Ist ja total erstaunlich, dass nach dem Nachtflugverbot auch die Zahl der Warentransporte rückläufig ist. Wer hätte das gedacht? Was für eine Meldung...
dapdWas lärmgeplagte Anwohner freut, sorgt beim Frankfurter Flughafen für sinkende Umsätze: Das kürzlich vom Bundesverwaltungsgericht bestätigte Nachtflugverbot drückt die Zahl der Frachtflüge deutlich. Bei den Passagierflügen stellte der Airport dagegen einen Rekord auf.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...827764,00.html
Ist ja total erstaunlich, dass nach dem Nachtflugverbot auch die Zahl der Warentransporte rückläufig ist. Wer hätte das gedacht? Was für eine Meldung...
oder um genauer zu sein, das Nachtflugverbot drückt die Zahl der Flüge Nachts deutlich.
Eine aussergewöhnliche Meldung, vor allem wenn man bedenkt dass von den vorher genehmigten 17 Flüge pro Nacht, sich 11 die Lufhansa gesichtert hat.
Worauf aber überhaupt nicht im Artikel eingegangen wird, dass die Genehmigung der Nachtflüge noch gar nicht umgesetzt war und vorher gestoppt wurde. Die Verluste können nicht vom Verbot einer vorher nicht vorhandenen Leistung entstanden sein.
Quelle: Luftverkehr: Gericht stoppt Nachtflüge am Frankfurter Flughafen - Wirtschaft - Aktuelle Wirtschafts- und Finanznachrichten - Augsburger Allgemeine
Fluglärm ist Folter...und weil nur noch 18 Std.am Tag gefoltert werden darf machen die Folterer ein paar Millionen weniger Umsatz....die Armen.
gibt es doch schon seit Ende Oktober.
Dann muss es in den Vormonaten ja auch schon rückläufig gewesen sein.
bleibt alles gleich. Luftfracht wird neben Frankfurt auch an anderen Flughäfen umgesetzt. Lufthansa Cargo beschäftigt im Segment Luftfracht in D 4600 MA.
Für Nachtflüge wird eine erheblich höherere (bis 50x nach USA) Frachtrate genommen als für Tagflüge.
Es geht also um die Gewinnmaximierung eines Logistikers gegen Gesundheit der Menschen.
In den fehlenden 40 Mio Umsatz p.a. sind schätzungsweise 25% Personalkosten. Ergibt 10 Mio €. Geschätzte durchschnittliche Personalkosten 50.000 € p.a.
Sind 200 Arbeitsplätze die wegfallen...
Ein großer Teil davon kommt anderen Regionen zu Gute...
Die freuen sich über die Frankfurter Umlandbürger.
Und jemand, der einen von diesen Arbeitsplätzen nicht bekommt, merkt es ja gar nicht, woran es liegt...
Na, ja... Wer's hat ...
Das Nachtflugverbot stand, theoretisch, schon seit Jahren zwingend in Verbindung mit der Eröffung der neuen Landebahn. Der kluge Manager sorgt vor. Wenn hochbezahlte Experten keinen Plan B dafür in der Schublade haben, dass ein Gericht eine Landesregierung dazu zwingt, sich an ein von ihr selbst gegebenes Versprechen zu halten, tja, dann sitzen da wohl die Falschen im LHCargo-Management.
Leider sagt niemand, wieviel die Fraport und die LH gesamt durch den Wegfall einiger Nachtzuschläge sparen. Für die Fraport waren die 17 Nachtflüge eh ein Verlustgeschäft: Volle Schicht mit hohen Zuschlägen bei niedrigeren Gebühren nachts. Immerhin hatte die Fraport das Nachtflugverbot seinerzeit auch mit beantragt.
Der eigentlich zu hinterfragende Punkt sollte sein, dass der Rückgang doch überhaupt nicht vom Urteil aus Leipzig stammen kann, der Flughafen das aber gerne so darstellen möchte.
Der Autor könnte ja mal kritisch hinterfragen, warum sich die Presse hier durch sowas hinters Licht führen lässt.