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Weltwirtschaft: Schwellenländer geraten in den Sog der Euro-Krise

REUTERSDie Euro-Krise trifft die erfolgsverwöhnten Schwellenländer: Die Wirtschaft in China, Brasilien, Indien und Russland schwächelt. Jetzt rächt sich, dass die Regierungen im Dauer-Boom dringende Reformen verschleppt haben. Experten rechnen trotzdem mit einem Comeback.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...850508,00.html
  1. #1

    Man hätte

    den EURO gar nicht erst einführen dürfen. Man kann nicht soviele unterschiedliche Kulturen unter einen Hut bringen. Aber Dank Kohl wird es uns jetzt herunterreißen. Der kriegt es ja nicht mehr mit oder hat seine Schäfchen im trockenen. Der EURO war die dümmste Erfindung unserer ach so schlauen Elite. Und die haben schon viel erfunden.
  2. #2

    Das war doch abzusehen.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Euro-Krise trifft die erfolgsverwöhnten Schwellenländer: Die Wirtschaft in China, Brasilien, Indien und Russland schwächelt. Jetzt rächt sich, dass die Regierungen im Dauer-Boom dringende Reformen verschleppt haben. Experten rechnen trotzdem mit einem Comeback.

    Schwellenländer BRIC schwächeln in der Euro-Krise - SPIEGEL ONLINE
    Klar trifft die Schwäche der Euro-Länder auch die Lieferanten.

    Aber auch hier bieten die "Wirtschaftsexperten" mal wieder eine "Lösung" an:

    Schuldenkrise: Führende Ökonomen verlangen Euro-Abwertung - Nachrichten Wirtschaft - WELT ONLINE

    Ich denke, dass die meisten Kommentatoren sich über die Folgen einer Euro-Abwertung bewusst sind.

    Für die anderen: Euer Geld ist weniger wert, die Importpreise (z.B. für Öl) werden steigen, und eure Altersvorsorge könnt ihr in der Pfeife rauchen.

    Deutschland ist eben zu stark für den Euro. Und die Südländer sind zu schwach.

    Nun kann entweder Deutschland unter verheerenden Konsequenzen die Euro-Zone verlassen, oder es wird eine dauerhafte Transferunion geben.
    Und Transfer heißt, dass unser Wohlstand woanders hinfließt.
    Das wird Ihnen aber ihr gewählter Abgeordneter nicht sagen. Denn er will ja wieder gewählt werden.
  3. #3

    optional

    Nur ein Gedanke fehlt mir bei dieser "(Wirtschafts-)Experten" Einschätzung. Wie viel Wirtschaftswachstum und auch Bevölkerungswachstum (z.B. in Indien, das Herr Esser als dessen Stärke ansieht) verträgt unsere Welt überhaupt noch. Darum macht sich diese Gattung Ökonomen keine Gedanken. (vgl. Artikel "Volltanken oder satt essen")
    Diese zur Zeit noch gepflegte Form des Wirtschaftswachstums ist ähnlich Zukunftsorientiert wie ein V8 SUV als zukünftiges Ökoauto.
  4. #4

    Zitat von Broeselbub Beitrag anzeigen
    den EURO gar nicht erst einführen dürfen. Man kann nicht soviele unterschiedliche Kulturen unter einen Hut bringen. Aber Dank Kohl wird es uns jetzt herunterreißen. Der kriegt es ja nicht mehr mit oder hat seine Schäfchen im trockenen. Der EURO war die dümmste Erfindung unserer ach so schlauen Elite. Und die haben schon viel erfunden.
    Unsinn. Es spielt doch gar keine Rolle was oder wieviele Kulturen eine gemeinsame Währung nutzen solange der finanzpolitische Rahmen stimmt. Wenn sie jeder Kultur nochmal eine eigene ZB zugestehen, über Jahre, was die Zinsen betrifft, all, stark oder schwach, über einen Kamm scheren und grundsätzlich Wachstum nur noch über Verschuldung der Konsumenten oder des Staates erkaufen, dann kommt das dabei raus.
  5. #5

    warum BRIC?

    Wozu der Hype um das künstliche Konstrukt BRIC-Staaten?

    Es gibt ausserhalb der G20 noch andere Schwellenländer (Neuseeland, Chile, Singapur, Taiwan), die sicher besser aufgestellt sind. Wenn man sich mit Scheuklappen auf bestimmte Partner fokussiert, sieht man die Entspannung drumherum nicht.
  6. #6

    BRIC(S) maßlos überbewertet

    Die derzeitige Steigerungsraten der BRIC(S) beeindrucken mich nicht. Da, wo wenig ist, kann mit wenig viel wachsen. Das tun diese, unter massiven Einsatz von Menschen und Ressourcen, aber eben ohne Nachhaltigkeit. Die massive Umweltverschmutzung in China und Indien, die industrielle Monokultur Russlands und Brasiliens, sind nur stetig anwachsende Zeitbomben. Von den politisch/ethnischen/religiösen Probleme, mit denen allen Staaten konfrontiert sind mal ganz zu schweigen. Die Einkommensscheere klappt immer weiter und viel schneller auseinander als unsere. Irgendwann ist der Spagat erreicht.

    In Asien gab (und eigentlich gibt) es noch die sogenannten Tigerstaaten, zusammen mit ihren phantastischen Wachstumsraten. Nach der Asienkrise Ende der 90er hat sich auch das relativiert. Die BRIC(S) sind nun eben der nächste Hype.
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Euro-Krise trifft die erfolgsverwöhnten Schwellenländer: Die Wirtschaft in China, Brasilien, Indien und Russland schwächelt. Jetzt rächt sich, dass die Regierungen im Dauer-Boom dringende Reformen verschleppt haben. Experten rechnen trotzdem mit einem Comeback.

    Schwellenländer BRIC schwächeln in der Euro-Krise - SPIEGEL ONLINE
    Wenn man BIP nach Kaufkraftparität vergleicht,was richtiger ist,sieht es für Europa noch schlechter aus.
    Nur Deutschland hält Positionen.

    1Vereinigte Staaten 15.094.025
    2China 11.299.967
    3Indien 4.457.784
    4Japan 4.440.376
    5Deutschland 3.099.080
    6Russland 2.383.402
    7Brasilien 2.294.243
    8Vereinigtes Königreich 2.260.803
    9Frankreichb 2.217.900
    10 Italien 1.846.950
  8. #8

    Der Kohl

    Zitat von Broeselbub Beitrag anzeigen
    den EURO gar nicht erst einführen dürfen. Man kann nicht soviele unterschiedliche Kulturen unter einen Hut bringen. Aber Dank Kohl wird es uns jetzt herunterreißen. Der kriegt es ja nicht mehr mit oder hat seine Schäfchen im trockenen. Der EURO war die dümmste Erfindung unserer ach so schlauen Elite. Und die haben schon viel erfunden.
    hat die Euroeinführung stark unterstützt.
    Den Auslöser der Krise (GR) hat er nicht
    in den Euro geholt, das war Schröder.
    Der Kohl sagt jetzt im Nachhinein,
    er hätte GR nicht aufgenommen,
    Ich kann mich nicht an derartige
    Äusserungen Kohls zum Zeitpunkt der GR
    Beitritts zum € erinnern, vielleicht gabs welche.
    MIt Drachme, Pesete, u d Lira und escudo
    wärs auch nicht besser.
  9. #9

    nene

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Euro-Krise trifft die erfolgsverwöhnten Schwellenländer: Die Wirtschaft in China, Brasilien, Indien und Russland schwächelt. Jetzt rächt sich, dass die Regierungen im Dauer-Boom dringende Reformen verschleppt haben. Experten rechnen trotzdem mit einem Comeback.

    Schwellenländer BRIC schwächeln in der Euro-Krise - SPIEGEL ONLINE
    ........

    Die Euro- ist eine Folgekrise der Schuldenkrise, an deren Spitze die USA und damit deren Globalisierung steht. Kein Wunder also, daß die ganze Welt da hereingezogen wird, zumal genau die falschen Maßnahmen, nämlich immer höhere Schulden bei gleichtzeitig immer höheren virtuellen Kapitalien gewählt wird.
    Solange die USA ihr Schuldenproblem nicht angehen und die ganze Schuldenmacherei nicht eingedämmt wird, wird es auch keine inhaltlich positive Entwicklung geben, auch nicht in den Schwellenländern!
    rabenkrähe








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