mal besser nicht vergessen, dass die Chinesen die Hauptgläubiger seines inzwischen doch sehr maroden Landes sind. China kann den USA schlankerhand den Geldhahn abdrehen. Un dann? - Dann wars das mit den ganzen Flottenparaden im südchinesischen Meer - und nicht nur dort. Wer dann auch immer Präsident ist, wird danach genug in den USA selbst zu tun haben.
    Und dann, genau das ist der Punkt. Wie wollen die Chinesen wenn es hart auf hart kommt ihre Forderungen eintreiben? Wenn es zu einem offenen Konflikt mit den Amerikanern käme, dann wären die chinesischen Forderungen plötzlich ziemlich wertlos und dazu würde China noch einen sehr wichtigen Absatzmarkt verlieren.
    China kann den USA zwar wirtschaftlich schaden, aber es würde sich dabei selbst mit in den Abgrund reißen.
    Der Großteil der chinesischen Bevölkerung ist immer noch sehr arm und wird nur durch das starke Wirtschaftswachstum ruhig gehalten.
    Bei einem offenen Konflikt mit den USA würde die chinesische Wirtschaft wahrscheinlich kollabieren und die internen Spannungen würden voll ausbrechen. Dann ist die chinesische Armee mehr damit beschäftigt im eigenen Land für Ordnung zu sorgen.
    Der Hauptgrund warum die USA sich im Pazifik stärker engagieren, ist einfach dass viele Nachbarländer sich durch China bedroht fühlen und gleichzeitig mit den USA verbündet sind.
  7. #7

    Ambivalente Politik Chinas gegenüber Amerika und Europa

    Zitat von Hermes75 Beitrag anzeigen
    Wie wollen die Chinesen wenn es hart auf hart kommt ihre
    Forderungen eintreiben?
    Wenn es zu einem offenen Konflikt mit den Amerikanern käme,
    dann wären die chinesischen Forderungen plötzlich ziemlich wertlos
    und dazu würde China noch einen sehr wichtigen Absatzmarkt
    verlieren.
    ...
    Der Hauptgrund warum die USA sich im Pazifik stärker engagieren,
    ist einfach dass viele Nachbarländer sich durch China
    bedroht fühlen und gleichzeitig mit den USA verbündet sind.
    Die Volksrepublik China hat in den letzten 25 Jahre
    einen fundamentalen wirtschaftlichen Transformationsprozess
    hinter sich gebracht. Das chinesische BIP wurde mehr als
    vervierfacht und die Wirtschaft wurde modernisiert.

    Im Inneren ist das Land aber vielfach politisch gespalten.

    China wandelt sich militärisch vermehrt von einer Kontinentalmacht
    hin zu einer echten See- und Luftmacht.

    Der Taiwan Konflikt zeigt zugleich das ambivalente und oft
    überhöhte chinesische Souveränitäts- und Machtverständnis.
    Das ist auch eine Folge des wachsenden politischen Einflusses
    der militärischen Elite der VBA seit neunziger Jahren.

    Die Streitkräfte Chinas verfolgen offen imperialistische Ziele
    und wollen die Wiedervereinigung Chinas. Den Zusammenhalt
    des Landes wollen sie bewahren und bekämpfen rücksichtslos
    separatische Tendenzen in Taiwan, Tibet, der Provinz
    Innere Mongolei, der Mandschurei und in den Grenzregionen.

    Fazit: Wir wissen nicht wie der Kampf um Macht und Ressourcen
    zwischen Partei und Militärelite in China ausgehen wird.
    Der chinesische Drache gefährdet die regionalen Stabilität
    in Asien. Bzgl. China gibt es zu viele Illusionen und
    Wunschdenken seitens des Westens, da wird es ein ganz
    böses Erwachen in nicht allzu ferner Zeit geben.
  8. #8

    Gründe erforschen und benennen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Amerikaner verlagern Kriegsschiffe in den Pazifik, umgarnen Indien als neuen Partner - während China mit Afghanistan kooperiert: Washington und Peking kämpfen in Asien um die Vorherrschaft. Barack Obama geht dabei noch härter vor als seinerzeit George W. Bush.

    USA und China ringen in Asien um die Vorherrschaft - SPIEGEL ONLINE
    Nach der Implosion der Sowjets hätten die Amerikaner ihre Stützpunkte in Asien massiv ausbauen müssen - der Zug ist aber abgefahren ; die Amis haben ihre Mittel im Nahen und Mittleren Osten versenkt ( gut für Israel - schlecht für die Handlungsfähigkeit der usa ; siehe Mearsheimer - ( schon wieder ? oh ja ! ) ) .


    Fassen wir zusammen :

    Nordkorea ( de facto eine chinesische Kolonie ) testet Kernwaffen und Interkontinentalraketen - Reaktion der yankess : gleich Null ( die Clinton hat mal ein paar Träger ins Südchinesische Meer geschickt - Resultat : Agenturmeldungen : China kann jeden Träger punktgenau treffen .

    Die usa provozieren ( schießen einen defekten us Satelliten ab - versuchen damit den Chinesen zu beeinrucken - funktioniert aber nicht : auch der Chinese kann "Weltraumfahrt" unterbinden . Schon wieder ein Patt .

    usw usw - siehe janes.com und stratfor ( viel Polemik )

    Analysiert man die militärische Stärke beider Länder wird rasch klar : der Chinese kann den Amerikaner im Zweifelsfall in Schach halten .

    ( Abgesehen von direkten militärischen Auseinandersetzungen mit den entsprechend unschönen Bildern kann der Chinese Söldner kaufen um Suez , Malakka und andere Seewege zu blockieren - der Chinese ist clever - und er hat viel Personal ) .
  9. #9

    Wunschdenken

    Chinas Führung befindet sich nicht "in einer Phase des instabilen Übergangs", sondern sie ist, was sie immer war und sein wird: Eine Piratenbande, die auf jede Rechtstaatlichkeit pfeift und ihren Willen, mangels glaubwürdiger Argumente, mit Gewalt durchzusetzen bereit ist.

    Die USA verhüten, dass diese Leute ihre Raffgier stillen werden. Dafür muss man den Amerikanern nicht nur danken, sondern sie in jeder möglichen Weise unterstützen.


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