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West-Papua: Die letzte Schlacht der Steinzeitkrieger
AFPIn West-Papua kämpfen Rebellen mit Blasrohren und Pfeil und Bogen gegen eine hochgerüstete Armee. Doch Indonesien denkt nicht daran, die rückständige Region in die Unabhängigkeit zu entlassen - sie ist reich an Bodenschätzen. Der blutige Bürgerkrieg eskaliert.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...847713,00.html
- #1 06.08.2012 08:24 von
- #2 06.08.2012 08:54 von
- #3 06.08.2012 10:26 von
Kolonialmacht Indonesien
Schon bald werden die indigenen Papua eine ethnische Minderheit im eigenen Land sein.
Die USA setzen in Indonesien fort was in Nordamerika erfolgreich war.
Die Transmigration genannte Politik Indonesiens wird nicht nur in Papua angewandt, sondern in vielen Landesteilen Indonesiens.
Auch die ursprünglich hinduistische Bevölkerung der Insel Bali besteht heute zu fast 50% aus vorwiegend muslimischen Migranten.
Militär und Polizei sind "offiziell" in Drogenhandel und Schutzgelderpressung involviert.
Der Islam wird mit Unterstützung durch Polizei, Militär und ausländische Kräfte zunehmend radikalisiert.
Gleichzeitig ist Indonesien per Staatsdoktrin Pancasila ein Gottesstaat der Naturreligionen oder gar Atheismus nicht zuläßt.
Denn "alle Indonesier sind geeint im Glauben an den einen allmächtigen Gott".
Diese Fakten sind in Indonesien allgemein bekannt und unumstritten.
Westliche Medien berichten jedoch fast nur positiv über Indonesien.
Dieser Spiegel Artikel ist eine der seltenen Ausnahmen.
Allerdings sind die Papua schon längst keine "Steinzeitkrieger" mehr und die letzte Schlacht wird heute sicher noch nicht ausgefochten.
Sehr problematisch ist die Tatsache, dass die "Steinzeitkrieger" offiziell natürlich Mitglieder einer terroristischen Vereinigung sind. - #4 06.08.2012 10:43 von
Guter Artikel,
dem jedoch am Ende die Aufforderungen fehlen:
1. UN Verurteilung der Annektion von West-Papua
2. Resolution für Unabhängigkeit und wenn von den Papuas gewünscht Anschluß an Papua Neuguinea.
Ich möchte gerne sehen, wer dagegen stimmt ausser Indonesien.
Ich empfehle das Buch "Ruf des Dschungels" von Sabine Kuegler, welches vor allem einen Einblick in die Gefühlswelt der Papuas beinhaltet sowie ihr (nachfühlbares) Heimweh. - #5 06.08.2012 10:47 von
Erst wenn der letzte Baum gerodet.....
so beginnt eine Weissagung der Cree Indianer. Wenn man verfolgt was auf dier Welt alles dem schnöden Mammon unterworfen wird, kann diesem Planeten nichts besseres passieren als das Aussterben des Homo Sapiens oder dessen Nachfolger.
- #6 06.08.2012 10:48 von
Wir kommen in Frieden,
im Austausch für Bodenschätze und vergiftete Böden bringen wir US-Dollar, Coca-Cola und die beste Demokratie die man sich für Geld kaufen kann... - #7 06.08.2012 10:57 von
Wie aus dem Mauser geschossen
"Die USA setzen in Indonesien fort was in Nordamerika erfolgreich war."...Ich fragte mich gerade wie lange es brauchen würde bevor der erste Anti-USA Spruch erscheint. Ich musste nicht lange warten.
- #8 06.08.2012 11:00 von
79.000 Tonnen Gold?
2005 haben die wirklich 79.000 Tonnen Gold geförder?
Also 79.000.000kg Gold, bei einer Dichte von 8,93kg/dm³ wird daraus ein Würfel von 8,8m Kantenläng...
Gute Fördermenge, wenn man bedenkt das das gesamt geförderte Gold der Welt einen Würfel von ca. 20m Kantenlänge erreicht. - #9 06.08.2012 11:01 von
Gegenseite hören?
Na da hat SPON ja mal wieder eine tolle Underdog- Story fürs Sommerloch ausgegraben. Für alle die von Syrien bereits gelangweilt sind oder die einseitige Berichterstattung nicht mehr glauben. Ist ja legitim, aber: Kommt in dem ganzen Artikel auch mal die indonesische Seite zu Wort? Oder wird hier vielleicht Populistisch und einseitig berichtet?
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