DPABei den insolventen P+S-Werften wechseln mehr als zwei Drittel der 1750 Mitarbeiter ab November in die Transfergesellschaft. Während der Insolvenzverwalter für die Peene-Werft in Wolgast gute Verkaufschancen sieht, ist die Lage in Stralsund düsterer.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-862272.html
Transfergesellschaften wie die für die P S Mitarbeiter angedachte haben nur einen Zweck - den Mitarbeitern den übergang in einen neuen Job zu erleichtern und sie nicht gleich in die Arbeitslosigkeit stürzen zu lassen. Man könnte die Gelder aus der Arbeitslosenversicherung auch gleich an die ehemals Beschäftigten auszahlen, und sie nachhause schicken. Aber - wie sollen sie sich dort qualifizieren? Wie sollen sie dort im normalen Arbeitsrhythmus bleiben?
Es wird schwer genug für die Arbeitnehmer, die ihren Arbeitsplatz verlieren. Weswegen Kowalski meint, jetzt nachtreten zu müssen, wird wohl sein Geheimnis bleiben.
Wer soll sonst profitieren? Klar, die insolventen P S Werften, die tragischerweise nicht in bisheriger Form fortbestehen. Andere Unternehmen sind nicht in Sicht. Wer immer Arbeitnehmer aus der Transfergesellschaft übernehmen will, muss dies zu Marktbedingungen tun und hat keinerlei Vorteil.
"Ohne Ergebnis"? Kowalski verkennt offenbar Sinn und Zweck einer Transfergesellschaft. Die Beschäftigung und Qualifizierung von Arbeitnehmern, die verzweifelt nach einem neuen Job suchen, als "ohne jedes Ergebnis" zu bezeichnen, lässt sich an Zynismus schwer überbieten.