Forum


 

Wettlauf mit China in Asien: Amerikas neues Reich des Bösen

AFPDie Amerikaner verlagern Kriegsschiffe in den Pazifik, umgarnen Indien als neuen Partner - während China mit Afghanistan kooperiert: Washington und Peking kämpfen in Asien um die Vorherrschaft. Barack Obama geht dabei noch härter vor als seinerzeit George W. Bush.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...837825,00.html
  1. #40

    Peak Oil ist längst vergessen

    Zitat von testthewest Beitrag anzeigen
    Wer behauptet, es geht nur um Öl, der möge bitte mal erklären, warum die USA soviel Geld für einen Krieg und Besatzung ausgeben, wenn sie mit dem gleichen Geld alle Ölförderung im gleichen Zeitraum hätten aufkaufen können.
    Amerika ist unter Obama zum Öl- und Gas-Selbstversorger geworden. Seit 2011 sind die USA wieder Netto-EXporteur von Öl- und Gasprodukten. Die riesigen neuen Funde im Mittelwesten machten erst im vergangenen Monat die Umkehrung zweier großer Pipelines möglich, die bisher importiertes Öl von Montreal und Houston nach Chicago brachten. Jetzt fließt amerikanisches Öl zum Atlantik und zum Golf von Mexiko.
  2. #41

    Zitat von Fidel Castro Beitrag anzeigen
    Ich erinnere mich noch an Zeiten, in denen in einem Spiegel-Beitrag die baldige Übernahme der USA durch das aufstrebende Japan vorhergesagt wurde.
    Bald darauf trat eine unerklärliche Stagnation in Japan ein, aus der sie bis heute nicht mehr so richtig herausgekommen sind.
    Das war natürlich Blödsinn.
    Aber anders als Japan ist China eine Grossmacht
    mit Potential, fast endlosen Devisen, und enormer
    Motivation und Arbeitsmoral und extrem vielen
    Menschen.
  3. #42

    ei!

    Zitat von Till.Wollheim Beitrag anzeigen
    Wenn zwei Staaten militärisch gleich stark sind, dann ist der Kreditnehmer - also hier die USA - der stärkere. Sie können einfach die Rückzahlung der Kredite verweigern. Was kann dann China machen. Zudem könnten sie ihre Grenzen für Importe von China dicht machen - es würde keine dramatischen Auswirkungen haben - für die USA. Wohl aber für China. Deren Heißluft-Wirtschaft würde sofort zusammenbrechen und eine Revolution ausbrechen!
    Till
    Mal im Ernst - und mit Verlaub:
    so habe ich mir das in der Grundschule auch immer vorgestellt.
  4. #43

    Wie im Spiel.....

    ....jeder der schon mal "Risiko" gespielt hat, weiss doch, dass es nun mal das Ziel ist die Welt zu "befrieden". Wenn man das Spiel durchspielt geht es gar nicht anders, weil man immer damit rechnen muss dass irgendein anderer Mitspieler seine Machtposition (die bei eigenem Verharren natürlich wächst) im nächsten Zug ausnutzt. Die USA haben in den letzten Jahren nicht umsonst (und keineswegs nur des Öls wegen) im Nahen Osten ihre Position gestärkt - ob es nun mit direkten Interventionen war oder mit Regime-zersetzenden Mitteln (wie jetzt in Syrien). Es ist geopolitisch wichtig für die USA dort alle Möglichkeiten zu haben (auch Militärbasen). Das hört sich schrecklich an, all dieses militärische Machtgehabe, wie ein Rückfall in den kalten Krieg... doch ist die Frage, was denn die Alternative wäre ? China und Russland rücken enger zusammen und versuchen einen Gegenpol zu den westlichen Mächten zu bilden. Natürlich wäre es schön, wenn alle Welt in friedlichem Nebeneinander das Leben achten und genießen könnte - ohne diese Welt weiter auszubeuten. Doch dies ist wohl noch lange fern der Realität. Die traurige Wirklichkeit ist, dass ein einstmals als "Messias" gefeierter Präsident, sich eine natürliche Härte aneignen muss, wenn er (und vor allem sein Land, Imperium, Weltbild) denn nicht vorzeitig aus diesem Spiel aussteigen will.
  5. #44

    Dogma

    41.DerKritische heute, 13:28 Uhr
    Aber anders als Japan ist China eine Grossmacht mit Potential, fast endlosen Devisen, und enormer Motivation und Arbeitsmoral und extrem vielen Menschen.
  6. #45

    Dogma

    Das Einzige, das China anscheinend noch zum prefekten Glück fehlt, ist ein Rechtsstaat mit einer legitimen Staatsführung, die logisch-rational entscheidet und das ganze Piratenpack in den Knast sperrt.

    41.DerKritische heute, 13:28 Uhr
    Aber anders als Japan ist China eine Grossmacht mit Potential, fast endlosen Devisen, und enormer Motivation und Arbeitsmoral und extrem vielen Menschen.
  7. #46

    Zitat von UnitedEurope Beitrag anzeigen
    Das ist ja das Lustige: Dadurch, dass die Chinesen die größten Gläubiger sind, haben die USA China in der Hand. Wenn die USA nun die Druckerpresse anschmeißen und mit Absicht künstlich Inflation antreiben, verlieren die Schulden der USA rapide an Wert, was wiederum den Chinesen nicht gefallen kann, da sich der Wert der Schulden verringert was wiederum Geld kostet.

    Die Schulden Deutschlands nach dem 1. Weltkrieg waren astronomisch. Nach der Hyperinflation betrugen sie nur noch wenige Pfennig.

    Das den Chinesen ganz USA gehört, ist nur ein Teil der Wahrheit.
    Stimmt. Ca. 10 % gehören den Araber.
  8. #47

    Zitat von testthewest Beitrag anzeigen
    Jo, das bedeutet aber auch, dass China zugesehen hätte/hat was Hitler und Stalin taten.
    Die USA sind nicht perfekt, aber ohne die USA als Hegemon ginge auf der Welt ein Blutvergiessen los, wie es noch nie da gewesen ist.
    Dann würde wie im Mittelalter die Fürsten in Europa wieder jede Nation ausrechnen ob sie ihre Nachbar einnehmen kann.
    Die Drohung der USA unterdrückt solch Verhalten, unterdrückt auch all zu aggressives Verhalten von Diktatoren.
    Dazu gehört allerdings auch, ab und an mal die Drohungen wahr zu machen.[/quote]

    Das sehe ich gänzlich anders. Der zweite Weltkrieg war zu einem guten Teil das Produkt der Intervention durch die USA, die im ersten Weltkrieg ihre Kredite an Frankreich und GB absichern wollten, welche zu verlieren drohten.
    Die mangelnde Durchsetzungsfähigkeit Woodrow Wilsons gegenüber den Chauvinisten von Versailles führte dazu, dass Europa zu einem Pulverfass wurde und Deutschland komplett destabilisiert wurde.

    Ich bin ein Freund der Amerikaner, es ist das einzige westliche Land, das noch cohones besitzt.
    Und die Amerikaner sind äußert gut darin, ihre Geschichte zu verkaufen, so dass noch immer viele Menschen glauben, die hätten nie Kolonien gehabt.
    Tatsache ist, dass die Osteuropäer von Hitler zu Stalin vom Regen in die Traufe kamen und die Amerikaner nichts dagegen taten.
    Die Nazis waren gestoppt, Stalin aber - dank Lend-Lease vor dem Zusammenbruch der SU gerettet - durfte fröhlich weiter morden.
    Und es gab durchaus genügend hochrangige US-Militärs, die gerne direkt mit den Soviets weitergemacht hätten.


    Tatsache ist auch, dass es die USA waren, die im Opiumhandel in China mitmischten. Und dass es amerikanische Schiffe waren, die Japan durch Kanonenfeuer zur wirtschaftlichen Öffnung zwangen.
    Haben Sie mal ein chinesisches Schiff auf amerikanische oder europäische Häfen feuern sehen? Oder in geschichtlichen Aufzeichnungen davon gelesen?


    Die Maßstäbe, anhand derer China im Westen gerne gemessen wird, sind schon reichlich absurd.
    Gott verbiete, dass 1/5 der Weltbevölkerung das eigene Militär verkleinern, reformieren und technologisch modernisieren wollen.
    Das Recht auf moderne Waffen und "power projection" haben nur westliche Länder!
  9. #48

    Doppelmoral ist eine fiese Denkstörung! Evtl. Arzt aufsuchen!

    Zitat von Regulisssima Beitrag anzeigen
    Chinas Führung befindet sich nicht "in einer Phase des instabilen Übergangs", sondern sie ist, was sie immer war und sein wird: Eine Piratenbande, die auf jede Rechtstaatlichkeit pfeift und ihren Willen, mangels glaubwürdiger Argumente, mit Gewalt durchzusetzen bereit ist.

    Die USA verhüten, dass diese Leute ihre Raffgier stillen werden. Dafür muss man den Amerikanern nicht nur danken, sondern sie in jeder möglichen Weise unterstützen.
    Haben Sie gesehen mit welchen Summen im US-Wahlkampf umher geworfen wird? Das soll eine demokratische Präsidentenwahl sein? In USA regiert ebenfalls eine Piratenbande, die das Schiff USA schon seit einigen Jahrzehnt unter ihrer Piratenflagge hält. Und natürlich regelt USA alles diplomatisch und nicht it Gewalt.
  10. #49

    China ist auf dem Weg nach oben,

    und die USA auf dem Weg nach unten. Die letzten 30 Jahre, angefangen mit Reagan haben Amerika immer mehr zu einem "land of the fee, home of the slave" gemacht. Viele leben mittlerweile von Gehaltscheck zu Gehaltsscheck. Der Abscheu der reichen Amerikaner gegenueber den zu kurz gekommenen, arbeitslosen oder einfach armen Mitbuerger ist einfach nur noch widerlich. Obama mit seinem Ivy League Background haelt seine Hand schuetzend ueber Wall Street und die Spender seiner Wahlkampfkampagnen. Leider sind viele Wahlberechtigte in den USA nicht in der Lage komplexere Themen zu verstehen, es geht mehr um Personen als um offene Fragen. China's Fuehrung hingegen mit ihrem cleveren Mix aus alten Strukturen und kapitalistisch ausgerichtetem Gewinnstreben hat ein gutes Rezept gefunden. Ein Land mit dieser Einwohnerzahl zu lenken ist nicht gerade einfach. Die chinesische Mittelschicht (z.zt. ca. 300 Millionen) wird mehr und mehr den Bedarf bestimmen.Wir (Deutschland) sind ganz gut in China aufgestellt. Es ist faszinierend zu beobachten wie China sich den Platz, den es vor langer Zeit mal hatte zurueck holt, und wie die andere Grossmacht durch Gier, Aggression und imperialem Streben immer mehr kaputt geht.








TOP



TOP