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Wettlauf mit China in Asien: Amerikas neues Reich des Bösen

AFPDie Amerikaner verlagern Kriegsschiffe in den Pazifik, umgarnen Indien als neuen Partner - während China mit Afghanistan kooperiert: Washington und Peking kämpfen in Asien um die Vorherrschaft. Barack Obama geht dabei noch härter vor als seinerzeit George W. Bush.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...837825,00.html
  1. #50

    Zitat von Regulisssima Beitrag anzeigen
    Meinen Sie denn, dem Arzt wäre es ein Vergügen, Geschlechtskrankheiten zu bekämpfen ?
    Er tut diese auf Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Gesellschaft, so, wie die geistig fortschrittliche Welt verpflichtet ist, Vernunft und Logik bis nach China, Russland und Iran zu bringen.
    Öhm .. welche geistig fortgeschrittene Welt doch gleich noch?

    Die Mächte Europas?
    Die noch vor nicht mal 100 Jahren heillos in tiefstem Imperialismus verstrickt waren, ständig irgendwelche Militärdiktaturen am Start hatten und dann aus DEM STAAT in ihrer Mitte heraus den Kontinent mit einem unglaublich barbarischen Krieg überzogen?

    Oder die Macht auf der anderen Seite des Atlantiks, die bis dato nicht wirklich eine gefestigte Zentralregierung hat, deren Präsidenten und sonstige Vertreter im eigenen Lande schnell mal erschossen werden können und die sich nur durch die Ruhigstellung der Massen mit Verblödung und materiellen Gütern einigermaßen stabil hält?

    Was für eine Arroganz!
  2. #51

    Zitat von testthewest Beitrag anzeigen
    Jo, das bedeutet aber auch, dass China zugesehen hätte/hat was Hitler und Stalin taten.

    Die USA sind nicht perfekt, aber ohne die USA als Hegemon ginge auf der Welt ein Blutvergiessen los, wie es noch nie da gewesen ist.
    Dann würde wie im Mittelalter die Fürsten in Europa wieder jede Nation ausrechnen ob sie ihre Nachbar einnehmen kann.
    Die Drohung der USA unterdrückt solch Verhalten, unterdrückt auch all zu aggressives Verhalten von Diktatoren.
    Dazu gehört allerdings auch, ab und an mal die Drohungen wahr zu machen.

    Wer behauptet: Es geht nur um Öl!!
    Der möge bitte mal erklären, warum die USA soviel Geld für einen Krieg und Besatzung ausgeben, wenn sie mit dem gleichen Geld alle Ölförderung im gleichen Zeitraum hätten aufkaufen können.
    Natürlich geht es nicht um Öl, seltene Erden, geostrategische Stellungen oder politische Umwälzungen. Es geht lediglich um Demokratie und Menschenrechte. Die USA geben soviel für Krieg aus, damit ihre WElteroberungsstrategie auch aufgeht. Ausserdem profitiert der militärisch-industielle Komplex.

    Woher wissen Sie, dass es "ohne die USA als Hegemon ginge auf der Welt ein Blutvergiessen los, wie es noch nie da gewesen ist"?

    Haben Sie simuliert? Oder können Sie es plausibel darlegen? Ich denke, das wird einem die ganze Zeit erzählt, damit US-Einsätze legitimiert werden. Warum haben USA die ganze Welt in Kommadozentrale unterzeilt? Woher nahmen sie sich dieses Recht? Hat das UN beschlossen? Oder können USA manchmal an UN vorbeientscheiden? Wenn ja,woher nehmen sie dieses Recht?
  3. #52

    Zitat von Regulisssima Beitrag anzeigen
    Das Einzige, das China anscheinend noch zum prefekten Glück fehlt, ist ein Rechtsstaat mit einer legitimen Staatsführung, die logisch-rational entscheidet und das ganze Piratenpack in den Knast sperrt.

    41.DerKritische heute, 13:28 Uhr
    Aber anders als Japan ist China eine Grossmacht mit Potential, fast endlosen Devisen, und enormer Motivation und Arbeitsmoral und extrem vielen Menschen.
    Vielleicht wollen die Chinesen unser System aber nicht,
    und glauben, das ihr System besser ist für ein Milliardenvolk.
    In China wäre die deutsche Bevölkerung nur eine kleine
    Volkgruppe mit eigenen Spielregeln, Kultur und Schaffenskraft.
    Ich glaube so sieht man das in China auch.
    Seien wir ehrlich, im Prinzip wären wir dort nur die Zecke
    am Arsch eines Elefanten:-)
  4. #53

    Zitat von Hank Hill Beitrag anzeigen
    und die USA auf dem Weg nach unten. Die letzten 30 Jahre, angefangen mit Reagan haben Amerika immer mehr zu einem "land of the fee, home of the slave" gemacht. Viele leben mittlerweile von Gehaltscheck zu Gehaltsscheck. Der Abscheu der reichen Amerikaner gegenueber den zu kurz gekommenen, arbeitslosen oder einfach armen Mitbuerger ist einfach nur noch widerlich. Obama mit seinem Ivy League Background haelt seine Hand schuetzend ueber Wall Street und die Spender seiner Wahlkampfkampagnen. Leider sind viele Wahlberechtigte in den USA nicht in der Lage komplexere Themen zu verstehen, es geht mehr um Personen als um offene Fragen. China's Fuehrung hingegen mit ihrem cleveren Mix aus alten Strukturen und kapitalistisch ausgerichtetem Gewinnstreben hat ein gutes Rezept gefunden. Ein Land mit dieser Einwohnerzahl zu lenken ist nicht gerade einfach. Die chinesische Mittelschicht (z.zt. ca. 300 Millionen) wird mehr und mehr den Bedarf bestimmen.Wir (Deutschland) sind ganz gut in China aufgestellt. Es ist faszinierend zu beobachten wie China sich den Platz, den es vor langer Zeit mal hatte zurueck holt, und wie die andere Grossmacht durch Gier, Aggression und imperialem Streben immer mehr kaputt geht.
    Ich war mal kurz zu Besuch dort. Was mich besonders
    beeindruckt hat, ist diese Leistungsbereitschaft und
    dieser Hunger nach Bildung und etwas erreichen zu wollen.
    Da wird noch Vieles entstehen hatte ich den Eindruck.
  5. #54

    überall ist China drin

    Da werden sich die Amis aber schwer tun um China in die Knie zu zwingen. Denn die amerikanische Gesellschaft ist am Ende sobald die Chinesen aufhören, an den "Feind" Waren zu exportieren. Dann läuft in den USA nix mehr, kein Auto rollt vom Band und kein Konsumartikel steht mehr in den Kaufhausregalen.
    Die Amis haben diesen Krieg verloren, noch ehe sie ihn begonnen haben.
  6. #55

    Ahnungslos und laut dabei!

    Zitat von testthewest Beitrag anzeigen
    Wahrscheinlich schon. Aber genauso wie damals westeuropa gebettelt hat, nicht zum Russenfraß zu werden, möchten nun die kleineren Länder in SO-Asien nicht China geopfert werden.
    Zu der Sache mit den Russen:
    bevor Sie wieder das Märchen auftischen, daß die Sowjetarmee nur durch permanente Abschreckung von einer Invasion in Westeuropa abzuhalten war: ist Ihnen eigentlich nie in den Sinn gekommen, daß die SU - nachdem praktisch ihr Kernland durch ein faschistisches Regime 'aus dem Westen' niedergebrannt wurde - ein gewisses Sicherheitsbedürfnis hatte.
    Und deshalb Ruhe, Stabilität und vor allem Verläßlichkeit an seinen Grenzen und mit strategischer Weitsicht darüberhinaus wünschte?

    Und nicht den vielbeschworenen Kommunismus auf militärischem Wege nach Frankreich oder Portugal exportieren wollte?!

    Wie kommen Leute wie Sie eigentlich immer dazu, eine solche These immer als selbstverständlich anzunehmen?
    Stand das bei Ihnen so platt im Geschichtsbuch?
  7. #56

    Zitat von Regulisssima Beitrag anzeigen
    Meinen Sie denn, dem Arzt wäre es ein Vergügen, Geschlechtskrankheiten zu bekämpfen ? Er tut diese auf Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Gesellschaft, so, wie die geistig fortschrittliche Welt verpflichtet ist, Vernunft und Logik bis nach China, Russland und Iran zu bringen.
    Die "geistig fortschrittliche Welt" ist doch nicht einmal in der Lage, Vernunft und Logik in den USA oder in Europa zu fördern bzw. zu erhalten. Bei Ihrem Bild handelt es sich also nicht wirklich um einen Mediziner, sondern um einen quacksalbernden Homöopathen.
  8. #57

    Zitat von Persiflist Beitrag anzeigen
    Die "geistig fortschrittliche Welt" ist doch nicht einmal in der Lage, Vernunft und Logik in den USA oder in Europa zu fördern bzw. zu erhalten. Bei Ihrem Bild handelt es sich also nicht wirklich um einen Mediziner, sondern um einen quacksalbernden Homöopathen.
    Stimmt, man sollte erst bei sich selbst anfangen.
    In einem gesunden Körper, wohnt auch ein gesunder Geist,
    sagt man auch in China.
  9. #58

    China wird die USA nie überholen

    Zitat von friedland1809 Beitrag anzeigen
    dass sogenannte BIP, eine Zahl für "das Volk" ist, um es zu beruhigen ?

    In den USA leben nach letzten Angaben, von 310 Millionen Einwohnern, ca. 48 Millionen von der "Wohlfahrt" ?

    Also ca. 1/6 der Bevölkerung. Seit 2008, dem Beginn der Krise in den USA, ist doch überall eine breite Verarmung gerade des bisherigen "Mittelstandes" zu beobachten, .....

    Also, in China ist gerade das Gegenteil zu beobachten
    Im Gegenteil!
    Auch wenn man den Gini-Koeffizienten betrachtet, sieht es für China ganz schlecht aus. Je höher der Gini-Koeffizient, desto ungleicher ist die Einkommensverteilung.
    So liegt der Gini-Koeffizient in den skandinavischen Länder etwa bei 4, in Deutschland bei 4,3, Japan bei 3,4 und in den USA bei 6,7.
    China landet weit abgeschlagen bei 10,7 - was heißt das die Enkommensverteilung dramatisch ungleicher ist als in Europa, Japan oder in den USA!
  10. #59

    Die USA müssen besser werden

    Ein Problem ist, wenn ein Staat überwiegend selbstsüchtige Machtinteressen verfolgt und diese mit allen Mitteln durchzusetzen versucht: mit Geld, Versprechungen, ... und zur Not auch Drohungen und Krieg (schlauerweise mit Casus belli). Echte Zusammenarbeit sieht anders aus. Der Iran ist bei einigen Ländern beliebter als die USA, weil der Iran ehrliche Zusammenarbeit zum Guten und auch eigenständigen Fortschritt anderer Länder will. Die USA haben definitiv ein Problem mit ihrer jüngeren Vergangenheit: wer die Wahrheit kennt, dürfte den USA sehr mißtrauen.

    Die USA müssen sich daher erstmal ehrlich einen besseren Ruf erarbeiten und da können sie gleich mal in Syrien anfangen und damit aufhören, die gewalttätige Opposition zu unterstützen. Eine Aufhebung der Anti-Iran-Sanktionen wäre auch ein gute Idee - beides ist sowieso unvermeidlich aber wenn die USA das initiieren, können sie ihren Ruf verbessern. (alles imho)


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