Ausgerechnet im Emirat Katar, wo Benzinverbrauch eigentlich keine Rolle spielt, enthüllte VW jetzt ein nagelneues Ein-Liter-Auto. Der XL 1 ist bereits*der dritte Prototyp eines extremen Sparmobils. Das Modell soll sogar Chancen auf eine Kleinserienproduktion haben.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...741509,00.html
Nachdem das USGS jahrelang die Weltvorkommen an Lithium mit 13 Millionen Tonnen angab, waren es 2010 23 und 2011 33 Millionen Tonnen
Das wären bereits 90 kWh Lithium Eisen Phosphat Akku für jeden von 8 Milliarden Menschen.
Dass VW es nötig hat, die Verbrauchswerte seines Prototypen durch Weglassen des E-Anteils herunterzuschwindeln, sagt so einiges über die angebliche "Technologieführerschaft" dieses Konzerns aus.
Eine übersichtliche Angabe der Verbrauchswerte eines Plug-in-Hybrid ist schwieriger als bei einem reinen Elektro- oder Verbrennerfahrzeug und erfordert auch beim Kunden etwas mehr Denkarbeit, aber Möglichkeiten gibt es:
http://www.heise.de/autos/artikel/Wa...=bildergalerie
Generell sind Reichweiten bei E-Fahrzeugen ebenso wie der Verbrauch beim Verbrenner sehr stark von den individuellen Gegebenheiten abhängig: Geländeprofil, persönlicher Fahrstil, Bereifung, Beladung usw.
Ich bin mir sicher dass ich z.B. den Leaf über 200km oder unter 50km weit fahren könnte bis der Akku leer ist - je nach gewünschtem Ergebnis...
Standardisierte Testzyklen bei Verbrennern sind auch nicht aussagekräftig, da viele Motorsteuerungen solche Tests erkennen und den Verbrauch dann entsprechend "optimieren" können.
Erfahrungswerte aus dem Alltag wie auf http://www.spritmonitor.de oder auch http://electricmini.blogspot.com/ sind wesentlich aussagekräftiger als die von Standardtests oder Kurz-Probefahrten von Bleifußjournalisten.
Gruß Skarrin
Dass es auf dieser Welt nicht genug Reserven für eine globale Umrüstung des automobilen Verkehrs auf E-Motoren gibt, ist allseits bekannt.
Lithium ist ja nicht das einzige seltene Element, dass benötigt wird.
Ansonsten hat natürlich die Anzahl der Li-Atome auf diesem Planteten wenig mit der Verfügbarkeit von Lithium zu tun. Oder zählen sie auch C-Atome, um zu ermitteln, wann wir keine Kohle mehr haben?
Lieber Peter Freiburg,
was soll die Frage nach dem "Brauchen"? Zeigt doch nur wieder die eigene Mißgunst.
Kaufen Sie sich ein Fahrrad und verbrauchen Sie nicht meinen Spritt.
Mit dem eventuell größeren Aufkommen von E-Fahrzeugen wird die Nachfrage nach fossilen Brennstoffen sinken und damit auch der Preis, was mich freuen wird, da ich nicht nur den Nutzwert eines PKW schätze sondern auch den Spaß am Autofahren. (Sicherlich gibts jetzt Schelte: Ausgleich für fehlendes Selbstwertgefühl, Potenzersatz, geistig minderbemittelt,...)
Können Sie nicht nachvollziehen? Brauchen Sie auch nicht. Beschäftigen Sie sich doch mal mit der Maslow-Pyramide und fragen sich selbst, wo Sie sich so sehen.
Herzlichen Glückwunsch! Menschen mit Ihrer Denkweise/Verhalten ist es zu verdanken das die endlichen Ressourcen dieses Planeten maßlos ausgebeutet werden.
Aber hauptsache die Bedürfnisse gemäß der Maslow-Pyramide werden befriedigt.
Vielleicht reflektieren Sie ja Ihren Standpunkt nochmals und kommen auch zu dem Schluß das Sie sonst einestages, wie alle anderen Menschen, sich wieder auf der untersten Stufe jener Pyramide befinden.
Ja, genau. Deswegen habe ich ein Auto für Kurzfahrten (eMobil natürlich!), so im und um den Ort herum, ohne Familie und Kinder, wenn ich selber mal kurz wohin muss.
Oder meine Frau alleine EInkaufen geht.
Nen mittelgroßen Hybrid für mittlere Strecken, mit Kofferraum, fürs Einkauf mit Familie oder wenn die Frau mal mit den Kids zum Kinderarzt in die Stadt muss.
Einen kleinen ganz sparsamen Hybrid, wenn ich täglich alleine, aber leider über 100km hin und zurück in die Arbeit fahre.
Einen großen Wagen mit viel Kofferraum, wenn wir mit Familie, Hunden, Kinderwagen und Weihnachtsgeschenken zur weit entfernten Oma oder aber in Urlaub fahren.
Klar, Fuhrpark hat so ungefähr 250.000 EUR gekostet, rechnet sich im ganzen Leben nie, aber ungeheuer ökologisch!
Da habe ich ein richtig gutes Gewissen.
Na ja, fast, den fich fahre noch neben her einfach so zum Vergnügen ein Motorrad. Das belastet mein gewissen schon. Aber ich habe da nach dem Vorbild der Klimazertifikate einen Miet-Inder, der sich mir gegenüber vertraglich verpflichtet hat, nur Fahrrad zu fahren. Das entlastet mein gewissen dann schon etwas.
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Ne ohne Witz: Elektroautos taugen nichts für den Alttag. Höchstens als Zweitmobil. Nehmt mal den Fall: mein Fraule kommt vom Einkaufen mit dem eMobil, da der Akku leer ist schliesst sie es gleich ans Stromnetz wieder an.
Aber, oh Graus, ne Stunde später ist eines der Kids gestürzt und sie muss dringend zum Arzt, geht aber net, weil der Akku noch nicht voll ist.
Glaubt ein Mensch meine Frau aktzeptiert einen solchen Wagen?
Also mir gefällt der neue Prototyp. Hätte ich zuviel Geld, täte ich mir sowas als Funmobil kaufen - glaub ich.
Vor allem wird hier ein Fahrzeug vorgestellt, dass wirklich serientaugliche Maßstäbe setzt und kein zusammengeschustertes Bastelmobil ist.
Interessant in diesem Zusammenhang, dass wieder einige E-Autofans hier posten, die beim letzten (Skandal-) Thema "Rekord-Elektroauto Lekker Mobil" doch arg in Deckung gegangen sind.
Also, herzlich willkommen und gut dass ihr wieder Flagge zeigt ;-)
Und es werden sich trotz ständigen Herbeireden des E-Autos viele, auch ein paar Automobilhersteller (allen voran Renault) noch arg wundern, welche glorreiche Zukunft der Verbrennungsmotor noch vor sich hat.
Und da braucht auch ein Dieter Zetsche nicht die Subventionskeule rauszuholen, indem er als Daimler-Chef staatliche Anreize fordert: "Auf absehbare Zeit reichten weder die Kauflust noch die Kaufkraft der Kunden, um die hohen Kosten der Fahrzeuge zu decken", sagte Zetsche. Er drohte, die Industrie werde mit der Elektroauto-Technologie notfalls auch aus Deutschland abwandern. "Wenn Deutschland sagt, wir verzichten, die Industrie kann sich Märkte woanders suchen, okay, dann werden wir es tun."
Und warum haben die Bürger keine Kaufkraft bzw. keine Lust auf E-Autos? Das sollte sich der Typ auch mal fragen. Noch ein E-Bonmot vom Daimler-Chef: Die staatliche Unterstützung für Elektroautos sei "sicherlich relevanter für Deutschland als die Windräder oder als die Sonnendächer, die alle in China produziert werden".