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Werkverträge: Gewerkschaft prangert "moderne Sklaverei" in Firmen an

dpaSie verdienen noch schlechter als Leiharbeiter und sind deshalb bei den Unternehmen begehrt: In der Ernährungsindustrie steigt laut einer Gewerkschaftsumfrage die Zahl der Beschäftigten mit Werkverträgen. Kritiker warnen vor einem "neuen Modell der Ausbeutung".

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...825319,00.html
  1. #1

    Gut so Spiegel online

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie verdienen noch schlechter als Leiharbeiter und sind deshalb bei den Unternehmen begehrt: In der Ernährungsindustrie steigt laut einer Gewerkschaftsumfrage die Zahl der Beschäftigten mit Werkverträgen. Kritiker warnen vor einem "neuen Modell der Ausbeutung".

    Werkverträge: Gewerkschaft prangert "moderne Sklaverei" in*Firmen*an - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Gut so Spiegel online! Nur so kommt die moderne Ausbeutung ans Tageslicht.
  2. #2

    "In der Ernährungsindustrie"

    Bei Daimler weiss nicht mal der Betriebsrat wieviele Billigarbeiter per Werkvertrag beschäftigt sind, die Infos werden einfach zurückgehalten.

    Diese Werkvertragspest betrifft alle Branchen.
  3. #3

    Fakultäten

    wie Jura (Arbeitsrecht), BWL (Gewinnmaximierung) an unseren Universitäten tragen zu solchen Entwicklungen bei, da in diesen Disziplinen Humanität nicht existent ist bzw. gelehrt wird. Dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn in diesen Unternehmensebenen nur an Arbeits(Menschen)-Ressourcen ausnutzen/ausbeuten gedacht wird.
    Frei nach dem Motto "Unterm Strich zähl ich/mein Erfolg"
    Hauptsache ich komme weiter auf dem Rücken der anderen.
  4. #4

    Ach und das fällt den Jungs in der NGG jetzt erst auf?
    Arbeiten in Deutschland lohnt sich schon lange nicht mehr.

    40 Std/Woche Malochen gehen, und dann noch aufstocken müssen durchs Amt.
    Ist doch ein Trauerspiel.

    Aber immer fleissig die CDU weiter wählen, die setzen alles auf die sogenannten Minijobs, weil solche Leute aus der Arbeitslosen-Statistik fallen.

    Oder besser noch, wählt die SPD...Hartz4 v2.0 inc.
  5. #5

    Wissen Sie ueberhaupt,

    Zitat von sukowsky Beitrag anzeigen
    Gut so Spiegel online! Nur so kommt die moderne Ausbeutung ans Tageslicht.
    was ein Werkvertrag ist ?

    Wenn Sie nicht nach Anwesenheit, sondern nach Leistung bezahlt werden.

    Gegenbeispiel: Sie kommen zum Fleischer, der beraet Sie 3 Minuten und nimmt Ihnen dann fuer 500g Wurst das Geld ab. Sie stellen fest, dass es nur 300g sind. Der Fleischer sagt, Sie wurden aber exakt 3 Minuten beraten. Wieviel Wurst Sie dafuer bekommen, sei Glueckssache und Sie koennten ja wegbleiben, wenn Ihnen das nicht passt.

    Aber Sie sollten aufpassen, dass Ihnen die Gewerkschaft der Fleishcverkaeufer nicht demnaechst nur noch 250g Wurst fuer 3 Minuten Beratung gibt, wenn Sie zuviel Krach machen.


    Merken Sie was ? Jede Leistung, die Sie kaufen, ist defacto ein Werkvertrag oder eben eine Warenlieferung. Mit Dienstvertraegen wollen Sie nix zu tun haben, wetten ?

    Ist also nur fair. Allerdings sollte die Bezahlung angemessen sein. DAS aber hat nix mit Werkvertraegen zu tun. Aber Werkvertraege machen Gewerkschaften ueberfluessig....
    Geändert von ( um Uhr)
    Häuser werden nicht auf Sand gebaut und Träume nicht auf Ausreden.
    Du bist der Architekt Deines Lebens. Du bist der Autor Deiner Erfolgsstory - niemand sonst.
  6. #6

    Völliger Unsinn...

    Zitat von havau60 Beitrag anzeigen
    wie Jura (Arbeitsrecht), BWL (Gewinnmaximierung) an unseren Universitäten tragen zu solchen Entwicklungen bei, da in diesen Disziplinen Humanität nicht existent ist bzw. gelehrt wird. Dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn in diesen Unternehmensebenen nur an Arbeits(Menschen)-Ressourcen ausnutzen/ausbeuten gedacht wird.
    Frei nach dem Motto "Unterm Strich zähl ich/mein Erfolg"
    Hauptsache ich komme weiter auf dem Rücken der anderen.
    die Werkverträge sind die logische Antwort auf unseren völlig überregulierten Arbeitsmarkt und die unersättliche Gier der Verbraucher nach billigen Lebensmitteln!
    Die Ausbeutung der Arbeitnehmer ist demnach nur die logische Konsequenz aus der "Geiz ist geil-Mentalität" der Verbraucher. Die wissen zwar sehr gut, dass es nicht ganz ok ist, nur auf den preis zu schielen, aber wenn der Preis stimmt, dann wird die Ausbeutung (übrigens im Falle der Schlachthöfe nicht nur die Ausbeutung der Menschen) gerne in Kauf genommen.

    Bedenkt man nun, dass die Mehrzahl der Verbraucher auch noch - zumindest potentiell, weil abhängig Beschäftigte - Gewerkschaftsmitglieder sind, schliesst sich hier der Kreis: Schön mit dem Finger auf andere zeigen, aber selbst zumindest mitverantwortlich sein.
    Diese Doppelmoral ist schon fast lächerlich. Nicht die Juristen sind schuld, sondern die Verbraucher! Würde die soziale Verantwortung den Markt interessieren - sie wäre längst da. Aber statt die Wurst in der kleinen (aber relativ teuren) Fleischerei nebenan zu erwerben, gehts ab in den Discounter! Jeder halbwegs belesene Mensch kennt die Zusammenhänge zwischen Lohndumping und Minimalpreisen!
    Schade nur, dass die Tiere unter den heutigen Schlachthofbedingungen noch mehr leiden als der mensch selsbt. Im Gegensatz zu uns können die Tiere nicht einnmal was dafür!
  7. #7

    Zitat von Xenocow Beitrag anzeigen
    Ach und das fällt den Jungs in der NGG jetzt erst auf?
    Arbeiten in Deutschland lohnt sich schon lange nicht mehr.

    40 Std/Woche Malochen gehen, und dann noch aufstocken müssen durchs Amt.
    Ist doch ein Trauerspiel.

    Aber immer fleissig die CDU weiter wählen, die setzen alles auf die sogenannten Minijobs, weil solche Leute aus der Arbeitslosen-Statistik fallen.

    Oder besser noch, wählt die SPD...Hartz4 v2.0 inc.
    Nein, Arbeit lohnt sich echt nicht mehr. Man selbst geht durch die Ausbeutungsmaschinerie deutscher Arbeitgeber und Unternehmer kaputt, füttert aber Reiche, die dann noch reicher werden und mit ihrem unehrlichen Geld das Land zerstören, indem sie noch tiefere soziale Gräben graben.
    Nein, arbeiten lohnt sich nicht.
    Ich selbst will auch um keinen Preis der Welt mehr arbeiten, habe mein Leben vereinfacht, komme so bestens mit H4 aus und bin hochzufrieden.
    Würden es mir mehr Leute gleich tun, sässen die Herren Unternehmer mit ihren widerwärtig unanständigen "Jobs" auf dem trockenen und würden selbst eingehen.
    Warum sind die Deutschen so dumm, und malochen noch fleissig für ihre Feinde???

    Man sieht doch an vielen Texten, die in den letzten Tagen in geballter Form veröffentlicht worden, dass deutsche Unternehmer mit ihrem Gebahren die schlimmsten Unpersonen sind.

    Je mehr Ihr arbeitet, desto schlimmer wird die deutsche Arbeitswelt.
  8. #8

    Buahahahahahaha....

    Zitat von cicatriz Beitrag anzeigen
    Nein, Arbeit lohnt sich echt nicht mehr. Man selbst geht durch die Ausbeutungsmaschinerie deutscher Arbeitgeber und Unternehmer kaputt, füttert aber Reiche, die dann noch reicher werden und mit ihrem unehrlichen Geld das Land zerstören, indem sie noch tiefere soziale Gräben graben.
    Nein, arbeiten lohnt sich nicht.
    Ich selbst will auch um keinen Preis der Welt mehr arbeiten, habe mein Leben vereinfacht, komme so bestens mit H4 aus und bin hochzufrieden.
    Würden es mir mehr Leute gleich tun, sässen die Herren Unternehmer mit ihren widerwärtig unanständigen "Jobs" auf dem trockenen und würden selbst eingehen.
    Warum sind die Deutschen so dumm, und malochen noch fleissig für ihre Feinde???

    Man sieht doch an vielen Texten, die in den letzten Tagen in geballter Form veröffentlicht worden, dass deutsche Unternehmer mit ihrem Gebahren die schlimmsten Unpersonen sind.

    Je mehr Ihr arbeitet, desto schlimmer wird die deutsche Arbeitswelt.
    eventuell mal daran gedacht, dass auch die Annehmlichkeiten des "vereinfachten" Lebens wie z.B. Nahrung, Heizung, Strom, Internet, medizinische Versorgung, Kleidung von irgendjemandem bereitgestellt werden müssen?
    Das sind dann Gemeinschaftsleistungen der "Idioten" (das sind mal diejenigen, die arbeiten gehen) und der "Feinde" (das sind mal diejenigen, die das unternehmerische Risiko tragen).
    Und: es sei ganz nebenbei einmal angemerkt, dass es sich in einigen Bereichen in der tat nicht mehr so richtig lohnt zu arbeiten. Das hat aber weniger mit dern "Feinden" zu tun als vielmehr mit der mittlerweile recht hohen Zahl der Nassauer wie Ihnen.

    Mich besänftigt dabei nur eines: Das wird sich in Kürze ändern und dann sitzen Leute wie sie voll in der Scheiße!
  9. #9

    Zitat von tobiash Beitrag anzeigen
    die Werkverträge sind die logische Antwort auf unseren völlig überregulierten Arbeitsmarkt und die unersättliche Gier der Verbraucher nach billigen Lebensmitteln!
    Die Ausbeutung der Arbeitnehmer ist demnach nur die logische Konsequenz aus der "Geiz ist geil-Mentalität" der Verbraucher. Die wissen zwar sehr gut, dass es nicht ganz ok ist, nur auf den preis zu schielen, aber wenn der Preis stimmt, dann wird die Ausbeutung (übrigens im Falle der Schlachthöfe nicht nur die Ausbeutung der Menschen) gerne in Kauf genommen.

    Bedenkt man nun, dass die Mehrzahl der Verbraucher auch noch - zumindest potentiell, weil abhängig Beschäftigte - Gewerkschaftsmitglieder sind, schliesst sich hier der Kreis: Schön mit dem Finger auf andere zeigen, aber selbst zumindest mitverantwortlich sein.
    Diese Doppelmoral ist schon fast lächerlich. Nicht die Juristen sind schuld, sondern die Verbraucher! Würde die soziale Verantwortung den Markt interessieren - sie wäre längst da. Aber statt die Wurst in der kleinen (aber relativ teuren) Fleischerei nebenan zu erwerben, gehts ab in den Discounter! Jeder halbwegs belesene Mensch kennt die Zusammenhänge zwischen Lohndumping und Minimalpreisen!
    Schade nur, dass die Tiere unter den heutigen Schlachthofbedingungen noch mehr leiden als der mensch selsbt. Im Gegensatz zu uns können die Tiere nicht einnmal was dafür!
    Sagt Ihnen Foxconn und Apple etwas? Wenn ja überlegen Sie noch einmal was Sie geschrieben haben. Lohndumping wird von Arbeitgebern betrieben nicht von Verbrauchern. Oder wie erklären Sie sich den Abbau von 5000 Arbeitsstellen bei der Deutschen Bank trotz Rekordgewinn, vor ein paar Jahren?








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