Deutschland steht ein Traumwochenende bevor:*Experten*prognostizieren für viele Regionen Temperaturrekorde - und fürs ganze Land Sonne satt.*Wetterdaten aus 110 Jahren*ermöglichen einen Ausblick auf den gesamten Oktober.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...789118,00.html
Ach komm, hm, und trotzdem hat es die Welt überlebt, komisch.....
Gut, dann war es ihm in Braunschweig zu warm, da ist er halt nach München, da es kühler war und genügend Wasser gab. In weiser Voraussicht, dass das Wasser knapp werden würde, kann man ja das Schmelzwasser von den Bergen als Reserve benutzen.....
Was Sie auch anbringen, ich werde es weder erleben, das Deutschland komplett versandet, noch das es komplett überflutet wird. Ich bleibe dabei, ich brauche kein schlechtes Wetter und vor allem keinen Winter!
Nein, muß es überhaupt nicht. Das ist ein völlig normales Oktoberwetter, wie es alle paar Jahre in Deutschland vorkommt. Den Begriff "Goldener Oktober" gibt es übrigens nicht ganz zufällig schon seit Jahrhunderten in der deutschen Sprache.
Solche unwissenschaftliche Denkweise sollte Ihnen wiederum wirklich Angst machen.Das ist doch ein klarer Beleg für die nahende Klimakatastrophe, durch den Menschen verursacht.
Das gegenwärtige Wetter ist kein Beleg für irgendwas - außer daß wir im Moment (endlich!) mal wieder gutes Wetter haben.
Gegenfrage: Wenn Sie diesen warmen, schönen Oktober für einen Beleg für die nahende Klimakatastrophe halten - für was bitteschön halten Sie denn dann den diesjährigen Sommer?
Einen Beleg für eine nahende neue Eiszeit????
Vor ca. 1000 Jahren wurde auf Grönland Traubensaft aus Johannisbeeren gekeltert. (Die Insel heißt übrigens auch nicht zufällig Grönland, also "Grünland" - als die Wikinger dort landeten, war es da nämlich ziemlich grün... Und sie nannten die Insel "Vinland", nach dem Wort "vin" für die Johannisbeere.)Oder sollte die Klimakatastrophe auch angenehme Seiten haben?
Die letzten 500 Jahre haben wir in Europa in einer Kaltperiode gelebt - jetzt wird's halt wieder wärmer. Was ist daran grundsätzlich auszusetzen? Gar nichts. Millionen Europäer reisen übrigens Jahr für Jahr ans Mittelmeer oder auf die Kanaren, weil es da viel wärmer ist als hier. Oder wandern sogar aus, weil ihnen das miese Wetter hier oben auf die Nerven geht.
nein
in Deutschland beträgt der Unterschied dadurch immerhin 0,7°
http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitrei...CLINO-Perioden
Morgen früh starte ich meine Radtour nach Stettin! War eh schon den ganzen miesen Sommer lang raufgeschoben worden...
Ach ja, und übrigens September und Oktober waren schon immer sehr schön und puddelig warm, wenn der August oder gar der ganze Sommer zuvor unter aller Sau waren. Mit Klimawandel hat das nix zu tun. Auch nicht der Dezember 1985 als ich in kurzem Hemd mit dem Rad in Köln bei wunderschönen 20°C zur Uni fuhr. Sowas hat es Ende des 18. Jahrhunderts im Rheinland schon mal gegeben.
...ruft das hervor, wenn man in den Tropen lebt.Zitat von SPON
Seit jetzt fast 30 Jahren rund ums Jahr erlebte Tagestemperaturen
zwischen 30 und 40 Grad sind die Basis fuer das muede Laecheln.
Und ja es gibt hier auch des Nachts Temperaturen von 23 Grad und etwas weniger.
Das ist dann gefuehlt nahe Null Grad, denn weiter geht es nicht gegen Null.
Also bannig kalt, wie der Hamburger sich bibbernd ausdruecken wuerde.
Ueberigens, auch hier wird es kaelter.
Waren die Tagesspitzen in den 90iger Jahren in den warmen Trocken- und Regenzeiten
zwischen 35 und 40 Grad, so werden diese Werte seit ca. dem Jahr 2000 nicht mehr erreicht,
sondern pendelten sich zwischen 30 und 35 Grad ein.
Aber das bestaetigt natuerlich den Erwaermungsvorgang der Erde,
so wie ihn die Klimakirche penetrant verkuendet.
Odel mal medizinisch gesehen, hat sich das Klima vielleicht nur temporaer erkaeltet. ??
Dann aber nichts wie ins Bett mit dem Klima.
Gruss aus Saigon
George
Waren Sie denn überhaupt schon mal in anderen Klimazonen? Langsam beginne ich, daran zu zweifeln. Ich selbst habe über 20 Jahre vorwiegend in den Tropen verbracht, allerdings glücklicherweise meist in regenreichen Gebieten. Wenn der Regen dort einmal ausbleibt, hat das noch viel ernstere Konsequenzen, als das bisher in Mitteleuropa zu spüren gewesen ist. Daß Sie den Wassermangel so auf die leichte Schulter nehmen, schreibe ich Ihrer Unerfahrenheit zu.
Übrigens lag die Grube Messel vor Jahrmillionen auch nicht auf einer Breite von 49°55'N. Fahren Sie einmal mit dem Finger auf dem Globus auf diesem Breitengrad nach Westen oder Osten - bis zu den Alëuten bzw. Kamchatka...
Endlich sagt es mal Jemand. Ich bin immer wieder überrascht, welche Rückschlüsse von vielen Laien gezogen werden. Es geht schon rein aus der Definition von Klima (30 Jahre gemitteltes Wetter) hervor, dass ein Einzelereignis total irrelevant ist, um Aussagen über solch großskalig-langfristige Entwicklungen zu machen. Was viele Studien wiederum zeigen ist, dass wir in Zentraleuropa in Zukunft wohl mit mehr Extremwetterereignisse rechnen müssen.
Ich finde es gefährlich, wenn Leute zu allem eine Meinung haben - aber zu kaum etwas Fachwissen. In diesem Fall sollte man vorsichtig mit seinen Äußerungen sein.
Weiter oben gab es noch eine etwas zynische Bemerkung über 30° im Winter und den daraus resultierenden Mangel an Wasser. Natürlich verdunstet mehr Wasser bei höheren Temperaturen und das wird global durchaus ein Problem werden, wenn die globale Mitteltemperatur weiter ansteigt. Es befindet sich nur ein Bruchteil des Gesamtwassers der Erde (ich möchte niemanden mit Zahlen langweilen...) in der Atmosphäre oder in uns verfügbarer Form (Grundwasser z.B.). Der Rest ist "unbrauchbar" im Ozean oder in Eisform. Durch die Erwärmung werden sich diese Anteile dahingehend verlagern, dass mehr Wasser in der Atmosphäre vorhanden sein wird, dementsprechend weniger in nutzbarer Form für Tiere und Pflanzen.
Besonders schlimm werden Regionen wie Afrika betroffen sein, die jetzt schon keine ausreichende Wasserversorgung haben (es fahren riesige Schiffe mit Wasser durch die Welt - jetzt schon!).
Nächster Punkt: der "Glaube and den Klimawandel". Glauben kann man in der Kirche - hier wird gewusst! Und auch wenn einschlägige ölverarbeitende Unternehmen Studien in Auftrag geben, die das Gegenteil beweisen sollen (und auch tun, schließlich würden die Firmen dafür kein Geld zahlen), so sind sich 99% der Klimatologen einig, dass der Mensch erheblich zum Treibhauseffekt beiträgt. Wenn jetzt Kommentare kommen wie "aber nur 3-4%, also ist das egal!" - dann kann ich nur sagen: wüssten Sie wie kalt die Erde OHNE natürlichen Treibhauseffekt wäre? Eben. Und nur ein paar Prozent Beitrag des Menschen - der erwiesen ist - haben enorme Folgen, was sich in Temperatur und Bodenfeucht etc. auswirkt.
Dies ist jedenfalls definitiv der falsche Anlass über Klimaentwicklungen zu sprechen. Fakt ist: dieses Wochenende wird es warm werden und wer mag, sollte dies geniessen. Dass es Menschen wie mich gibt, die sich nciht so sehr daran erfreuen ist nur normal. Und dass es diese Sonnenanbeter gibt, gehört wohl auch dazu.
Nicht ganz richtig. Grønland wurde von Erik dem Roten hauptsächlich so genannt, um Siedler anzulocken. Da es damals noch keine Webcams gab, sahen diese erst als sie dort waren, wie es dort wirklich aussah.
Und als Vinland wurde das amerikanische Festland bezeichnet, das heutige Labrador, und der Name kommt vom altnordischen "vin", was "Weide" oder "Wiese" bedeutet, nicht vom heutigen norwegischen "vin" für "Wein".
Aha. Und vor allem in Griechenland und Spanien freuen sie sich auch ganz doll über den mangelnden Niederschlag, wenn ihnen alle Jahre wieder ihre Länder abfackeln. Dem Touri ist das natürlich egal, fährt er eben dahin, wo es mal nicht brennt, und kommt erst wieder, wenn das Land wieder aufgebaut ist.
Verbringen Sie doch vor dem endgültigen Auswandern mal probehalber ein paar Jahre in den Tropen. Sie werden sich wundern, wie sich Ihre Meinung ändern wird. Ich habe das getan, und bin jetzt froh, daß ich trotz all dem Mist hier in Deutschland nicht ausgewandert bin.
Und jetzt verbringe ich meine Freizeit lieber in Skandinavien.