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"Wetten, dass..?"-Gezänk: Gottschalk kontert Elstner-Kritik

DPAThomas Gottschalk schlägt zurück. Sein "Wetten, dass..?"-Vorgänger Frank Elstner hatte ihm im SPIEGEL vorgeworfen, als Moderator der Show oft keine vernünftigen Fragen gestellt zu haben. Die Vorwürfe seien falsch, sagt Gottschalk. Außerdem habe er nie einen journalistischen Anspruch gehabt.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,856145,00.html
  1. #1

    Keine TV-Koryphäe

    Thomas Gottschalk ist meiner Ansicht nach keine TV-Koryphäe wie Frank Elstner.Er ist zwar ein begnadeter Moderator, jedoch mit unsymphatischen Tendenzen wie ich finde.
  2. #2

    Genau

    Es scheint hier zwischen den beiden alten Herren ein Problem bei der Definition "journalistische" Tätigkeit zu geben. Elstner versteht darunter, dass man sich für seine Gäste oder auch Wettkandidaten interessiert. Gottschalk empfindet das schon als Zumutung, da er sich nie für etwas anderes als sich interessiert hat.
    Eine Wette gefiel ihm dann, wenn er erzählen konnte, wie er damals ....
    Ein Gast gefiel ihm dann, wenn er beweisen konnte, dass er sebst weltbekannt ist.
    Gäste, Wetten und Komoderatorin waren für Gottschalk immer nur Kulisse für sein Selbstbild. Darum ist jetzt sein Aufschlag bei Superstar so hart, um im Fernsehen zu sein verrät er alles, was er über Jahre als ethische Monstranz vor sich hertrug.
  3. #3

    bravo spiegel online! ich hoffe ihr berichtet heute auch noch etwas über bettina wulff und den ausschlag an ihrem fuß!
  4. #4

    Gotschalks Anspruch ist DSDS

    alles andere war Blendwerk. Aber ist doch alles gut er hat endlich sein Ziel erreicht.
  5. #5

    Ruhestand/Gottschalk

    Der alte Mann sollte zu Hause bleiben, denn keiner will ihn mehr sehen. Er liebt sich doch selbst.
  6. #6

    Unheimlich wichtiges Thema

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Thomas Gottschalk schlägt zurück. Sein "Wetten, dass..?"-Vorgänger Frank Elstner hatte ihm im SPIEGEL vorgeworfen, als Moderator der Show oft keine vernünftigen Fragen gestellt zu haben. Die Vorwürfe seien falsch, sagt Gottschalk. Außerdem habe er nie einen journalistischen Anspruch gehabt.

    Thomas Gottschalk wehrt sich gegen Kritik von Frank Elstner - SPIEGEL ONLINE
    Da müssen wir dran bleiben!!
  7. #7

    "Wetten, dass..?"-Gezänk

    Die Überschrift sagt in der Tat schon alles - Gezänk, sonst nichts! Wie im Kindergarten. Und das von zwei alten Männern (Elstner 70, Gottschalk 62), die beide jetzt schon länger und endgültig mit dieser Show nichts mehr zu tun haben!

    Frank Elstner ist zwar immer noch regelmäßig als TV-Moderator tätig, zum Glück aber vorwiegend nur im SWR, wo er jüngeren Generationen mit seiner spießbürgerlichen Art nicht auf die Nerven gehen kann. Es ist aber irgendwie traurig, dass Elstner sich noch heute - trotz seiner langen TV-Erfahrung - immer noch an der einzig guten Idee hochzieht, die er je hatte!

    Was jetzt noch von Elstner kommt (und von Gottschalk dann natürlich retour) ist alles nur Altherrengezänk ohne jeden Sinn und Zweck. Und wer (oder ob überhaupt einer) von beiden damit letztendlich die "Nase vorn" haben wird, interessiert mich genauso viel, wie Elstners damalige Show gleichen Titels das ZDF Publikum interessiert hat...
  8. #8

    Ich mag Kritik.

    Aber Kritik sollte - auch im Nachhinein - konstruktiv sein.

    Hätte Elstner Beispiele vorgebracht, Fragen genannt die er selbst gestellt hätte, wäre seine Meinung noch diskussionsfähig gewesen.

    So sind seine Sticheleien wirklich nur die Gedanken eines alten Hundes an vergrabene und nicht wieder gefundene Knochen.

    Mich persönlich haben Gottschalks Gäste selten interessiert.
    Aber ich vermute, dass Elstner diese Gäste sicherlich nicht zu sich auf die Couch bekommen hätte.
  9. #9

    zum Artikel vom 16.09.

    Trotz der drohenden Gefahr, von übereifrigen Moralisten gescholten zu werden, muss ich doch etwas zu dem Artikel von gestern zu diesem Thema loswerden, bei dem die Kommentarfunktion leider ncht möglich ist. Dieser enthält nämlich eine in meinen Augen grandiose Aussage.
    Es heißt dort, dass Markus Lanz von einem Bereichsleiter der ARD mit der Begründung abgelehnt worden sei, er würde ihn an einen Kellner in einem Wiener Kaffeehaus erinnern. Diese Aussage trifft für mich, gerade was Wetten, dass angeht, den Nagel auf den Kopf.
    Wenn man zur Polizei ginge,um ein Phantombild eines ca. 1,80 m großen, dunkelhaarigen Mannes erstellen zu lassen, würde ich es für nicht unwahrscheinlich halten, wenn man ein Bild von Markus Lanz bekäme. Mehr "08/15" geht nun wirklich nicht. Gerade in einer Show wie Wetten, dass braucht man eine Person, die außergewönlich ist. Wer will denn am Samstagabend die immergleichen Antworten auf die immergleichen Fragen von den berühmten Gästen hören, die sowieso in jedem beliebigen anderen Medium zu lesen sind. Gerade unkonventionelle oder auch unsinnige Fragen, die Auch mal Vereirrung stiften, sind da doch viel spannender und zeigen die Gäste von einer bisher unbekannten Seite.
    Mit Markus Lanz wird die Show meiner Meinung nach jedoch absolut vorhersehbar werden.








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