Weltweite Umfrage: Obama frustriert die Deutschen

AFPWeltweit wächst die Enttäuschung über Barack Obama und damit über Amerika - das zeigt die Studie einer renommierten US-Denkfabrik. Bei den Deutschen sorgen vor allem Obamas Drohnenkrieg und sein Versagen beim Klimaschutz für Frust.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...838400,00.html
  1. #40

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Weltweit wächst die Enttäuschung über Barack Obama und damit über Amerika...
    Leider nur gibt es keine bessere Alternative.

    Mich würde es im Prinzip schon interessieren was passieren würde wenn Männer wie Romey oder Santorum Präsident werden würden. Allerdings ist es die gleiche Art von Interesse die man hat einen Autounfall in Zeitlupe anzuschauen und das Endergebnis dürfte auch recht ähnlich sein.
  2. #41

    Wer soll es besser machen ? Ich sehe keinen.

    Es ist zu vermuten, falls er die Wahlen verliert, dass sein Nachfolger eine noch unbeliebtere Politik machen wird. Die laufenden Kriege hat er vom Vorgänger geerbt. Er ist dabei, diese Einsätze zu beenden. Das glaube ich ihm auch. Er hat auch die Unwirksamkeit von militärischen Einsätzen gegen Terroristen erkannt. Was hat die Bomberei in Afghanistan genützt ? Wem geschadet ? Der Al Quaida sicher nicht. Die Drohnenangriffe treffen diese schon präziser. Nicht richtig ist, dass keine gesicherten Geheimdiensterkenntnisse die Ziele absichern und auch Zivilisten Opfer sind. Die Welt wird nicht besser, nur weil Obama nicht mehr Präsident ist. Die Widerstände in den USA gegen die Bemühungen des Präsidenten, Reformen einzuführen, sind bekannt und auch ein US-Präsident muss sich mit Parlamenten herumschlagen, nicht nur Merkel. Es hätte durchaus eine schlechtere Wahl geben können für einen US-Präsidenten.
  3. #42

    Ist ja bald vorbei....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Weltweit wächst die Enttäuschung über Barack Obama und damit über Amerika - das zeigt die Studie einer renommierten US-Denkfabrik. Bei den Deutschen sorgen vor allem Obamas Drohnenkrieg und sein Versagen beim Klimaschutz für Frust.

    Popularität von US-Präsident Barack Obama sinkt laut Pew-Studie weltweit - SPIEGEL ONLINE
    ... und dann bekommt die Welt endlich wieder das, was sie haben will:
    einen erzkonservativen Präsident, der die USA wieder zu wahrer Größe führt und den Mullahs zeigt, wo der Hammer hängt.
    Dann können wir die US-Schuldenkrise und die paar Billionen EURO-Schulden endlich wieder vergessen.
    Die Welt wird wieder ein lebenswerterer Ort. Ich freue mich bereits darauf.
  4. #43

    Ich stimme diesen Aussagen

    im Artikel und der Auswertung der "vermeintlichten " Denkfabrik Pew Research Center nicht zu. Gehören die vieleicht zu der Bertelsmann-Gruppe ?! Seit Wikileaks - danke Julian Assange - ist die Politik Amerikas seit Nixon entlarvt und Verbrechen gegen die Menschlichkeit aufgedeckt worden. Nur haben sie es so geschickt angelegt, dass sie sich in Den Haag nicht verantworten müssen. Wohl gemerkt, ich beziehe mich nicht auf die Bürger Amerikas - sie sind genauso so getäuscht worden wie wir in Europa. Dabei ist zu erwähnen, dass wir mittlerweile auch schon von Drohnen beobachtet werden -
    exclusiv in Der Freitag :" Die dunkle Bedrohung " und auf telepolis nachzulesen. Präsident Obama hat die SuperPacs
    gegen sich und wird somit nicht wiedergewählt. Schönen Tag noch.
  5. #44

    Obama once again ?

    Was hatte dieser Präsident vor knapp 4 Jahren für einen Start?! Abrüstung, Friedensnobelpreis - Mit seinem "Yes we can!" hat er der Welt vorgegaukelt, daß in den Staaten eine neue Zeit begonnen hat. Leider eine Illusion. Er hat selbst Wahlversprechen gebrochen, die er nur selbst erfüllen konnte, z. B. die Schließung des weltweit geächteten Lagers Guantanamo. Dieses Symbol eines Unrechtsstaates konnte nur er als Oberbefehlshaber schließen. Dazu benötigte er auch nicht die Zustimmung des Kongresses. Die Killerdrohen sind auch nur ein Merkmal von Obamas Außenpolitik. Weitere Umstände sind die Stationierung der Rakentenabwehr in Europa, die Bestellung von mehreren Flugzeugträgern für 10 Milliarden Dollar/Stück, die Fortsetzung des Krieges in Afghanistan usw. Nach diesem fürchterlichen Bush hatte die Welt in Obama große Hoffnungen gesetzt. Ich hatte gehofft, er würde Bush für dessen verbrecherischen Krieg gegen den Irak vor Gericht bringen. Leider eine Illusion. Trotzdem ist er gegenüber Romney wohl das kleinere Übel.
  6. #45

    Böser Obama, arme Terroristen

    Was für eine Unverschämtheit von Obama die armen Terroristen mit Drohnen zu töten. Dabei wird doch zu viel CO2 freigesetzt. Er hätte sie auch höflich darum bitten können, sich ökologisch korrekt die Kehle durchzuschneiden und dann auf zu Biomasse verarbeiten zu lassen. Aber so ist der Ami-Präsident voll das Umweltschwein ey. Geht ja mal gar nicht. [Ironie Off]

    Was übrigens über den Zustand der US-Wirtschaft angeht, da sind wir Deutschen die letzten, die sich hier laut beklagen sollten. Unsere Schuldenuhr kennt seit Jahren auch nur eine Richtung (nämlich abwärts) und mit der sog. Energiewende verteuern wir unnötig den Strom und vertreiben unseren letzten Rest Industrie. Also, cool bleiben liebe Landsleute. Aber so schnell kann es kommen. Gestern noch der Messias, heute ein stinknormaler Politiker.
  7. #46

    optional

    "Deutsche zeigen sich zwar generell weiterhin sehr Obama-freundlich, mit fast 87 Prozent Zustimmung erzielt er hier den höchsten Wert in Europa. Fast 90 Prozent der Deutschen wünschen sich auch Obamas Wiederwahl."

    Dann ist die Ueberschrift ja unbedingt berechtigt.
  8. #47

    Yes, we can´t

    Die hohen Erwartungshaltung in Europa, durch Obama vor der Wahl selbst hochgepusht, wurde durch das politische Tagesgeschäft immer mehr enttäuscht.
    Vor allem in den Kernpunkten hat Obama hier große Hoffnung und Erwartungen geweckt. Und vor allem in diesen Punkten hat er enttäuscht.

    Zu seiner Verteidigung sei gesagt, daß das us-amerikanische Lobby- und Seilschaftsystem noch viel ausgeprägter ist als hierzulande, so das alle (Reform-) bemühungen gegen eine Wand liefen welche sich weder durch Charisma, noch durch schöne Wahlversprechen oder gute Ansätze durchbrechen liess.

    Was letzendlich übrig blieb, das waren die Wege welche Militär, Opposition und Lobbyisten offen liessen. Dem nächsten Präsidenten wird es genau so gehen. Dies ist leider heutzutage der Weg den die Demokratie genommen hat und welche, weder hier noch in den Vereinigten Staaten, ein gewähltes Staatsoberhaupt verlassen kann um echte Änderungen, welche den Interessen der obengenannten Gruppen widerstreben, durchzusetzen.
    Um zu echter Demokratie (hier und in den US) zurückzufinden um die Wünsche der Wähler zu erfüllen, wird der Druck von unten grösser werden müssen und es bedarf politischer Umstellungen. Gerade dies wird jedoch schleichend und geschickt durch Presse, Wirtschaft und Lobby verhindert.

    So sieht die politische Welt leider momentan aus und in absehbarer Zeit wird sich daran nichts ändern, solange die Situation von Interessengruppierungen immer kurz vor der Kippe gehalten wird und die Wut und Enttäuschung der Bevölkerung gerade so untern Deckel gehalten wird ohne das es zum (Wut-) Ausbruch kommt.

    Es zeichnen sich Parallelen auf zu Don Quichotte und vor allem in den US halte ich die "Demokratie" grösstenteils nur noch für eine Wirtschaftsdiktatur im demokratischen Kostüm.

    Und so lange versucht wird die fallende politische Bedeutung in der Welt durch militärische Präsenz und Aktionen zu kompensieren, wird sich auch nicht viel ändern. Das staatliche Schulsystem und die meisten US-amerikanischen Medien tun ein weiteres um das weltpolitische Wissen in der Bevölkerung möglichst gering zu halten und in us-patriotische und in einfachen Bahnen gehaltene innenpolitische Themen zu lenken.

    Da sind sich die Vereinigten Staaten selbst der eigene Feind. Bei uns ist es durch das etwas weltoffenere Wissen noch nicht ganz so weit, aber auch wir sind auf dem besten Weg dahin.

    an SPON: vieleicht sollte man auch einmal dem Allgemeinwissen Tribut zollen und in seinen Artikeln nicht immer Amerika mit den Vereinigten Staaten (von Amerika) gleichsetzen. Peru, Cile, Honduras oder Kanada (nur um einige Länder zu nennen) sind nämlich keine Bundesländer des Staates Amerika. Gerade Medien wir der Spiegel, sei es online oder in der Papierausgabe, welche sich einen gewissen Intellekt auf die Fahnen schreiben, sollten es sich nicht so einfach machen und Vereinfachungen des allgemeinen Sprachgebrauchs so einfach übernehmen.
  9. #48

    Permanenter Kriegszustand

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Weltweit wächst die Enttäuschung über Barack Obama und damit über Amerika - das zeigt die Studie einer renommierten US-Denkfabrik. Bei den Deutschen sorgen vor allem Obamas Drohnenkrieg und sein Versagen beim Klimaschutz für Frust.

    Popularität von US-Präsident Barack Obama sinkt laut Pew-Studie weltweit - SPIEGEL ONLINE
    Drohnenkrieg und Klimaschutz sind doch nur Kinkerlitzchen und Symptome gemessen an der systematischen Aushebelung von Rechtsstaat und Verfassung mittels Entfaltung exekutiver Allmacht.

    Es gibt Leute, die nicht darüber begeistert sind, dass Obama Ende 2011
    die indefinite preventive detention bill unterschrieben und damit das Ende von Rechtsstaat und Verfassung und eigentlich genau das Gegenteil von dem besiegelt hat, was er bis dahin immer so vollmundig propagiert und verkündet hat.

    Seitdem stehen Generalverdacht und vorsorgliches Wegsperren auf unbegrenzte Zeit ohne justizförmiges Verfahren und ohne Richter auf der amerikanischen politischen Agenda.

    Wer da noch an the right to life, liberty and the pursuit of happiness as "inalienable rights" or sovereign rights of man glaubt, an Rechte also, die die amerikanische Verfassung garantiert, dem ist nicht zu helfen.

    Die Deutschen fühlen sich wie meist allerdings von den US angeregt, es
    im Prinzip genauso zu machen. Nur versucht man in D dem Ganzen wie üblich noch den Anschein der Legalität zu geben, nämlich wenn BürgerInnen lebenslang und unbegrenzt präventiv zu "Sicherungsverwahrung" "verurteilt" werden.

    Die Todesstrafe gibt es übrigens auch in der EUSSR - Mutti spricht ja schon vom "europäischen Volk", und laut Medien wird versucht, einen "europäischen Bundesstaat" zu errichten - wieder.

    Aber wie gesagt, wer in den US meint, er hätte noch etwas zu verlieren,
    wählt, selbst wenn der Auffassung, Obama betrüge seine Wähler, wieder Demokraten / Obama. Man hofft anscheinend, Obama sorge wie auch immer für die Wahrung der Besitzstände und verfüge über ausreichend "Opium", um das Volk ruhig zu halten.
  10. #49

    Ist doch genau richtig!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Weltweit wächst die Enttäuschung über Barack Obama und damit über Amerika - das zeigt die Studie einer renommierten US-Denkfabrik. Bei den Deutschen sorgen vor allem Obamas Drohnenkrieg und sein Versagen beim Klimaschutz für Frust.

    Popularität von US-Präsident Barack Obama sinkt laut Pew-Studie weltweit - SPIEGEL ONLINE
    Ich weiss gar nicht, was die Deutschen gegen die Drohnen haben! Unschuldige Opfer gibt es auch im normalen Einsatz mit richtigen Soldaten. Obama muss als Mr. President als erstes mal die Interessen von seinem eigenen Land/Volk vertreten bzw. verfolgen und wenn sich dadurch die Opferzahlen seitens der amerikanischen Soldaten reduzieren lassen bei gleichzeitiger, effizienterer Bekaempfung des Terrorismus, macht er doch alles richtig. Das ist mit Sicherheit das, was auf der amerikanischen Interessensliste ganz oben stehen sollte.

    Und die die Tatsache, dass die Drohnen geziehlt auch in Pakistan eingesetzt werden ist fuer mich auch vollkomen nachvollziehbar, zieht man die Hilfsbereitschaft und Faehigkeit der pakistanischen Regierung/Militaer in Betracht.

    Klimaschutz, okay, aber wer wirklich geglaubt hat, dass Obama das durchdruecken kann, der irrt. Ist halt in den USA so, das wird schwierig ein Umdenken zu erreichen.