Die Chefs von sieben führenden Wirtschaftsforschungsinstituten haben die Bundesregierung aufgefordert, ihre Pläne zum Ausbau von Mindestlöhnen zurückzuziehen. Andernfalls drohe ein starker Arbeitsplatzabbau, hieß es in dem vom "Handelsblatt" veröffentlichten Aufruf. "Ein gesetzlicher Mindestlohn vernichtet Arbeitsplätze", schrieben die Experten ... darüber hinaus sei ein Mindestlohn gar nicht erforderlich, um eine Grundsicherung bereitzustellen, heißt es weiter: "Mit dem Arbeitslosengeld II besteht bereits ein Instrument, das diese sozialpolitische Funktion erfüllt." Ein Mindestlohn sei "kein geeignetes Umverteilungsinstrument, weil ein erheblicher Teil der Bezieher gar nicht bedürftig im Sinne der Bedarfsgemeinschaften ist".
http://mobil.stern.de/op/stern/de/ct...stlohn/614068/
Diese Aussage stammt bereits aus 2008 und es gibt keinen Grund sie zu relativieren !
Löhne sollten nie einheitlich im Sinne einer kommunistischen Volks- und Planwirtschaft festgelegt werden. Auch der Arbeitsmarkt ist ein Markt, der sich nach Angebot und Nachfrage reguliert.
Arbeitnehmer dürfen nie von der Verpflichtung zur Qualifikation und Leistung befreit werden.