Forum


 

Weniger Fracht: Flughafen Frankfurt spürt das Nachtflugverbot

dapdWas lärmgeplagte Anwohner freut, sorgt beim Frankfurter Flughafen für sinkende Umsätze: Das kürzlich vom Bundesverwaltungsgericht bestätigte Nachtflugverbot drückt die Zahl der Frachtflüge deutlich. Bei den Passagierflügen stellte der Airport dagegen einen Rekord auf.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...827764,00.html
  1. #10

    Sehr unwahrscheinlich,

    Zitat von ginfizz53 Beitrag anzeigen
    In den fehlenden 40 Mio Umsatz p.a. sind schätzungsweise 25% Personalkosten. Ergibt 10 Mio €. Geschätzte durchschnittliche Personalkosten 50.000 € p.a.

    Sind 200 Arbeitsplätze die wegfallen...
    Ein großer Teil davon kommt anderen Regionen zu Gute...
    Die freuen sich über die Frankfurter Umlandbürger.
    Und jemand, der einen von diesen Arbeitsplätzen nicht bekommt, merkt es ja gar nicht, woran es liegt...
    Na, ja... Wer's hat ...
    dass alle Jobs, die jetzt evtl. wegfallen, in dem Lohnsegment sind. Das Gehaltsgefüge am Frankfurter Flughafen wird generell sehr überschätzt.

    Außerdem gibt es keinen Grund, dass Jobs abgebaut werden. Die Leute verlieren die Nachtzuschläge, aufgrund der durch den Ausbau geplanten Kapazitätserweiterung wird das Personal aber dennoch benötigt.
  2. #11

    Natürlich....

    Zitat von Ger-mann Beitrag anzeigen
    Fluglärm ist Folter...und weil nur noch 18 Std.am Tag gefoltert werden darf machen die Folterer ein paar Millionen weniger Umsatz....die Armen.
    ......Fluglärm ist Folter...aber sicher....

    Ich habe selber mehrere Jahre direkt an einem deutschen internationalen Flughafen gewohnt. Ich habe keine Störungen davon getragen. Aber natürlich würde ich das, wenn ich Angst haben müsste, dass die Immobilie die ich mir überteuert ,in der Nähe eines Flughafens, gekauft habe im Wert sinkt und ich diese nicht mehr überteuert verkaufen könnte. Das ist doch der einzige Grund für die Anwohner überhaupt vor Gericht zu ziehen.

    Geldgeilheit....

    70 db Schallpegel ist nicht mal im Ansatz mit einer Wohnung an einer normal befahrenen Strasse zu vergleichen. Hier werden nur Ausflüchte gesucht um de, Flughafenbetreiber das Geld aus der Tasche zu ziehen und Arbeitsplätze zu vernichten.
  3. #12

    Zitat von SPON
    Das Bundesverwaltungsgericht hatte das Verbot von Starts und Landungen am Frankfurter Flughafen zwischen 23 und 50 Uhr bestätigt,
    Wann ist 50 Uhr? ;)
  4. #13

    Na toll.....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Was lärmgeplagte Anwohner freut, sorgt beim Frankfurter Flughafen für sinkende Umsätze: Das kürzlich vom Bundesverwaltungsgericht bestätigte Nachtflugverbot drückt die Zahl der Frachtflüge deutlich. Bei den Passagierflügen stellte der Airport dagegen einen Rekord auf.

    Nachtflugverbot: Deutlich weniger Fracht am Flughafen Frankfurt - SPIEGEL ONLINE
    ....dafür müssen nun die Anwohner des Köln/Bonner Flughafens mit noch mehr Fluglärm rechnen! Hier gibt es ja kein Nachtflugverbot.
  5. #14

    Richtig! Und dann ...

    Zitat von moeschtijall Beitrag anzeigen
    ....dafür müssen nun die Anwohner des Köln/Bonner Flughafens mit noch mehr Fluglärm rechnen! Hier gibt es ja kein Nachtflugverbot.
    So ist es - und dann wird die Fracht immer noch per Brummi zwischen Köln und dem Rhein-Main-Gebiet hin- und hergefahren. Ganz im Sinne der Umwelt und der Verkehrsberuhigung ... Jetzt brauchen wir also auch noch mehr Spuren auf der A3 ...
  6. #15

    Abwarten

    Zitat von Gerdd Beitrag anzeigen
    So ist es - und dann wird die Fracht immer noch per Brummi zwischen Köln und dem Rhein-Main-Gebiet hin- und hergefahren. Ganz im Sinne der Umwelt und der Verkehrsberuhigung ... Jetzt brauchen wir also auch noch mehr Spuren auf der A3 ...
    Die Fracht sinkt vor allem wegen der unsicheren Weltwirtschaft. Da ja ein Großteil der Fracht angeblich in Passagiermaschinen unterwegs ist, kann das Verbot der wenigen Nachtflüge da nicht ganz so großen Einfluss auf das sinkende Frachtvolumen haben. Es ist eher die sinkende Nachfrage, Europa wird ärmer, den Chinesen sackt das Wachstum ein usw. usf. Und die Massengüter wurden und werden weiterhin per Schiff transportiert.

    Ansonsten wünsche ich allen Flughafenanwohnern eine ruhige Nacht. Als in Deutschland Arbeitsschutzmaßnahmen (u.a. Lärmschut am Arbeitsplatz) eingeführt wurde, hieß es auch, das wäre der Untergang der deutschen Industrienation. Nö, war es nicht. Und verbotene Nachtflüge werden auch nicht zum Rückfall von Deutschland ins 15. Jahrhundert führen.

    Sehr interessant ist hierzu auch der Eintrag "Fluglärmstreit zwischen der Schweiz und Deutschland" auf Wikipedia. Was Deutschland da von seinem Nachbarn verlangt, was es selbst nicht zu leisten bereit ist....
  7. #16

    Nachtflugverbot

    Am Nachtflugverbot wird wohl leider kein Weg mehr vorbeiführen. Die einzige Möglichkeit die ich sehe den Schaden so klein wie möglich zu halten ist es, wenn technisch möglich, die Flugbewegungen in den anderen Zeiten zu erhöhen. Vieleicht ist es möglich durch technische Aufrüstung die Starts und Landungen zu erhöhen.Ich weiß nicht ob dies technisch möglich ist. Aber man sollte es versuchen.
  8. #17

    andere Moeglichkeit

    Zitat von katzenfreund10 Beitrag anzeigen
    Am Nachtflugverbot wird wohl leider kein Weg mehr vorbeiführen. Die einzige Möglichkeit die ich sehe den Schaden so klein wie möglich zu halten ist es, wenn technisch möglich, die Flugbewegungen in den anderen Zeiten zu erhöhen. Vieleicht ist es möglich durch technische Aufrüstung die Starts und Landungen zu erhöhen.Ich weiß nicht ob dies technisch möglich ist. Aber man sollte es versuchen.
    Verlegung weitgehenstens nach Hahn. Ausbau der Verkehrsverbindungen nach Hahn. Cargo ueber Bruessel/Amsterdam abwickeln. Lang bis mittelfristig schliessen von Fraport. Damit sind dann die Frankfurter/Wiesbadener/Mainzer/Ruesselsheimer usf. hoffentlich gluecklich. Wer braucht schon einen Flughafen? Die Bewohner des Rhein/Main-Gebiets offensichtlich nicht.
  9. #18

    Dr. Schulte

    Zitat von katzenfreund10 Beitrag anzeigen
    Am Nachtflugverbot wird wohl leider kein Weg mehr vorbeiführen. Die einzige Möglichkeit die ich sehe den Schaden so klein wie möglich zu halten ist es, wenn technisch möglich, die Flugbewegungen in den anderen Zeiten zu erhöhen. Vieleicht ist es möglich durch technische Aufrüstung die Starts und Landungen zu erhöhen.Ich weiß nicht ob dies technisch möglich ist. Aber man sollte es versuchen.
    von der Fraport sagte kürzlich in einem Interview, die Passagierzahlen würden stärker steigen, als die der Flugbewegungen. Z.B. auch Dank A380, Boing 777 etc. Ich muß zugeben, beim Start ist die A380 kaum zu hören, beim Landen, nun ja, sind es weniger die Triebwerke als die Strömungsgeräusche und der Schalldruck, die sind auch bei der A380 enorm. Von dem Risiko abgedeckter Dächer besonders durch diesen Flieger ganz zu schweigen.

    In Tokio gilt auch ein Nachtflugverbot und Japan gehörte, bis Fukushima, auch zu den führenden Export-Nationen. Es ist richtig, irgendwo ist immer Nacht. Für die Fälle, in denen es nicht anders geht, wird ein gesamtdeutsches Luftverkehrskonzept benötigt und nicht dieser Wahnsinn, dass in jedem Bundesland 1-3 Verkehrsflughäfen in Betrieb sind.
  10. #19

    Niemand

    Zitat von hauser kd Beitrag anzeigen
    Verlegung weitgehenstens nach Hahn. Ausbau der Verkehrsverbindungen nach Hahn. Cargo ueber Bruessel/Amsterdam abwickeln. Lang bis mittelfristig schliessen von Fraport. Damit sind dann die Frankfurter/Wiesbadener/Mainzer/Ruesselsheimer usf. hoffentlich gluecklich. Wer braucht schon einen Flughafen? Die Bewohner des Rhein/Main-Gebiets offensichtlich nicht.
    verlangt die Schließung von FRA. Für die Anwohner und die echten Besucher würden allerdings die zwei alten Parallelbahnen ausreichen. Da könnte sogar noch die Startbahn West weg. Schon jetzt sind es über 50% Umsteiger, gewünschte Tendenz lt. Dr. Schulte (Fraport, FAZ Anfang 2012): Steigend! Anscheinend verdient man mit diesen Leuten mehr Geld, als mit Einsteigern.

    Ist ja auch logisch: Umsteiger haben Wartezeiten, die langweilen sich, gehen also shoppen, Cafe trinken etc. Einsteiger, kommen, steigen ein und sind weg. Ganz toll für die Region, vor allem die Jobs im Dienstleistungsbereich sind ja auch so super bezahlt.....








TOP



TOP