Eine Schweizer Organisation verpasst George Clooney einen Denkzettel:*Weil er für teuren Kaffee wirbt, Plantagenmitarbeiter von den Einnahmen aber kaum etwas abbekommen, drehten sie kurzerhand ihren eigenen*Werbespot - in dem sie ein Double des Hollywood-Stars mit Tiefschlägen traktieren.*
http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...784595,00.html
Hhm, würde Nestle allein besagtes Palmöl nur für diese einen Schokoriegel benutzen, die Menschenaffen könnten gepflegt weiter dösen. Ein Grossteil der Kosmetik und Lebensmittelindustrie bezieht ihre Grundlagen aus den Plantagen die an Stelle des Regenwaldes enstehen. Das ist einer der Hauptbeweggründe denselben zu roden.
Habe das schon vor Jahren mal versucht diese Thema mit irgendwelchen Greenpeace Tropenholzbaumarktblockierern auszudiskutieren.
( Nebenbei ich noch bemerkte das das Gros des "Tropenholzes" eh in die Spanplatten als in Gartenmöbel nach Europa exportiert wurde..)
Und einer der Vögel mit dem ich da ablabberte stopfte sich tatsächlich dabei noch ein Bounty rein....
Geändert von ( um Uhr)
Mit schönen Grüssen aus Hamburg/Barmbek
falls diese Nachricht ins Forum gelangt
... macht einen leidlich orginellen Film und will damit einen Schauspieler (also einen jener Leute, die gelernt haben den Worten eines Regisseurs bedingungslos zu gehorchen) damit etwas lehren.
Und warum Nespresso/Nestle? Nur weil der (wg. Luxus-Nimbus) teurer ist, als Tchibo-billigst-Meisterröstung, sollen die den Bauern auch mehr bezahlen?
Wer glaubt denn, daß Tchibo und Co mehr zahlen als Nespresso?
Kaffee ist ein internationales Wirtschaftsgut wie Öl, Reis oder Stahl -- der wird international an Warenterminbörsen gehandelt. Ernten (von bestimmten Lagen) werden von den Großen der Branche schon Jahre im Vorraus gekauft.
Manche Sorten gibt es gar nicht im freien Handel (Blue-Mountain).
Und bei dem (geringen) Kaffeebedarf von Nespresso (ist ja nicht viel in einer Kapsel -- der Alu-Anteil ist wohl deutlich höher ;-) kann man sogar annehmen, daß nur Vertragsbauern bzw. eigene Plantagen für die Produktion gebraucht werden.
Auf welch einem Dummie-Niveau denken denn diese Gutmenschen?
Also nee...
...dass sie im Grunde genommen Recht haben. Man sollte aber wirklich bei EINEM anfangen, es hat ja keinen Sinn, die gesamte Kaffeebranche zu verteufeln, das ist ja ein nicht fassbarer Gegner. Das "Böse" braucht eben EIN Gesicht. Tchibo handelt immerhin schon seinen Espresso über Fairtrade. Außerdem wendet man sich ja auch an George Clooney, der ja hier der eigentliche "Gutmensch" ist. ER setzt sich doch für solche Dinge ein, warum verdient er dann mit dem Gegenteil Geld?
Und Sie kommen wieder auf die alte "weil man nicht alles ändern kann, ändert man gar nichts"-Masche?
Also nee...
Nicht jedes Unternehmen leistet sich eine extrem prominente und gleichzeitig engagierte Persönlichkeit als testimonial. Clooney ist beides, daher ist der Ansatz nicht schlecht.
Und auf welchem Niveau denken Sie?
Weil also in einer Kapsel so wenig Kaffee ist, wird auch ganz wenig Kaffee von Nestle gebraucht?! Seeehr überzeugend.
Im Artikel war zu lesen, dass Nestle einer der führenden Kaffehändler weltweit ist. Eine schnelle Suche von Ihnen im Internet wird dies bestätigen. Nur drei Beispiele:
- Nestle ist laut eigenen Angaben Marktführer für perfekt portionierten Kaffee weltweit
- "80 Prozent des mexikanischen Kaffeekonsums besteht aus löslichem Kaffee. Davon besitzt die Nestlé-Marke „Nescafé“ einen Marktanteil von 80 Prozent."
- "Nestlé ist mit 85 % Marktanteil am gesamten Kaffeemarkt Marktmonopolist auf den Philippinen".
Kennen Sie den Spruch mit dem Glashaus und den Steinen?