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Weniger Zulassungen: Umsatz der Autobranche bricht ein

DPAAutokunden in Deutschland werden vorsichtiger: Im Juli wurden etwa 13.000 Fahrzeuge weniger zugelassen als im Vormonat - vor allem die privaten Käufer halten sich zurück. Bei Opel sorgt die schlechte Entwicklung für horrende Verluste.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...847884,00.html
  1. #1

    Na

    so kann man es auch nennen:

    Die Schuldenkrise in Europa halte die Kunden vom Kauf ab, sagte der Opel-Aufsichtsratsvorsitzende Stephen Girsky.
    Was ist mit den seit Jahren negativen Berichterstattungen usw. usw.
    Die vermeindlichen neuen Kunden haben dazu noch Angst, in 10 Jahren vielleicht kein Ersatzteil mehr zu bekommen.
    Ich würde mir jedenfalls auch keinen OPEL kaufen.
  2. #2

    -

    Zeitarbeit, prekäre Beschäftigung, Generation Praktikum... wer soll sich den Luxus eines fahrbaren Untersatzes in Zeiten steigender Energiepreise denn noch leisten?
    Mich wundert eher, dass sich die Verkäufe bisher so stabil gehalten haben. Ok, bei der Betrachtung des Anteils der gewerblichen Zulassungen kann man schon feststellen, dass 2/3 der zugelassenen KFZ entweder Tageszulassungen oder Firmenwägen sind.
  3. #3

    Gab es

    nicht kürzlich eine "Abwrackprämie" ? Möglich ist, daß viele Halter ihre fälligen KfZ bereits ersetzt haben. Oder ?
  4. #4

    Zitat von rad666 Beitrag anzeigen
    Zeitarbeit, prekäre Beschäftigung, Generation Praktikum... wer soll sich den Luxus eines fahrbaren Untersatzes in Zeiten steigender Energiepreise denn noch leisten?
    Keine Sorge, da gibt es genug, die sich das leisten können.
  5. #5

    Hoffen auf Firmenzulassung?

    Dann mal viel Spaß liebe Kfz-Hersteller. Vielleicht hilft ja demnächst der kommende Jahres-TÜVtermin.

    Ich habe erst heute wieder einen Kleinselbständigen mit eigener Firmenkarosse gesehen (alter verbeulter Privatgolf) im Auftrage eines Paketdienstes. Eie kleine Kurve und die nächste Massenkarambolage ist fällig. Sind aber nicht nur Kleinselbständige die zunehmend ihren fahrbaren Untersatz gleich mitbringen sollen. Die regionalen Tageszeitungen sind voll von Minijobangeboten, wo das Fahrzeug gleich mitgebracht werden soll. Liest sich dann immer so: Extravergütung für gefahrene Kilometer.
  6. #6

    Ja, für ...

    Zitat von naklar? Beitrag anzeigen
    (...) Die regionalen Tageszeitungen sind voll von Minijobangeboten, wo das Fahrzeug gleich mitgebracht werden soll. Liest sich dann immer so: Extravergütung für gefahrene Kilometer.
    ...20 Cent einen Kilometer. Reicht kaum für Treibstoff und Öl. Geschweige dann für Wertverlust, Versicherung, Steuern, Reparaturen...
  7. #7

    mehr oder wenig freiwillig

    Man kann das natürlich auch Zurückhaltung nennen... wenn man will. Aber bei systematischer Auqlagerung der Arbeitsplätze, zunehmender Präkarität, rückläufigen Netto-Löhnen und einer seit gut zehn Jahren schwindenenden Kaufkraft ist halt selbst ein kleiner Golf nicht mehr drinn.
    Da hält man sich halt dann zurück; mehr oder wenig freiwillig...
  8. #8

    Klar, Autos kaufen keine Autos.......
  9. #9

    (°_*)

    Zitat von rad666 Beitrag anzeigen
    Zeitarbeit, prekäre Beschäftigung, Generation Praktikum... wer soll sich den Luxus eines fahrbaren Untersatzes in Zeiten steigender Energiepreise denn noch leisten?
    Genau so sieht's aus.
    Nettolöhne 'runter > Konsum 'runter, ganz einfache Rechnung.








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