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Weltpremiere VW XL 1: Ein-Liter-Auto an der Ölquelle
Ausgerechnet im Emirat Katar, wo Benzinverbrauch eigentlich keine Rolle spielt, enthüllte VW jetzt ein nagelneues Ein-Liter-Auto. Der XL 1 ist bereits*der dritte Prototyp eines extremen Sparmobils. Das Modell soll sogar Chancen auf eine Kleinserienproduktion haben.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...741509,00.html
- #80 26.01.2011 11:48 von
Das wäre richtig wenn
Wenn.....
.....wenn 1994 die Firma Simson volle Untersützung von der Politik gehabt hätte, so wie in China die Elektroroller gefördert worden sind
.....wenn 1995 VW und Mercedes die Lithium Akkus von einer deutschen Forschungsfirma begeistert verwendet hätten.
Dann hätten die Elektroautos einen den Ölpreis senkenden Effekt. So geht es nur darum den Anstieg des Ölpreises zu dämpfen.
1 Million Elektroautos vermindern die Ölnachfrage
um 1 Million * 6 L/100km * 15.000 km pro Jahr
Sind rund 1 Milliarde Liter Rohöl was zur Raffinerie gebracht werden müßte.
Das sind leider nur 0,017 Millionen Barrel pro Tag
Bei einer Elastitzität vom Ölpreis von $20 pro Million Barrel Bedarfsunterschied sind dies gerade 35 Cent pro Barrel Unterschied.
Aber was bedetutet dies bei rund 90 Millionen Barrel Nachfrage pro Tag?
$1,57 Millionen Unterschied pro Tag.
Über 10 Jahre hinweg US$ 5,7 Milliarden
Das bedeutet die dämpfende Wirkung auf den Ölpreis macht allein eine Förderung von $5700 pro Elektroauto kostenneutral.
Noch viel effizienter ist so eine Förderung bei Elektrorollern in Entwicklugnsländern. - #81 26.01.2011 12:04 von Satiro
- #82 26.01.2011 12:52 von
- #83 26.01.2011 13:30 von
.. allen recht machen.
Der durchschnittliche SPON Autohasser/Gutmensch/Polemiker verlangt einen PKW, der 500 kg wiegt, im Verkehr ordentlich mitschwimmen, vier Personen befördern kann und dazu 3 Liter Kraftstoff verbraucht. Sicherheitstechnisch soll der Wagen natürlich auf Augenhöhe mit vergleichbaren PKW sein und im Neuzustand höchstens 15k Euro kosten. Unmöglich, zumindest momentan.
Besonders lustig ist, dass hier im Forum so oft der ach so tolle und leichte "Golf I" angeführt wird.
Sollten sie mit diesem PKW einen Unfall bei 50 Km/h mit einem "Golf VI" haben, sind sie tot, der "Golf VI" Fahrer aber steigt aus, kämmt sich die Haare und ruft die Feuerwehr.
Sie glauben ja nicht, welch ein Aufwand seitens der Hersteller betrieben wird, an jeder Ecke ein paar Gramm Stahl/ Aluminium/ Plastik zu sparen, dabei aber wettbewerbsfähig und sicher zu bleiben.
Im aktuellen "3er BMW" werden ca 300! verschiedene Stähle verwendet. Durch Wärmebehandlung z.B. werden Teile zäher oder steifer gemacht... Dabei wird Micro- und Marcostruktur der Bauteile der Karosserie ständig optimiert.
Herr Piech ist vor allem Ingenieur aus Leidenschaft. Audi war vor seinem erscheinen bestenfalls Mittelmaß. Er hat außerdem unter großem Druck den legendären Porsche 917 entwickelt, als er noch bei Porsche beschäftigt war. Er ist bei weitem kein spleeniger Schnösel, wie hier oft suggeriert wird. Er versteht, was seine Ing. da machen.
Wer nun ein leichtes, sparsames, sportliches Auto sucht sollte sich einen "Lotus Elise" mal ansehen, oder besser probefahren. Danach wird man erkennen, was Leichtbau an Komforteinbußen mit sich bringt.
Außerdem ist es möglich einen aktuellen "Golf VI Blue Motion" mit knapp vier Litern Verbrauch zu bewegen. Das wiederum setzt eine sehr disziplinierte Fahrweise voraus.
Wer ein noch sparsameres vollwertiges Auto sucht, der solle sich einen "Audi A2 TDI" zulegen. Der kostet gebraucht je nach Zustand 6k Euro.
Dieser PKW wurde damals vom Verbraucher verschmäht, weil er im Vergleich geringere Fahrleistungen bei höherem Preis vereinte. Kein Wunder, daß Großkonzerne nicht Milliarden in die Entwicklung von Nischenprodukten stecken, oder?
Und nochmal: Man kann irgenwelche scheppernden, lauten Todesfallen, also mehr als 15 Jahre alte Kleinwagen, NICHT mit den heutigen PKW vergleichen.
mfg
p.s. Ich danke allen, die nichts zum Thema zu sagen haben und trotzdem schweigen. - #84 26.01.2011 13:42 von
Q7 und Touareg
Laut Spritmonitor braucht der V6 Diesel Touareg ca 11,5 und der Q7 knapp 12 l Diesel (max 18l). Bei den Benzinern liegt der % des Touareg bei den Fahrern bei über 16 Litern und im Maximum knapp unter 20l. Dass diese Kisten meistens mit einer Person besetzt sind, dazu unnötig viel Parkfläche einnehmen und für uneinsehbare Straßen sorgen, das stört doch die Kritiker. Das Ladevolumen wird (abgesehen von Ausnahmen) doch sowieso kaum in Anspruch genommen. Schon mit dem Mehrverbrauch der überbreiten Reifen könnte man den Spritkonsum des Sohnemann-Mofas finanzieren. Meistens sind es doch nur Männer-(Jungen)träume in die Jahre gekommener Menschen, die der wachsenden Plautze und dem kahler werdendem Helm sonst nichts entgegenzusetzen haben. Den letzten Satz nicht zu ernst nehmen, aber es sieht meist so aus.
- #85 26.01.2011 13:43 von
- #86 26.01.2011 13:46 von
$7,500 von seinem Bruttoeinkommen abziehen?
Nein, sondern von der zu bezahlenden Lohnsteuer. Beispiel, Ihre Lohnsteuer im Jahr 2011 ist $10,000.00. Und Sie kaufen einen Leaf/Volt/Tesla/El. Focus/...
Dann wird Ihre zu bezahlenden Steuer um $7,500.00 reduziert und Sie muessen nur noch $2,500.00 an Uncle Sam bezahlen.
Alles Klar? - #87 26.01.2011 13:47 von Peter Freiburg
lieber weiterfahren
Man kann auch Dinge in Posts reinlesen...
ich hatte geschrieben, dass schon die Verwendung eines Passat oder 3er Kombis im Vergleich zu extrem übermotorisierten, 2T schweren "Gelände"wagen wie Q7 etc. energetisch sinnvoller ist.
Mit diesem Kombi können sie dann das alles was sie wollen mit EINEM Auto (Frau, Kind, Stadtfahrt, langstrecke etc.), ist das nicht schön?
Darüber hinaus... es gibt nichts umweltfreundlicheres als sein altes Auto weiterzufahren, denn die Herstellung eines neuen Autos produziert anscheinend so viel CO2 wie weit über 100.000KM gefahrene Kilometer.
Es ist also aus Umweltgründen eine Milchmädchenrechnung, sein eigentlich noch gutes Auto zu verkaufen bzw. verschrotten zu lassen, um sich ein neues Auto zu kaufen. - #88 26.01.2011 14:00 von Peter Freiburg
tellerrand
Hallo Assiwichtel,
ich brauche mich nicht mit der Maslow-Pyramide beschäftigen, das überlasse ich gerne ihnen.
Was sie mir als "Missgunst" unterstellen ist der gesunde Menschenverstand und ein bisschen Weitsicht über die eigenen (PS-) Wünsche hinaus.
Ich mache mir eben Gedanken, die über mein eigenes Ego oder meine eignen Wünsche hinausgehen, und das weiter als in einem Zeitraum, der bis morgen reicht.
Und wenn sie schon Spass beim Autofahren wollen, dann fahren sie doch bitte keinen Q7 oder X6, da gibts schönere Autos mit zig fach mehr Querdynamik, die ein drittel wiegen und die Hälfte verbrauchen. Klar, damit kann ich die Golfausrüstung nicht so gut transportieren...
P.S. habe schon ein Fahrrad, mehrere sogar. Und ich nutze sie für Kurzstrecken gerne, weils mir Spass macht und ich ab und zu ernsthaft an die Umwelt denke. - #89 26.01.2011 14:10 von Skarrin
Häufiges Lithium, unseltene Erden
Woher denn?
Wenn Lithium ein so seltenes Element wäre, könnten nicht jährlich hunderte Millionen Akkus für Laptops, Handys, MP3-Player uvam. damit produziert werden.
Was die sog. "Seltenen Erden" angeht, so heißen sie auch deshalb so weil sie bisher selten gebraucht wurden, nicht weil sie so selten zu finden sind.
Außerdem ist es durchaus möglich, E-Motoren ohne diese Materialien zu bauen.
http://www.heise.de/tr/artikel/Der-K...n-1109057.html
http://www.wattgehtab.com/elektroant...e-metalle-2808
Wichtig ist natürlich, so bald wie möglich einen geschlossenen Recycling-Kreislauf für diese Stoffe zu schaffen und nicht erst dann, wenn sie wirklich so "selten" sind dass es sich nach der reinen Lehre der Marktwirtschaft rentiert.
Gruß Skarrin
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