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Wettlauf mit China in Asien: Amerikas neues Reich des Bösen

AFPDie Amerikaner verlagern Kriegsschiffe in den Pazifik, umgarnen Indien als neuen Partner - während China mit Afghanistan kooperiert: Washington und Peking kämpfen in Asien um die Vorherrschaft. Barack Obama geht dabei noch härter vor als seinerzeit George W. Bush.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...837825,00.html
  1. #110

    Zitat von ricocoracao Beitrag anzeigen
    China braucht doch nur ihre Dollar Devisen auf den Markt werfen, dann gehen in den USA die Lichter aus. Die Chinesen benehmen sich in Afrika gegenüber den Partnerländern auf jeden Fall besser und setzen auf Kooperation statt Konfrontation. Das konnte die USA auch mal, bis sie von innen vergiftet wurden und gewissen Kreisen die Macht überlassen haben. Diese Kreise treiben die USA nun seit 2001 in einen Krieg nach den anderen, aber die Bevölkerung wird glücklicherweise langsam wach.
    Denken Sie mal für fünf Cent nach: Was passiert wohl mit China wenn das Land seine USD-Reserven auf den Markt wirft und so eine Währungskrise auslöst? Kleiner Tipp: Die chinesische Währung ist an den USD gekoppelt und die USA sind nach der EU der zweitwichtigste Handelspartner Chinas. Gehen in den USA "die Lichter aus", folgt China unmittelbar nach, weil die export-orientierten Unternehmen reihenweise pleite gehen.
    China hat zwar ein hohes BIP-Wachstum, aber gemessen an der Bevölkerung ist es immer noch ziemlich gering. Das BIP/Kopf (kaufkraftbereinigt) beträgt nur 1/6 des US-Wertes!
    In absoluten Zahlen ist das BIP der USA immer noch doppelt so hoch wie das Chinas.
    Das Wachstum Chinas ist das Ergebnis einer geradezu parasitären Geldpolitik und der rücksichtslosen Ausbeutung der eigenen Bevölkerung und Umwelt. China wird noch sehr unter den Nebenwirkungen seines Booms zu leiden haben...
  2. #111

    Der Unterschied ist der,...

    Zitat von f.a.g. Beitrag anzeigen
    kommen mir irgenwie bekannt vor , war das in Zusammenhang mit der DDR so in den 70-ern ?? Autosuggestion oder nur gestörte Wahrnehmung oder beides zusammen !?
    dass die gescheiterten "Planwirtschaften" nach dem Prinzip Stalins, die "volle Planbarkeit aller Ressourcen vorsahen". Man ging davon aus, auch die Leistungen eines JEDEN Handwerker, über die "Planbüros", wäre Steuerbar. Da dies sich aber nicht mit dem EGO des Menschen verträgt, musste es schief gehen.

    Deng hat dieses Hemmnis in China vor 30 Jahren erkannt und beseitigt.
    Eine "gelenkte" sozialistische Marktwirtschaft, scheint wie es aussieht, doch der "Herrschaft der Milliardäre", überlegen zu sein ?

    Warten wir mal noch 2 bis 3 Jahre ab, dann wird es noch offensichtlicher.
    Schon der deutsche Soziale Marktwirtschaftler Ludwig Erhard definierte "... die Produktion von Gütern ist die Bedingung, das Volkswohl zu heben...".

    Das bisherige westliche Modell der Neocons, "Reichtum zu schaffen ohne Produktion", hat sich nur füe die Milliardäre ausgezahlt, gesteuert von der City, nicht für die Bewohner der USA oder EU. Wie sieht es denn da gerade aus ?
    12 Flugzeugträgergruppen, bis 1941 waren es die Schlachtschiffe, Hood, Bismark, Prince of Wales, Repulse usw....?

    100 Jahre, sind auch eine lange Zeit, oder ?
  3. #112

    Es ist närrisch zu glauben, daß man das kommende Ringen VS-Amerikas mit China um die Weltherrschaft mit dessen kalter Konfrontation mit dem marxistischen Rußland vergleichen könne; und dies schon allein, weil China mit 1,3 Milliarden Menschen um ein vielfacher stärker ist wie VS-Amerika und anders als das marxistische Rußland durchaus über bedeutende Verbündete verfügt; wovon der russische Rumpfstaat der wichtigste ist und anders als das marxistische Rußland vermag China den VS-Amerikanern ihre Verbündeten abspenstig zu machen. Hinzu kommt die große wirtschaftliche Abhängigkeit, welche die chinesische Regierung geschickt für ihre politischen Ziele zu nutzen versteht; und überhaupt sind viele der VS-amerikanischen Vasallen oftmals nur noch ein leerer Name, was besonders auf Frankreich und England zutrifft, welche schon lange aufgehört haben Großmächte zu sein. Während Chinas Bündner, Brasilien und Indien (dessen Wahl den Streit in vieler Hinsicht bestimmen wird, da ohne Indien VS-Amerika nicht die nötigen Kräfte gegen China aufbieten können wird), durchaus auf dem Weg zu einer eigenen Großmachtstellung sind; und durch Brasilien vermag es China den VS-Amerikanern in ihrem Hinterhof Lateinamerika schwer zu schaffen zu machen. Daß es sich die VS-Amerikaner mit einem Dutzend minderer Mächte wie Persien oder Venezuela ebenfalls mutwillig verdorben haben, wird ihnen bei einem Entscheidungskampf nichts nützen.
    Militärisch ist für VS-Amerika ebenfalls wenig zu gewinnen: Sofern sich China gegen einen atomaren Erstschlag hinreichend gewappnet hat und darauf deutet alles hin, so wird die Atombombe die VS-Amerikaner in Asien kein zweites Mal retten. Im wesentlichen läuft es wohl darauf hinaus, ob die höhere technische Stufe der VS-Waffen die Massen Chinas zu neutralisieren vermag und hier läßt der Koreakrieg den Ausgang schon erahnen; denn China vermochte es in selbigen die VS-Amerikanern in den Winterlagern mit großen Truppenmassen zu überfallen und aus dem Norden zu verdrängen, obwohl diese die völlige Luftherrschaft innehatten. Die höheren Verluste kümmern China wenig, denn zum einen hat China sehr viel mehr Menschen und kann daher leichter in einer Schlacht 1 Million Soldaten verlieren wie die VS-Amerikaner 100,000 und vermag zuletzt auch mehr Verluste moralisch zu ertragen.
    Wobei in Korea China noch immer durch zahllose innere Wirren und Bürgerkriege, die Aussaugung durch die fremden Mächte seit dem Opiumkrieg und nicht zuletzt den japanischen Einfall von 1937 geschwächt war; und gerade Japan hat gezeigt, daß es asiatische Mächte durchaus vermögen innerhalb weniger Jahrzehnte die entsprechenden technischen, wirtschaftlichen und industriellen Lücken zum Abendland zu schließen und namentlich die 30 Jahre, in denen die Reformen von Kaiser Deng wirken konnten und China Ruhe und Wachstum erfuhr, dürften hier die Gewichte sehr entscheidend verschoben haben. Denn heute verfügt China über eine schlagkräftige Flotte und Luftwaffe, welche den VS-Amerikanern Meer und Himmel nicht mehr ungestört überlassen wird; und es ist nicht auszuschließen, daß es China vermag in sehr kurzer Zeit diesen sogar eine überlegene Stärke zu geben, dank seiner großen Industriekapazität. Denn anders als das marxistische Rußland oder VS-Amerika wird China kaum im Frieden mehr rüsten wie im Krieg, da es nicht überfallen oder überrascht werden kann, weil ein Anmarsch der VS-Amerikaner mit dem Gros ihrer Streitkräfte zur Überwältigung Chinas nicht unbemerkt bleiben kann.
  4. #113

    ich auch .................

    Zitat von bert_marco Beitrag anzeigen
    Ich lebe auf den Philippinen, und wenn die USA hier stärker präsent sind, werde ich mich definitiv sicherer fühlen.
    ...
    Importzoll auf chinesische Waren von 100%, bis die wieder auf ein erträgliches Maß geschrumpft sind, und zwar in allen westlichen Ländern., anstatt deren militärische Aufrüstung dauerhaft zu finanzieren.

    Ich selbst vermeide mittlerweile "Made in China", wo auch immer es geht.
    in vielen punkten sicherlich richtig. nur, was deutschland betrifft, wer exportieren will muss auch importieren. das geht nicht anders.

    der umgang der chinesen ist wie beschrieben und oft noch viel schlimmer. chinesische botschafter benehmen sich in manila wie die abgesandten des kaisers. chinesische firmen brechen gesetze am laufenden meter. so werden z.b. mineralien in kleinstminen ausgebeutet und mit hilfe lokaler politiker direkt nach china geschmuggelt. unter der letzten, arroyo-regierung, war das moeglich. die chinesen hatten die regierung einfach gekauft. aquino laesst sich das nicht mehr gefallen. richtig so. nur machen kann er auch wenig/nichts.

    und auf den philippinen chinesische waren zu boykottieren ist wohl so gut wie unmoeglich.

    otto, manila/philippines
  5. #114

    Zitat von Regulisssima Beitrag anzeigen
    Meinen Sie denn, dem Arzt wäre es ein Vergügen, Geschlechtskrankheiten zu bekämpfen ?
    Er tut diese auf Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Gesellschaft, so, wie die geistig fortschrittliche Welt verpflichtet ist, Vernunft und Logik bis nach China, Russland und Iran zu bringen.
    In jenen Ländern war bereits Vernunft, bevor es die USA überhaupt gab.
    Reden Sie kein Blech!
  6. #115

    Zitat von DerKritische Beitrag anzeigen
    Anders als die USA, die in fast jedes Land weltweit,
    wo es was zu holen gibt, militärisch einfallen wenn das
    Land sich nicht ihrem Willen beugt, hat China sich in seiner
    ganzen Geschichte sich lediglich um sein sein eigenes
    Land gekümmert.
    Auch heuert China keine Oppositionskräfte in anderen
    Ländern an, um andere Länder zu destabilisieren, um
    sich dort genehmen Vasallen heranzuzüchten.
    Wer weiss, vielleicht machen sie das aber in Zukunft. Am Besten gleich in den USA.
  7. #116

    Und was ist jetzt der Unterschied,

    Zitat von wibo2 Beitrag anzeigen
    Jedenfalls ist der Dollar bestimmt besser werthaltig als der Euro!

    Der Wert des Dollar ist durch das Privateigentum der Amerikaner und
    durch die weltweiten Ölreserven, insoweit sie im Einflußbereich
    der US Streitkräfte sind, u.a.m.ganz gut abgesichert.
    (Vrgl. Petrodollar)

    Oben zitierte Aussage von Forist radeberger78 ist falsch, obwohl
    ich das hier im Forum immer wieder zu sehen bekomme. Durch
    ständige Wiederholung wird diese Behauptung nicht wahrer!
    MfG wibo2
    zu meiner Aussage. Flugzeugträger -> Öl -> Dollar versus Wirtschaftskraft->Euro mehr hab ich auch nicht behauptet. Das die USA ihre Schulden mit Bomben zahlen, hat man ja am Beispiel Libyens hinreichend beobachten können. Übrigens scheint das Beispiel Schule zu machen wenn man Frankreich und GB so anschaut. Im Iran und in Syrien hat man da schon einen Riegel vorgeschoben.
  8. #117

    optional

    Die immer rücksichtsloseren Interessen Pekings dort treibt Anrainer wie Vietnam, die Philippinen, Malaysia, Indonesien und Brunei - Taiwan ohnehin - in die schützenden Arme der US Navy. Ist dieser Satz grammatisch richtig?


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