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Wertpapiere: Luxemburgs Notenbank beichtet Bewertungspanne

Nutzen Banken den Umweg über Luxemburg, um fragwürdige Sicherheiten bei der*EZB zu hinterlegen? Das Brisante: Die Luxemburger Notenbank bewertet Tausende Papiere, die in Frankfurt gegen frisches Geld eingetauscht werden können. Die Verantwortlichen im Großherzogtum räumen nun Fehler ein.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...799986,00.html
  1. #40

    Zitat von diwoccs Beitrag anzeigen
    Klar, die 40.000 kommen nach Luxembourg weil die Gehälter höher sind und kaufen dann damit in Trier ein. Das ist in allen Grenzgebieten so.
    Der Dienstleistungssektor in LUX braucht Mitarbeiter, um die wohl überwiegend deutsche Klienten betreuen zu können. Luxembourg hat eine eigene Universität ?
    Deutsche, die ihr Geld nach Lux bringen, können es besser gleich in
    D lassen: das Bankgeheimnis ist nicht existent.
  2. #41

    Zitat von Clemenson Beitrag anzeigen
    Nicht umsonst hat Latsis die Papiere seiner Bank von der Schweiz nach Luxemburg umgebucht um dort an billiges EZB Geld zu kommen....

    Junken, allen voran, muss auf einer risigen Gold und 'short' Euro Position sitzen ... sonst ist das Verhalten der Luxemburger nicht zu erklären.
    Naja, wenn der Euro auseinderbrechen sollte, oder nur teilweise, man denke da an den Auschluss aus der Euro Zone von Griechenland und anderen Laendern (Spanien, Portugal und villeicht auch Italien?), dann wuerde, oder besser gesagt muesste der Euro eigentlich durch die Decke gehen (soll heissen steigen)

    Also besser Long Euro Positionen aufbauen (Euro Futures, Euro Calls etc)
  3. #42

    Interpretationsprobleme ?

    Warten wir doch zuerst auf eine offizielle Stellungnahme der EZB ab ehe hier Leute fremdenfeindliche oder eher gesagt luxemburgischfeindliche Kommentare abgeben !

    Ich könnte mir gut vorstellen, dass dieser Artikel zustande kam durch ein Interpretationsmissverständnis des Autors dieses Textes.

    Sowieso muss ich als Luxemburger (Nichtdeutscher) feststellen, dass die Qualität des Investigations- und Recherchejournalismuns des Spiegels bei nicht deutschen Themen stark nachgelassen hat und eher auf "Bild Niveau" zusteuert.
  4. #43

    Zitat von diwoccs Beitrag anzeigen
    Klar, die 40.000 kommen nach Luxembourg weil die Gehälter höher sind und kaufen dann damit in Trier ein. Das ist in allen Grenzgebieten so.
    Der Dienstleistungssektor in LUX braucht Mitarbeiter, um die wohl überwiegend deutsche Klienten betreuen zu können. Luxembourg hat eine eigene Universität ?
    Deutsche, die ihr Geld nach Lux bringen, können es besser gleich in
    D lassen: das Bankgeheimnis ist nicht existent.
    1. Ja , Luxemburg hat eine eigene Universität
    2. von wegen überwiegend deutsche Kunden . Sonst kämen ja nicht jeden Tag 80.000 Franzosen und 40.000 Belgier .
    3. Das Bankgeheimnis , welches durchaus noch existent ist , ist nicht der Hauptgrund warum deutsches Geld in Luxemburg liegt . Man muss sich aber fragen weshalb es denn da liegt , wenn's nichts bringt .
  5. #44

    Zitat von panda Beitrag anzeigen
    Sie lügen sich selbst in die Tasche. Man darf vermuten, dass Sie keine Kinder haben und Ihnen die Zukunft deshalb leidlich egal ist.
    Fakt ist, dass sich Luxemburg für die Zukunft massiv verschuldet hat. Luxemburg muss also zweierlei schaffen. Das immense Schuldenwachstum der Vergangenheit verlassen und außerdem den gewaltigen Schuldenturm der Zukunft abbauen.
    Dass dies gelingt, darf getrost bezweifelt werden.


    Kein Wunder, wenn man auf Pump der zukünftigen Generationen lebt. Die Griechen dachten genauso - heute wissen sie alle, dass man auf Kosten der Zukunft nicht leben sollte.
    ... ich mit den Luxemburgern bei diesen Zukunftsschulden auch nicht:
    Die «wahren» Sünder in der Euro-Zone (Wirtschaft, Aktuell, NZZ Online)
    Die Dramatik der Graphik scheint Ihnen nicht bewusst zu sein.

    Interessant wäre die Zusammensetzung der Arbeitsplätze. Es darf vermutet werden, dass ein Großteil davon das Bankwesen betrifft. Inzwischen wissen wir alle leidgeprüft, dass ein Großteil der Bankaktivitäten nicht der Gesellschaft nützt sondern schadet. Ein Großteil der Banken erzeugt lediglich bunte Luftballone, zum Schaden von uns allen.
  6. #45

    Zitat von panda Beitrag anzeigen
    Sie lügen sich selbst in die Tasche. Man darf vermuten, dass Sie keine Kinder haben und Ihnen die Zukunft deshalb leidlich egal ist.
    Fakt ist, dass sich Luxemburg für die Zukunft massiv verschuldet hat. Luxemburg muss also zweierlei schaffen. Das immense Schuldenwachstum der Vergangenheit verlassen und außerdem den gewaltigen Schuldenturm der Zukunft abbauen.
    Dass dies gelingt, darf getrost bezweifelt werden.


    Kein Wunder, wenn man auf Pump der zukünftigen Generationen lebt. Die Griechen dachten genauso - heute wissen sie alle, dass man auf Kosten der Zukunft nicht leben sollte.
    ... ich mit den Luxemburgern bei diesen Zukunftsschulden auch nicht:
    Die «wahren» Sünder in der Euro-Zone (Wirtschaft, Aktuell, NZZ Online)
    Die Dramatik der Graphik scheint Ihnen nicht bewusst zu sein.

    Interessant wäre die Zusammensetzung der Arbeitsplätze. Es darf vermutet werden, dass ein Großteil davon das Bankwesen betrifft. Inzwischen wissen wir alle leidgeprüft, dass ein Großteil der Bankaktivitäten nicht der Gesellschaft nützt sondern schadet. Ein Großteil der Banken erzeugt lediglich bunte Luftballone, zum Schaden von uns allen.
    1. Ich habe sehr wohl Kinder und das Land arbeitet an Reformen , für Renten wie auch für Sozialausgaben , da die Regierung eingesehen hat , dass etwas geschehen muss . Ob die Zukunftsschulden so hoch sein werden wie dargestellt , darf deshalb bezweifelt werden .
    Die Ratingagenturen sehen das jedenfalls sehr locker , sonst gäbs kein AAA .
    2. 18% Schulden vom PIB , das nennen sie immenses Schuldenwachstum der Vergangenheit ?

    3. Der Grossteil der Arbeitsplätze liegt zwar im Diensleistungssektor , aber nicht im Bankwesen .
    4. Mit ihrer Rente leben Sie auch auf Pump , die zahlt auch in D , die zuküftige Generation .
  7. #46

    Zitat von guylux Beitrag anzeigen
    1. Ich habe sehr wohl Kinder und das Land arbeitet an Reformen , für Renten wie auch für Sozialausgaben , da die Regierung eingesehen hat , dass etwas geschehen muss .
    Jedes Land arbeitet (angeblich) an Reformen. Kaum ein Land schaffte es bisher die Schulden zu verringern – ganz im Gegenteil. Fensterreden – nichts weiter.
    Zitat von guylux Beitrag anzeigen
    Ob die Zukunftsschulden so hoch sein werden wie dargestellt , darf deshalb bezweifelt werden .
    Jeder darf an Statistiken zweifeln. Dies macht man immer dann, wenn man die Wahrheit nicht wahrhaben möchte. Ich habe großes Verständnis dafür. Auch ich träume gerne.
    Zitat von guylux Beitrag anzeigen
    Die Ratingagenturen sehen das jedenfalls sehr locker , sonst gäbs kein AAA
    Richtig – sehr locker. Die Ratingagenturen zimmern sich das zusammen, was sie für (sich) richtig halten - nicht mehr und nicht weniger. Oder hatten Sie vor dem Griechenlanddesaster sehr viel darüber von den Ratingagenturen gehört? Wer sich auf die Ratingagenturen verlässt, der wird am Ende verlassen sein.
    Zitat von guylux Beitrag anzeigen
    2. 18% Schulden vom PIB , das nennen sie immenses Schuldenwachstum der Vergangenheit ?
    Die Graphik scheinen Sie immer noch nicht verstanden zu haben. Mehr kann ich dazu nicht sagen.
    Zitat von guylux Beitrag anzeigen
    3. Der Grossteil der Arbeitsplätze liegt zwar im Diensleistungssektor , aber nicht im Bankwesen .
    Mag sein - ich hatte lediglich eine Vermutung geäußert. Dies ändert aber nichts an den Fakten der Graphik.
    Zitat von guylux Beitrag anzeigen
    4. Mit ihrer Rente leben Sie auch auf Pump , die zahlt auch in D , die zuküftige Generation .
    Dies ist leider richtig. Im Gegensatz zu Ihnen bin ich allerdings hellwach was die Schulden der Zukunft in Deutschland betrifft und rede mir nichts ein.
    Der folgende Artikel gibt uns eine Vorstellung von den deutschen Schulden der Zukunft:
    - Deutschlands zweites Versailles | Cicero Online
    Der Artikel ist zwar aus 2005, hat aber nichts von seiner Bedeutung verloren.

    ... und wenn ich den von mir erwähnten Artikel der NZZ mit den Rängen von Deutschland und Luxemburg ansehe, dann würde mir als Luxemburger angst und bange werden.
    Jedenfalls kein Grund um prahlerisch von den ach so großen Luxemburger Errungenschaften zu sprechen. Ohne Deutsche Steuerzahler, die ihr Geld schwarz oder weiß in Luxemburg anlegen, würde Luxemburg sehr viel ärmer sein.
    … und spricht sich erst mal rum, welche Schuldenlasten der Zukunft von den Luxemburgern geschultert werden müssen, werden die ausländischen Gelder sehr schnell abgezogen werden.
    Die Folgen können Sie sich sehr leicht ausmalen.

    Ich bleibe dabei. Jucker hat sowohl bei der Zukunftssorge im eigenen Land versagt, als auch als Euro-Chefwächter im Euroraum. Er sollte endlich die Konsequenzen ziehen um abtreten. Versager und Schönwetterredner braucht niemand.
  8. #47

    und der Form halber: Stellungnahme der BCL

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nutzen Banken den Umweg über Luxemburg, um fragwürdige Sicherheiten bei der*EZB zu hinterlegen? Das Brisante: Die Luxemburger Notenbank bewertet Tausende Papiere, die in Frankfurt gegen frisches Geld eingetauscht werden können. Die Verantwortlichen im Großherzogtum räumen nun Fehler ein.

    Wertpapiere: Luxemburgs Notenbank beichtet Panne - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Banque centrale du Luxembourg - Mise au point de la Banque centrale du Luxembourg par rapport à* l'article du « Spiegel» du 25/12/2011








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