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Weltraumschrott: Forscher fordern Putztruppe für den Orbit

Ausgediente Satelliten, verlorenes Werkzeug, Tausende Trümmerteile: Im Orbit schweben*gewaltige Mengen Schrott, die Gefahr für die Raumfahrt wird immer größer. Jetzt fordert der US-Forschungsrat,*im*All aufzuräumen - mit Netzen, Magneten oder riesigen Schirmen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...783974,00.html
  1. #110

    Ja und?

    Zitat von derboesewolfzdf Beitrag anzeigen
    Genau das meine ich mit gesundem Menschenverstand. Müll verschwindet eben nicht, egal wo er hingeschickt wurde, bzw. die endliche Lebensdauer von Satelliten war auch damals schon bekannt. Aber 1972 wurde wohl lieber mehr mit bewusstseinserweiternden Stimulanzien .....
    Wie möchten Sie meinen Müll denn wegräumen und warum? Wen stört der Müll?
    Doch nur diejenigen, die noch mehr Satelliten wollen. Die, die dagegen sind, müssten sich ja eigentlich wegen des „Regelkreises“ freuen. Viel Müll verhindert weitere Satelliten. Das Problem, wenn es denn eines ist, ist doch nicht mit den Abfällen der KKW zu vergleichen. Das strahlt doch nicht (mit Ausnahme einiger atomarer Brennzellen) noch in 250.000 Jahren. Und wenn es die Brennzellen zerbröselt, dürfte das auch nicht mehr sein, als die natürliche radioaktive Strahlung im Orbit.
  2. #111

    Schrott bleibt oben

    Zitat von xfor Beitrag anzeigen
    -Netze?? Die Fasern, die mit den Energien klarkommen möchte ich sehen!
    usw...
    Als Laie, aber logisdch denkender Mensch kann ich mir nicht vorstellen, das dieses Problem in näherer Zukunft gelöst wird. Mit Netzen? Ja, aber die Netze müsten sehr groß sein, sehr widerstandsfähig, und müssten natürlich nicht gegen die Umlaufbahn des Weltraummülls fliegen,weil dann natürlich direkt kaputt, sondern etwas langsamer mit dem Schrott mitfliegen. Oder auch geringfügig schneller als der Schrott. Ähnlich wie ein Fischernetz. Gibt aber ein großes Problem, falls der Schrott gleichzeitig von zwei Seiten anfliegt. Dann auch Netz kaputt. Das Prinzip ist simpel, es zu bewerkstelligen scheint mir nicht einfach, aber irgendwie die einzige mögliche Methode. Was sagen Sie dazu, Herr Ingenieur;-)

    Allerdings hätten einige Schlaumeier vielleicht schon eher darauf kommen sollen, das das Zeugs nicht von alleine so schnell wieder zurückkommt. Wenn ich das schon weiss.

    Weltraumschrott ist doof

    n01
  3. #112

    Weltraumschrott ist doof

    Zitat von n01 Beitrag anzeigen
    Als Laie, aber logisdch denkender Mensch kann ich mir nicht vorstellen, das dieses Problem in näherer Zukunft gelöst wird. Mit Netzen? Ja, aber die Netze müsten sehr groß sein, sehr widerstandsfähig, und müssten natürlich nicht gegen die Umlaufbahn des Weltraummülls fliegen,weil dann natürlich direkt kaputt, sondern etwas langsamer mit dem Schrott mitfliegen. Oder auch geringfügig schneller als der Schrott. Ähnlich wie ein Fischernetz. Gibt aber ein großes Problem, falls der Schrott gleichzeitig von zwei Seiten anfliegt. Dann auch Netz kaputt. Das Prinzip ist simpel, es zu bewerkstelligen scheint mir nicht einfach, aber irgendwie die einzige mögliche Methode. Was sagen Sie dazu, Herr Ingenieur;-)

    Allerdings hätten einige Schlaumeier vielleicht schon eher darauf kommen sollen, das das Zeugs nicht von alleine so schnell wieder zurückkommt. Wenn ich das schon weiss.

    Weltraumschrott ist doof

    n01
    Tote im Straßenverkehr sind auch doof. Wir könnten höchstens dafür sorgen, dass beides nicht mehr wird. Und dann müsste man sich entscheiden, ob man Satelliten will oder nicht. Darüber wurde schon trefflich hier im Forum referiert. Den Straßenverkehr lasse ich jetzt mal weg, damit ich keine Prügel bekomme.

    Den Schrott, den wir jetzt schon haben, kann man nicht entsorgen, denn auch die Raumstation, die das entsorgen soll, wird Müll hinterlassen und unglaublich viel Energie benötigen. Man könnte ihn atomisieren, das verhindert aber keine spätere Zusammenballung. Die Erde ist ja auch mal so entstanden.

    Wir unterscheiden mindestens zwischen vier Orbits für die SAT-Anwendung:

    Dem äquatorialem LEO: Das ist so etwa bis 800 km über der Erde (ISS, MIR,…). Die meisten fliegen gegen die Drehrichtung der Erde, weil das mit dem Start dann leichter geht (=weniger Müll).

    Dem polaren Umlauf: Das geht mitunter sehr weit in den Weltraum. Hier tummeln sich die Aufklärungssatelliten, die unter anderem auch für die Wetterbeobachtung benötigt werden. Der Vorteil ist hier, dass der Satellit die Erde einmal am Tag komplett erfasst. Wegen des solaren Fluxes sind diese Satelliten besonders gefährdet und entsprechend geschirmt (=viel Müll)

    Den Navigationssatelliten: Die fliegen scheinbar kunterbunt um die Erde mit teilweise sehr großem Abstand und genauer Position. Das müssen die auch, damit eine bestimmte Anzahl zu jeder Zeit auf der Erde empfangen werden kann. (GPS, Gallileo…) (=viel Müll)

    Und dann haben wir noch unseren GEO. 36.000 km weg und synchron. Damit jeder die vielen Koch- und Talksendungen unterbrechungsfrei sehen kann, sind die Ersatzsatelliten bereits in der Nachbarschaft auf „cold stanby“ und warten auf Ihren Einsatz, um die Position des defekten Satelliten zu übernehmen und damit der geneigte TV-Gucker seine Parabolantenne nicht neu justieren muss. Wenn dann noch genügend Treibstoff (CO2) an Bord ist, kann man den defekten Satelliten aus der Synchronbahn schubsen. Aber entsorgt ist er damit nicht. (= viel Müll)

    Irgendwie produzieren die Menschen viel Müll und da unterscheidet man zwischen gutem und schlechtem Müll. Und das was ich hinterlasse ist der gute Müll und/oder umgekehrt.
  4. #113

    Zitat von Bundeskanzler20XX Beitrag anzeigen
    Ach ja, und wieder typisch für die Raffgier und den Kapitalismus.
    In einem kapitalistischen System wären die Kosten auf den direkten Verursacher umgelegt worden. Hier ist vielmehr die Raffgier im Sozialismus verantwortlich zu machen: die Geisteshaltung, dass gefälligst die Allgemeinheit für die Beseitigung des Schadens aufzukommen habe. Es sind ausgerechnet die bösen neoliberalen Ökonomen, die beständig vor der Sozialisierung von Kosten warnen.

    Hören Sie also auf, gegen den Ansatz zu hetzen, der dieses Problem von vornherein bekämpft hätte...
  5. #114

    Äquatorialbahn?

    Zitat von df7si Beitrag anzeigen
    Dem äquatorialem LEO: Das ist so etwa bis 800 km über der Erde (ISS, MIR,…).
    Weder ISS noch MIR bewegen/bewegten sich auf Äquatorialbahnen. Die Bahnneigungen beider Stationen beträgt 51.6°.
  6. #115

    Wegpusten

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ausgediente Satelliten, verlorenes Werkzeug, Tausende Trümmerteile: Im Orbit schweben*gewaltige Mengen Schrott, die Gefahr für die Raumfahrt wird immer größer. Jetzt fordert der US-Forschungsrat,*im*All aufzuräumen - mit Netzen, Magneten oder riesigen Schirmen.

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    kann man nicht irgendwie Druckwellen erzeugen, die den Schrott wegfegen. Sowas wie Sonnenwind, denn Luft gibt es da nicht.
  7. #116

    raumschrott reumung:

    jetzt sollte ab schnellstens, unbuerokratisch mit all dem raumfahrtstoerenden und raumfahrtverhindernden raumfahrtsschrott im erdnahen raum endlichst soffortestens geseubert und aufgereumt werden.

    andreas faessler
    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ausgediente Satelliten, verlorenes Werkzeug, Tausende Trümmerteile: Im Orbit schweben*gewaltige Mengen Schrott, die Gefahr für die Raumfahrt wird immer größer. Jetzt fordert der US-Forschungsrat,*im*All aufzuräumen - mit Netzen, Magneten oder riesigen Schirmen.

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